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Hoch hinaus mit … Hendrick’s Gin

Hoch, höher, hoch(radeln) – Bayerns Hauptstadt München hat mich unwiderruflich in den Bann gezogen. Bei jedem Projekt in Richtung Süddeutschland bzw. potentielle Weißwurstverköstigung (ertappt: Ich bin großer Fan der Touristenspezialität, auch nach zwölf Uhr) bin ich ordentlich aufgeregt und nehme mir vor, die Stadt stückweise zu erkunden.
Was passt da besser als ein äußerst außergewöhnlicher Fahrradausflug im Hofgarten? Fast nichts, würde ich sagen! Die Gegend unweit des Odensplatz inmitten der Altstadt hat mich schon bei meinem letzten Besuch fasziniert und bietet sich als perfekte Kulisse für die Hochradstation von Hendrick´s Gin an …
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„Spinnt der Vogel jetzt komplett“ denkt bestimmt der ein oder andere unter uns, wenn er diese Zeilen liest: „Trinkt keinen Alkohol (weiß also den eigentlichen Gin überhaupt nicht zu schätzen) und fährt zum Hochrad- äehm was ist das überhaupt Radfahren von Hamburg nach München?“. Ich muss bei allen Punkten nicken und zustimmen, außer vielleicht beim Thema Rumspinnen, darüber lässt es sich ja bekanntlich streiten.

Ich nutze einfach mal die Chance und lasse Coco, den Botschafter des Traditionshauses (ein Interview mit ihm gibt’s hier), in seiner Rede zu Wort kommen: „Wir setzen uns immer wieder mit Kuriositäten auseinander, die auf den ersten Blick vielleicht nicht unbedingt praktisch sind.“. Warum eigentlich?“ entfährt es meiner neugierigen Zunge. Der schottische Klassiker unter den Ginsorten wird seit jeher in zwei verschiedenen Destilaten in unterschiedlichen Verfahren hergestellt, erscheint mir ziemlich umständlich, obwohl ich mich mit diesem Prozess nicht einmal ansatzweise auskenne.
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Coco nickt und lacht dabei. Scheint was dran zu sein an meiner Vermutung, vielleicht lässt sich der Vorgang auch als unpraktisch umschreiben? Jackpot: Coco nickt nochmal. Da haben wir es, die erste und wichtigste Brücke ist gebaut – ähnlich wie der Herstellungsprozess, muss man auch beim Hochrad unweigerlich denken „impractical“. Jetzt will ich mich natürlich auch dem außergewöhnlichen Gefährt annähern, was würde da besser passen als ein kleiner Selbstversuch für Horstson?
Ich statte mich also aus mit Vintage-Parka und Fliegerkappe (Retro olé, hier gibt’s keinen neumodischen Reflektorenkram), trotte zur Ausleihstation und erhalte die erste Hochradfahrstunde meines Lebens. Kein besonders einfaches Unterfangen, soviel sei verraten: Mit einer ordentlichen Portion Mut und Anschwung à la Hasensprünge, die benötigt man, ähnlich wie beim Rollerfahren, um aufzusteigen, schaffe ich es, das Riesengefährt zu bändigen.
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Mein extraordinary Hochrad (die exotischen Drahtesel kommen aller Voraussicht genauso wie der Gin aus Schottland, ich bemühe mich also, das ein oder andere englische Wort miteinfließen zu lassen) verfügt sogar über einen kleinen Propeller, der immerwährend rotiert. Ich drehe meine Runden und kann nur knapp der schönen, wenn auch tückischen Allee weichen. Zum guten Schluss eine Entwarnung: Nach der zigsten Runde habe ich mich zum echten Profi gemausert und bin völlig relaxt mit dem Rad durch den Hofgarten geradelt.
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Anschließend gab es noch den ein oder anderen (alkoholfreien) Drink für mich sowie jede Menge Detailverliebtheit mit Gurke und Vintage-Utensilien. Für alle Münchner unter uns oder die, die das erste Maiwochenende in Minga verbringen sollten, aufgepasst: Die Aktion von Hendrick’s Gin findet heute und morgen statt, ist kostenlos und macht wirklich, wirklich Spaß. Einfach bei der Außenbar von Luigi Tambosi vorbeischauen und losradeln!

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  • PeterKempe
    1. Mai 2015 at 17:44

    Ich möchte den Frosch-Regenschirm und natürlich den zauberhaften Pelerinen-Mantel. Super, Julian!