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Lady Gaga x Mugler (again) – Directors Cut einer Fashionshow

Also erstmal vorweg. Man braucht keinen Directors Cut einer Fashionshow. Man braucht auch einen Großteil der Designs von Mugler diese Saison nicht. Aber das ist Geschmackssache. Der Einzige Vorteil, den dieser Zusammenschnitt hat, ist eine kleine Vorschau auf „Government Hooker“ einem der neuen Songs auf dem neuen Gaga-Album. Zumindest der klingt gut. Aber wie gesagt: An sich braucht man das jetzt auch nicht zwangsläufig.
Zum Video mit dem unglaublichen Namen „Official Director’s Cut version of Mugler Fall 2011 Women’s Fashion Show with Lady Gaga“ geht es nach dem Klick.

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Stipe is back! – R.E.M. – „UBerlin“

Also erst einmal ist es für mich als Lokalpatriot natürlich großartig, dass sich R.E.M. entschieden haben, der Heimat einen Song zu widmen. Aber auch wenn der jetzt nicht „UBerlin“ sondern „UHamburg“ o.Ä. heißen würde, ändert das nix daran, dass die zwar alternden, aber immer noch großartigen Mitglieder hier wieder ein fantastisches Stück Musik abgeliefert haben. „Collapse Into Now“ ist seit dem 04.03.2011 erhältlich und wärmstens zu empfehlen. Das allertollste an „UBerlin“ ist allerdings, dass es neben dem gewöhnungsbedürftigen, aber mal anderem offiziellen Video mit Aaron Johnson (der Jüngling, der mit Sam Taylor Wood schläft), auch eine Version mit U-Bahnfahrplan + Lyrics gibt, die ebenfalls äußerst sehenswert ist. Aber entscheidet selber. Lied ist ja dasselbe.

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Schon wieder Schweden – Carl Norén – „Owls“

Immer wenn ich über Musiker schreibe, die gerade mal ein Jahr älter sind als ich, denke ich darüber nach, warum ich den Klavier- und Gitarrenunterricht eigentlich irgendwann vernachlässigt habe. So auch in diesem Fall.
Ich sah das Cover des Albums beim alltäglich Musikstöbern und ich weiß gar nicht warum ich es anklickte, denn das ist eigentlich gar nicht meine Art Cover. Zu sehr Indie, zu sehr Teenie irgendwie. Gut, dass ich auch mal über meine Schatten springe. Um wen handelt es sich also?
Carl Norén heißt der Gute, kommt aus Schweden und macht, wie es sich für diesen Blog gehört, fabelhafte Musik. Ich kannte ihn nicht. Die Musikbegeisterten unter euch, denen „Sugarplum Fairy“ ebenfalls etwas sagt, haben ihn vielleicht schon mal gesehen. Da ist er nämlich Sänger (gewesen). Jetzt hat er sich nach zehn Jahren gedacht: Mach ich die Beyoncé und bin allein mal mindestens genauso erfolgreich. Gut. Nun ist er nicht schwarz und hat einen riesen Hintern. Geht aber auch so. Und wie!

Das Album hat sowohl wunderschön geschriebene Songs mit viel Gitarre und Gefühl („Brothers“, „Hide away“), startet aber mit dem grandiosen „Tired of Running“, das etwas funkig daherkommt und im Anschluss von der wirklich fantastischen Singleauskopplung „The Anger“, die Geigen und Beat zusammenbringt als gäbe es keinen Morgen mehr, noch übertrumpft wird. Geschrieben und produziert hat Carl alles selber. Bei der Produktion half ihm aber noch Mats Björke Keyboarder und Backroundsänger von Mando Diao. Konnte also eh nur gut werden.
Was Carl hier abliefert ist trotz des Teeniecovers grandios und absolut empfehlenswert. Und das Video zu „The Anger“ will ich euch natürlich auch nicht vorenthalten. Wo ist eigentlich mein Klavier hin?

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Madonna cancelt neues Album! Begründung: Beth Ditto is einfach geiler!

