Haute Joaillerie

Gucci eröffnet an der Place Vendôme eine Boutique

(Gucci-Boutique Place Vendôme; Bild: Gucci)

Es gibt einen Ort auf der Welt, an dem 1.000 Euro als billig gelten. Dieser Ort, die „Place Vendôme“, ist einer der fünf „königlichen Plätze“ von Paris und gilt als das Schmuckzentrum der Welt. Chanel, Cartier, van Cleef & Arpels, Jaubalet – sämtliche Traditions-Juweliere reihen sich um den Platz und präsentieren dort dem geneigten Kunden ihre Haute Joaillerie, also die hohe Kunst des Schmuckhandwerks – ein Industriezweig, der seit einigen Jahren einen kometenhaften Aufstieg erlebt. Diamanten gelten eben in spannungsgeladenen Zeiten als wertbeständig.
Der Place Vendôme bekam vor wenigen Tagen Zuwachs: Gucci eröffnete eine Boutique, die sich dem von Alessandro Michele entworfenen edlen Schmuck und der High Jewelry widmet.

Alessandro Michele, der gleichermaßen für seine Leidenschaft für Schmuck und poetische Visionen bekannt ist, hat persönlich einzigartige Steine bezogen und die erste High Jewelry-Kollektion, „Hortus Deliciarum“, für Gucci entworfen.
„Hortus Deliciarum“ hat sich das Ziel gesetzt, die eklektische Donquichotterie (ein herrliches Wort, das ich so aus der Pressemitteilung übernommen habe) von Micheles Vision widerzuspiegeln und greift dabei auf Motive zurück, die ihm lieb und in diesem Falle vor allem teuer sind. Die Kollektion umfasst mehr als 200 Stücke und es sind zumeist Unikate.

Im Gegensatz zu den übrigen Boutiquen von Gucci, die für ihre ausgeprägten satten Farben bekannt sind, ist das Design in Place Vendôme 16 elegant gedämpft und fast schon konservativ – es gilt hier, den Blick auf das Wesentliche zu richten: luxuriösen Schmuck, der zum Träumen einlädt …

Gucci-Boutique Place Vendôme
16 Place Vendôme
Paris

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