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Musikalisches zum Wochenende

Ich widme mich diese Woche den Winterliedern. Winterlieder sind Sommerlieder nur für den Winter (es ist so einfach oder?), zu denen man Schneebälle werfen kann, in Gedanken durch einen Winterwald läuft, oder vor dem Kamin (oder dem schicken Heizkörper in offwhite) kuschelt. Und für genau diese speziellen Stunden, habe ich euch meine drei momentanen Favoriten zusammengestellt.
Rein subjektiv natürlich, aber vielleicht ist ja etwas für euch dabei. Auf dass Itunes sich über Einnahmen und Ihr Euch über schönes Liedgut an kalten Tagen freut.
Im Vergleich zum Simian Mobile Disco Album sind die Songs dieses mal recht kurz. Aber dafür kann man sie umso besser in der Dauerschleife hören!

Death Cab for Cutie – You can do better than me

Dieser vom Namen her nicht sehr positiv klingende Song strahlt trotzdem eine unglaublich positive Stimmung aus und trotz des rührenden Refrains, macht es Spaß ihn zu hören.

Man möchte zu diesem Song durch den Schnee jagen und sich mit Schneebällen bewerfen. Zumindest ging es mir neulich auf dem Weg zur Arbeit so. Allerdings war der Schnee vom Auto zu dreckig. Und die Frau an der Bushaltestelle sah nicht nach spontaner Schneeballschlacht aus. Der Song der US-amerikanische Indie Band entstammt ihrem 2008 erschienenen Album „Narrow Stairs“. Auch komplett zu anderen Jahreszeiten gut zu hören!

Björk – Frosti

Zuerst einmal: Dieses Lied ist so wunderschön, aber leider viel zu kurz. Es war Björns Eröffnungssong auf ihrer Vespertine-Tour 2001 und auch auf ihrer Live-DVD vom Konzert im Royal Opera House.
Sie saß in einem weißen Federkleid auf einem Stuhl und der rote, schwere Samtvorhang hob sich. Sie kurbelte eine Maschine an und das Lied erklang. Dabei rieselte weiße Papierschnipsel von der Decke.
Ich hörte es außerdem damals im Harz, als ich mit meiner Familie im Winterurlaub war und alleine durch die verschneiten Wälder rund um unser Haus ging. Immer und immer wieder.
Insgeheim wünsche ich mir bis heute auch so ein Kleid und einen roten Vorhang.

Jeff Alexander – Come wander with me

Diesen Song verbinde ich mit Feuer, Rotwein und Fell. Pornös oder? Er entstammt übrigen, wie ich neulich recherchiert habe, einer Folge von „The twilight Zone“ (nie gesehen, da zu jung).
Jeff Alexander ist der Komponist. Singen tut das ganze Bonnie Beecher (Schauspielerin). Soviel zu den Fakten.
Ich habe den Song von der fantastischen Kompilation „Late Night Tales“, zusammengestellt von AIR. Der Song ist mysteriös, sexy und verräumt. Und nachdem man die Flasche Rotwein geleert hat, schmeißt man sich in den Tom Ford Seidenbademantel und lässt sich ein duftendes Bad zu zweit ein …

Ich würde sagen: Der Winter kann kommen! Schönes Wochenende euch!

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Musikalisches zum Wochenende

Unappetitlich, appetitlich und Appetit auf mehr

Es ist wieder mal eine Woche rum. Kinder wie die Zeit vergeht. Fast Weihnachten. Und deshalb nun 3 weihnachtliche Musiktipps von mir zum Wochenende …… SPAß!!
Hier gibt’s natürlich wieder mal was GANZ anderes als das, was man erwartet.

Simian Mobile Disco – Delicacies

Es ist ein Potpourri an leckeren Songs, die uns Jas Shaw und James Ford alias Simian Mobile Disco dieses mal aufgetischt haben. Nach ihrem letzten Album „Temporary Pleasures“ mit dem ganz wunderbaren Song „Audacity of Huge“, legen sie nun mit „Delicacies“ nach. Es klingt einerseits wie gewohnt, andererseits viel clublastiger und weitaus experimenteller als das letzte Album. Allein die durchschnittliche Songdauer von mindestens sieben Minuten mag einen zuerst abschrecken, ist aber voreilig geschlussfolgert. Kooperationen wie auf dem letzten Album (u.a. Beth Ditto oder Hot Chip Sänger Alexis Taylor) entfallen zwar, stattdessen gibt es aber elektronische Leckerbissen wohin das Auge reicht.

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Musikalisches zum Wochenende

Liebe Leser. Ich habe nun einen Namen als Autor und bin nicht länger der „Gastautor“. Das würde schon für einen Eintrag reichen ich weiß, aber darum soll es nicht gehen. Es soll wieder um Musik gehen. Um etwas, was das Ohr erfreut.
Ursprünglich wollte ich ja auch Take That unterbringen. Aber nachdem ich das Album hörte, dachte ich mir ich lass das mal lieber. Es liegt übrigens in den Geschäften schon zum Sonderpreis aus. Nunja. Beim Mainstream bleiben wir aber dennoch erst einmal.

Duffy – Endlessly

Ich hatte vor zwei Tagen eine Diskussion mit meinem Freund darüber, ob Duffy toll ist, oder nicht. Ich fand nein. Er ja. Doof aber üblich in Beziehungen. Also beschloss ich, mir das „Mercy“-Vorurteil aus dem Kopf zu schlagen und hörte auf Anraten mal in ihr neues Album rein. Seit ihren Erfolgen „Warwick Avenue“ und eben „Mercy“, wurde es ja etwas still um das walisisch blond-dralle Gesangswunder. Nun ist sie mit der Single „Well Well Well“ aus dem neuen Album „Endlessly“ wieder da. Erster Eindruck beim Hören der Single: Joa. Aber ich wollte das Album ja ganz durchhören. Und siehe da: Es überrascht den (bisher) überzeugten Duffy Hasser. Lieder wie „Don’t forsake me“ erinnern etwas an Paloma Faith (wenn natürlich nicht ganz so grandios). „Girl“ lädt zum mitwippen ein und spätestens beim Titelsong „Endlessly“ wünscht man sich in einen „Eis am Stiel“ –Film in die Arme seines Partners mit dem man im American Diner nach einem großen Eisbecher eng umschlungen zur Musik aus der Jukebox tanzt. Herrlich!

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