NEIN! Natürlich cancelt sie nicht das nächste Album. Und wir sind auch alle sehr gespannt darauf. Aber DAS hier meine Lieben ist nicht einfach nur ein Video was SEHR an „Justify my love“ erinnert. Das ist einfach groß. Nicht nur die Frau. Nein, auch das Lied. Am 4.3.2011 gibt es endlich ihre EP mit dem einfachen Namen „Beth Ditto“. Darauf ist neben „I wrote the book“ auch „Do you need someone?“ zu hören – gefeatured von den fantastischen Simian Mobile Disco über die ich bereits in einem Bericht zum Thema Fleischereihandwerk berichtete. Mal schauen, was Madonna zu dem Video sagt. Wahrscheinlich gar nichts. Sie wird sich vor Wut in ihren Muskelhintern beißen! Also Leute. Aufdrehen und DO THE DITTO!

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Vorwurf: Britney Spears – Hold it against me

Ich liebte sie, sie war großartig und sogar als sie mit Glatze immer fetter wurde schaffte sie es mit „Blackout“ eines ihrer besten Alben abzuliefern. Und nun? Ist ihr neues Lied „Hold it against me“ erschienen. Also was heißt erschienen. Wir können es hören und seit heute auch sehen. Was wir da sehen ist leider nicht mehr wirklich schön.
Trotz Unterstützung von Mastermind Jonas Äkerlund („Telephone“ – Lady Gaga) ist das alles nicht so ansehnlich. Die gepanzerten Strassschultern hatte schon Madonna auf der Sticky and Sweet Tour. „Plenty of fish“ (Amerikanische Datingplattform) wurde auch bei „Telephone“ zig mal eingeblendet und die roten Lippen in Nahaufnahme erinnern irgendwie sehr an das „Girls“-Video von The Prodigy.
Gut. Die Einblendungen ihrer alten Videos auf den Tv-Bildschirmen, sowie die etwas an die Frühjahr/Sommer Show 1999 von Alexander McQueen erinnernde Painting-Orgie ihres weißen Kleides sind immerhin kleine ironische Lichtblicke im Video.

Letztendlich erinnert irgendwie alles an irgendetwas. Nur leider nicht Britney an Britney. Etwas zu viel, etwas zu billig und leider ist der Sound auch lediglich für Großraumdiscos geeignet, in denen irgendwann nach dem dritten „Sauren Apfel“ eh nur noch Black Eyed Peas läuft. Nicht, dass ich nicht zu dem Lied tanzen würde, aber „Gimme more“ kann ich dazu leider nicht mehr rufen.

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Für mehr Sommer: Sweet Lights – Relate to You

Über was man so alles stolpert. Über Steine, seine eigenen Füße, oder eben so tolle Musikstücke wie dieses eins ist. „Relate to you“ ist nicht nur ein fabelhafter Song sondern das Video macht auch ausgesprochen Lust sich einfach mal retrochic einzukleiden und sich in einem angemieteten (oder illegal besetzten) Designerhaus im Pool oder auf einem sündhaft teuren Teppich bei 30 Grad und Sonne zu wälzen, rauchen und rumzumachen. Leider noch nicht bei Itunes in Deutschland erhältlich, kann man jedoch ein paar Lieder vom Album hier hören. Aber jetzt erstmal Video an, Lautstärke hoch und die alte Sonnenbrille aufgesetzt. Falls es an Sonne fehlt, einfach die Halogenlampe anmachen.
Zum Video geht es nach dem Klick.

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Jetzt kommen die Tränen wieder auf Knopfdruck

Ich habe unpassenderweise ein Zitat von Tic Tac Toe gewählt. Ihr erinnert euch vielleicht. Pressekonferenz, Geschrei, Tränen, Ende. Das wirft jetzt vielleicht ein komisches Licht auf diesen Eintrag, sorgt aber für Klicks. Also hört auf zu heulen. Oder fangt besser mal damit an.
Was ist in den letzten Wochen passiert? Für die Mode musste die Musik zurückstecken.
Nach Mailand und Paris- Texten habe ich nun aber wieder ein bisschen Zeit für etwas für den Gehörgang und immerhin haben dieses mal auch wieder einige Fashionshows (hier wieder CHANEL ganz weit vorn, wenn auch dieses mal mehr mit dem Sound als mit den Entwürfen) so einiges musikalisches zu bieten gehabt. Was wäre eine Show ohne gute Musik? Erst neulich erzählte man mir von der Patrick Mohr Show auf der es ziemlich laut und blechern schallend war und tatsächlich wohl recht anstrengend. Also hört öfters mal hin oder weg.

Nun ist nur die Frage wie ich den Bogen zu meinem Eintrag schlage. Das Posten von Musik ist schon fast festern Bestandteil meines Facebookprofils und immer, wenn es dann mal ruhig oder gar trauriger wird folgen Kommentare wie: „Ogott hast du dich getrennt, was ist los?“ oder Ähnliche. Aber ich darf euch beruhigen. Ich genieße depressive und traurige Musik einfach gerne zum Abschalten oder um einfach zu schwelgen. Und auch wenn ich in Bezug auf Musik sehr textaffin bin, zieht es mich keineswegs runter. Alle diejenigen unter euch die es runterzieht, lesen und hören diesen Eintrag jetzt lieber nicht. Ich habe tief gekramt und das traurigste, melancholischste und dramatischste hervorgeholt, was ich bekommen konnte. Ok der Bogen war etwas unglücklich geschlagen, aber immerhin beende ich die Einleitung mit einer Textklammer, die das vorherige Thema des Bogenschlagens aufgreift. Meine Dozenten wären stolz auf mich. Hier also etwas für alle die gerne abschalten oder wirklich gerne mal wieder weinen wollen.

Rachael Yamagata – Elephants

Wir starten mit einem Downrigger. Lied wie auch die Videoästhetik (wenn auch wundervoll) sind an Bedrücktheit schwer zu übertreffen und auch die Stimme der aus Virginia stammenden Songwriterin tut ihr Übriges dazu. Viele ihrer Songs kennt der geneigte Kino und Fernsehzuschauer aus Filmen wie „The last Kiss“ oder Serien wie „O.C. California“ in denen es ja bekanntlich viel Anlass zu solchen Liedern gibt. „Elephants“ stammt aus ihrem Album „Elephants…Teeth sinking into heart“ (ja das heißt wirklich so) und inhaltlich geht es unter anderem um Trennung, Elefanten und andere Tiermetaphern und die Tatsache, dass Dickhäuter wie auch Protagonistin im Lied nicht vergessen können. Klingt philosophisch? Ja! Klingt bedrückend? JA! Aber wunderschön.

Textlicher Höhepunkt:
„If the elephants have past lives yet are destined to always remember. It’s no wonder how they scream, like you and I they must have some temper (…) And how dare that you send me that card when I’m doing all that I can do. You are forcing me to remember when all I want is to just forget you.“

Cary Brothers – Ride

Gehört habe ich den Song das erste Mal, nachdem ich mir den Soundtrack von „The Last Kiss“ gekauft habe. Im Film selber ist mir der Song gar nicht aufgefallen. Ich kann den Film an dieser Stelle wirklich empfehlen wo ich ihn schon zweimal erwähnt habe (ihr seht ein Stückchen auch im Videoclip). Cary Brothers kannte ich bis dahin wie so viele Bands auf Filmsoundtracks noch nicht (bei Black Swan ging es mir ähnlich, oder kennt ihr diesen Tschaikowski?). Es handelt sich nicht um ein Geschwisterpaar, sondern um einen Sänger aus Nashville, Tenessee. Und dieser ist (aha!) ein sehr guter Freund von Zach Braff (Hauptdarsteller Dr.Dorian in der Serie „Scrubs“). Der wiederum spielte in „The Last Kiss“ die Hauptrolle. Merkt ihrs? Und auch für „Garden State“ schrieb er die Filmmusik (auch hier spielt Zach Braff die Hauptrolle) und wurde hierfür im Übrigen mit einem Grammy 2005 ausgezeichnet. Schluss mit Fakten. Das Lied hat eine „Ich habe mich gerade getrennt und fahre nun frisch verletzt mit meinem Auto alleine im Dunkeln nach Hause“ –Stimmung. Toll.

Textlicher Höhepunkt:
„If I told you you were right, would you take my hand tonight?
If I told you the reasons why, would you leave your life and ride?
And ride?“

Alanis Morissette – That I would be good

Die Sängerin, bei der man viele Buchstaben (außer dem „r“) doppelt, darf natürlich nicht fehlen. Nicht zuletzt wegen ihrer außergewöhnlichen Stimme und dem großen Mund aus dem das alles rauskommt. Und zwar ziemlich viele Sachen. Hier war es tatsächlich schwer eine der ganzen Balladen auszuwählen. Ich bin leider auch immer an Videochannels gebunden. Deshalb (und weil fabelhaft) hier dieses Kleinod in Form eines wunderbaren Liveauftritts aus ihrem „Mtv-Unplugged“ – Konzert aus dem Jahr 1999. „That I would be good“ handelt davon sich einzureden und einreden zu lassen, dass alles (auch man selber) toll und gut ist, auch wenn man verschiedene Kriterien nicht erfüllt oder mal neben sich steht. Aber eben vielleicht doch nicht, wenn man denjenigen, den man liebt(e) verloren hat.

Textlicher Höhepunkt:
„That I would be good, whether with or without you“

Coldplay – Fix You

Ok. Ich bin jetzt mal ehrlich. Ich weiß gar nicht wie oft ich dazu geheult habe. Auch einfach wenn ich mal in der Stimmung dazu war. Was wäre so eine Auflistung auch ohne Coldplay. Die hasst man ja entweder, oder man liebt sie. Ich liebe sie. Auch wenn Chris Martin mit Gwyneth Paltrow verheiratet ist (war? Ich weiß es nicht). Wenn es einem wirklich beschissen geht, dann ist da jemand der einen wieder zusammensetzt. Ich hab das jetzt mal schnell zusammengefasst. So muss es nämlich sein. Und witzigerweise habe ich dieses Lied immer bei Trennungen gehört. Wahrscheinlich wegen Textzeilen wie: „And the tears come streaming down your face when you lose something you can’t replace“. Dabei hat es ja irgendwie mehr mit Zusammensetzen zu tun. Nunja. Lasst euch dann eben zerreißen oder eben zusammenfügen. Das was man bei dem Lied zusammenheulen kann löst eh jeden Klebstoff.

Textlicher Höhepunkt:
„When you love someone, but it goes to waste, could it be worse?“

Könnt ihr noch?

The Cranberries – Shattered

Ich meine ehrlich. Das Lied heißt „Shattered“. Muss ich dazu noch was schreiben?

Textlicher Höhepunkt:
„I don’t like you, don’t compromise. Shattered by your weakness, shattered by your smile.
And I’m not very fond of you, and your lies. Shattered by your weakness, shattered by your smile.“

Adele – Set fire to the rain

Ich beende den Marathon der Tränen mit einem aktuellen Song aus Adeles neuem Album „21“. Als ich ihn das erste Mal hörte hat er mich vom Bürostuhl gehauen. Meine Kolleginnen auch. Und siehe da: Auch nach dem Zwanzigsten mal bin ich immer noch nicht müde. Selten wurden Wut und Schmerz mit so einer kraftvollen Stimme rausgeschmettert.

Textlicher Höhepunkt:
„But there’s a side to you that I never knew. All the things you’d say, they were never true. And the games you’d play, you would always win. But I set fire to the rain (…) Well, it burned while I cried, cause I heard it screaming out your name.“

Das Tolle Liedern wie diesen ist: Jeder kann sie nachvollziehen. Also wenn ihr das nächste Mal enttäuscht, verletzt oder traurig seid, lasst euch reparieren, schreit euch aus oder zerschmettert am Boden. Solange ihr dabei Musik anmacht, damit euch keiner hört.

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Zwischen Augenschmaus und Bindehautentzündung

Sie sind das Mondamin zwischen Ton und Bild. Es gibt sie in schön, hässlich, absurd, witzig, billig, aufwendig, minimalistisch und bombastisch. Musikvideos sind seit jeher die Art von Bildern, die ein Lied entweder untermauern und verstärken, oder aber eher unpassend und deplatziert wirken lassen.
Dabei ist es nicht immer der Kostenfaktor, der ein Video gut sein lässt. So ist „Scream“ von Michael Jackson noch immer das teuerste Video, schafft es aber nicht in die heutige Auswahl an fantastischen Meilensteinen von Musikvideos. Tja. Hätte er sich mal früher überlegen sollen. Ich für meinen Teil war schon immer großer Fan von Musikvideos und kann sagen, selten haben sie mich enttäuscht. Sogar „Alejandro“ von Lady Gaga, bei dem man nun wirklich was anderes erwartet hatte, als diese neunminütige Videokunst von Steven Klein, konnte mich begeistern. Allerdings fingen die Musiksender irgendwann an zu enttäuschen. . Hier nun eine (komplett subjektive) Auswahl an visuellen Musik-Leckerbissen.

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Vive la France!

Shuffle-Funktion sei Dank fand ich zurück zur französischen Musik. Nachdem ich in meiner Jugend mal eine sehr schlimme Mylene Farmer Phase hatte in der ich wirklich Videos wie auch Lieder verschlungen habe, hatte ich die französische Musik etwas vernachlässigt. Fatal eigentlich, denn französische Musik kann man immer zu schönen, angenehmen oder glamurösen Anlässen hören, von denen es natürlich unendlich viele in meinem Leben gibt. Oder eben zu traurig-sentimentalen Momenten mit zuviel Wein von denen es auch unendlich viele in meinem Leben gibt.
Warum ist das so? Prinzipiell sagt man Franzosen und ihrer Lebensart ja nach sehr viel Geschmack und Eleganz nach. Dasselbe gilt in der Musik. Jedes noch so sarkastische Lied wirkt durch Sprache und Melodie zuckersüß. Und Balladen klingen wie ein zarter Windhauch ins Ohr des Geliebten. Meine Englisch (und gleichzeitig Französischlehrerin) hatte ein perfektes Beispiel für die Wirkung der französischen Sprache. Papillon ist ein ganz zauberhaftes Wort. Aber im Deutschen und Englischen wird es durch Schmetterling und Butterfly höchst unschön.
Für viele beschränkt sich französische Musik leider ja noch immer auf „Je t’aime“ von Brigitte Bardot & Serge Gainsbourg. Und das wahrscheinlich auch nur, weil man fleißig „Wa(h)re Liebe“ geschaut hat. Also jetzt Ohren auf und lasst den französischen Hauch hinein!
Da wir gerade schon bei ihrem Vater waren fangen wir mit dieser zauberhaften Dame an. Bereits zwei Alben hat sie veröffentlicht, wobei ich eher zum ersten „5:55“ tendiere. Das zweite „IRM“ ist zwar experimenteller, aber in meinen Augen nicht besser. Das muss aber jeder für dich selber entscheiden. Sie verzaubert jedenfalls genauso wie ihr Vater mit ihrer Stimme, die leicht verträumt und verschlafen klingt. Anfängern rate ich dazu sich 5:55 auf jeden Fall zu kaufen. Mit ner Flasche Rotwein. Französischem natürlich.

Raphael

Ich besitze nur ein Album von diesem sympathischen, typisch hübschen Franzosen. „Caravane“ heißt das gute Stück und ist von 2005. Damals in der Schweiz und Belgien jeweils 79 Wochen und in Frankreich sogar 108 (!) Wochen auf Platz 1. Der 35 jährige Musiker mit bürgerlichem Namen Raphael Haroche, hat es mittlerweile auf sieben Alben gebracht. Der große Durchbruch kam allerdings tatsächlich mit „Caravane“ 2005. Er hat eine außergewöhnliche Stimme, die angenehm quäkig ist. Klingt negativ, aber hört mal rein, dann wisst ihr (hoffentlich) wie ich das meine. Und wer sich einstimmen will einfach mal das Video zu „Caravane“ hören. Nie haben sich zwei modelähnliche Gestalten stylischer abgefüllt und sind auf einem Dach rumgetobt.

Mylene Farmer

„Eine Schwulenikone?????“. Ich war schockiert, nachdem mir ein Freund in meiner Mylene Besessenheit mitteilte, dass die gute Frau Farmer in Frankreich von den französischen Schwestern vergöttert wird. Aber klar. Sie hat langes, feuerrotes Haar, zieht sich sexy an, spielt den Vamp und in ihren Videos gibt’s ne Menge Sex. Hätte mir auch gleich auffallen können. Bei ihr ist es tatsächlich so, dass die älteren Sachen großartig sind, die neuen Alben allerdings nicht an die alten rankommen, zumindest für meinen Geschmack. Ich höre ihr Best-Of „Les Mots“ immer noch gern und ihre Videos (nie kürzer als sieben Minuten), sind Filme aus Trauer, Mystik und Liebe. Hier seht ihr das Video zu „Desenchantée“. Das Lied kennt wohl mittlerweile jeder, da es eine blonde Schaubusenbesitzerin namens Kate Ryan ganz fürchterlich mit Techno unterlegt und mit schrecklichem Französisch spickte. Im Original ein tolles Lied mit Revolution , Gewalt und Aufstand. So muss es sein!

Jane Birkin & Mickey 3D

Ja natürlich darf sie nicht fehlen. Die singende Hermes-Tasche. Oder so ähnlich. Ich muss zugeben Jane Birkin allein nie gehört zu haben. Diese Kooperation war auf dem Sampler „Le Pop en duo“ (sehr zu empfehlen) zu hören. Hier singen französische Chansongrößen mit den jungen Wilden des neuen französischen Chansons.

Nouvelle Vague

Jaaaaaa ich weiß. Ist kein französisches Liedgut. Aber diese 2003 gegründete französische (ha!) Band schaffte es drei Alben lang Pop und Rocksongs so toll in Chansons umzuwandeln, dass es kracht. Das mittlerweile vierte Album, dass seit Kurzem auf dem Markt ist klingt wieder neu und ist (oha) sogar auf Französisch. Und sie sind auch auf Tour:

28.1. Berlin (Huxleys)
29.1. Hamburg (Große Freiheit)

Hingehen!

So. Nun habt ihr erstmal ein paar geschmackvolle französische Delikatessen zum genießen. Wohl bekomms!

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Heiße Chips, zwei Türen ins Kino und schmerzende Glocken

HOHOHO liebe Leser. Während ich bereits im elterlichen Zimmer sitze und Unmengen selbstgebackener Mandelhörnchen sowie eine Tasse Tee nach der anderen in mich einflöße, ist es draußen langsam wieder dunkel und bald muss ich mich ja auch wieder umziehen und überhaupt … puhhh.
Ich las im überfüllten ICE nach Berlin, dass ein Leser bei einer Umfrage zum beliebtesten Song bei Itunes tatsächlich 10000 Songs gewann! Mein persönlicher Traum! Allerdings waren die beiden beliebtesten Interpreten Unheilig und David Guetta. Aber es gab doch noch soviel mehr! Es gab Robyn, die und mit gleich 3 Alben wieder beehrte. Es gab HURTS, die Altes wieder so auflegten, dass es alle feierten als sei es etwas Neues und The Coral hatte ja auch noch etwas Neues und und und. Nicht zu vergessen das (leider) eher mäßige neue Album von Kylie Minogue. Tja. Was machen also? Richtig! Ne Best-Of Liste. Nicht moderiert von Oliver Geissen, aber geschrieben von mir. Is doch auch was oder? Also folgende Alben wurden auf dem Ipod so oft gespielt, dass das Auswahlrädchen qualmte.

Ich war schon immer Hot Chip Fan und als ich hörte, dass sie endlich ein neues Album rausbringen war ich selbstredend begeistert.

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