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Fahrstuhlmusik

(„Elevator Music“; © Thomas Goldblum)

Wer hätte das gedacht? Auf einem Modeblog einen einigermaßen sinnvollen Bogen von IKEA nach Paris zu spannen, ist dank einer News gar nicht so schwierig. Vor wenigen Monaten gab der Möbelriese seine Zusammenarbeit zwischen dem Off-White-Gründer Virgil Abloh und dem Schweden Ben Gorham und seiner Parfummarke Byredo bekannt – selbstverständlich geht es jeweils um verschiedene Projekte: Abloh entwirft Möbel für IKEA und Gorham verantwortet einen Duft.
Für ein Projekt haben sich die beiden Designer nun zusammengetan und es in Paris präsentiert: „Elevator Music“.

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Kristen Stewart ist das Gesicht der „Gabrielle Chanel“-Kampagne

(Kristen Stewart; Foto: Karim Sadli)

Nach fünfzehn Jahren und vielen Experimenten gibt es ab September den neuen Duft „Gabrielle Chanel“. Kurz vor Ferienende in Frankreich lüftet Chanel jetzt das Geheimnis des Gesichtes der Kampagne. Kristen Stewart, Schauspielerin und seit einigen Jahren Freundin und Muse des Hauses, wird die Frau verkörpern, die aus Sicht von Karl Lagerfeld für die heutige Chanel-Frau steht. Die Amerikanerin, die viele feminine aber auch roughe Komponenten hat, inspirierte den Designer bereits zu seiner „Paris in Rome“-Kollektion. Kristen Stewart steht für ein eigenständiges Frauenbild im wahren Leben, wie in ihren Rollen. Feministin, die sich Weiblichkeit zugesteht. Fotografiert hat sie der Fotograf Karim Sadli.

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Chanel lanciert neuen Duft: „Gabrielle Chanel“

(Bild: Courtesy of Chanel)

„Ich habe gewählt, was ich sein wollte, und ich bin es.“ Gabrielle Chanel

Keine Frau hat die Mode so beeinflusst und zusätzlich noch die Emanzipationsgeschichte der Frauen im 20. Jahrhundert durchgehend begleitet und unterstützt wie Coco Chanel. Die kürzlich verstorbene Politikerin und französische Frauenrechtlerin Simone Veil wählte nicht zufällig lebenslang ein Chanel-Kostüm als eine Art Uniform der Bewegung eines ganzen Geschlechts.
Doch bevor Coco Chanel ihren Spitznamen erhielt, wurde sie 1883 als Gabrielle Bonheur Chanel in ärmlichen Verhältnissen geboren und musste sich, in einer Zeit, als es kaum möglich war, aus seiner Gesellschaftsschicht auszubrechen, ihren Namen und ihre Stellung erkämpfen. Doch ihre Kraft und ihr eiserner Wille machten sie und ihr Modehaus zu der Legende, die es heute ist. Nicht ganz unschuldig daran war ihre Duftrevolution, als sie 1921 gemeinsam mit Ernest Beaux das Parfum „Chanel Nº 5“ entwickele, das auch das Fundament zu den vielen Klassikern und der Kosmetikdiffusion legte.

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Cocos erstes Schönheitsgeheimnis

(Foto: Kollar François (1904-1979), Charenton-le-Pont, Médiathèque de l’Architecture et du Patrimoine. 71L00946)

Normalerweise sind Produktjubiläen ja nicht unbedingt immer einen Bericht wert. Aber in diesem Fall ist es eine der ganz großen Errungenschaften des Zwanzigsten Jahrhunderts, der die Frauen bis heute prägt und viele Nachahmer gefunden hat. Es geht um die pflegende Kosmetik, wie sie heute existiert und die vor genau 90 Jahren durch die Modeschöpferin Gabrielle ‚Coco‘ Chanel revolutioniert wurde.

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Ist denn schon bald Weihnachten – Beautyklassiker wiederentdeckt

Manchmal kommt Weihnachten dann doch schneller als man denkt. In diesem Jahr habe ich mich entschieden, nur das zu verschenken, was ich selber auch mag. Schließlich soll man ja nichts verschenken, was man nicht auch persönlich benutzen würde.
Das erste „Geschenkethema“, das zu dieser Jahreszeit, in der es kälter und ungemütlicher wird, liegt auf der Hand. Gern verschanzt man sich im Bad und kümmert sich darum, was in der hektischen Zeit des Alltags und im Sommer häufig auf der Strecke bleibt, die Pflege und die Düfte. Da mein Badezimmer von Nischendüften der letzten Jahre überquillt, greife ich in diesem Jahr zu Klassikern oder ihren Neuinterpretationen, die es auf jeden Fall lohnt, wiederentdeckt zu werden.

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L’Envol de Cartier – Ein Duft von Mathilde Laurent

(© Cartier)

Wenn Cartier einen neuen Herrenduft herausbringt, wird man sofort an große Erfolge wie Santos oder auch Les Must de Cartier erinnert – der „König der Juweliere“ hat damit Düfte erschaffen, die bis heute Maßstäbe setzen und zu Duftklassikern avancierten.
Geht es um Männerdüfte, kann das Haus auf viele berühmte Persönlichkeiten zurückgreifen, die nicht nur die Uhren oder den Schmuck von Cartier trugen. Pierre, Louis und Jacques Cartier waren mit sämtlichen Pionieren ihrer Zeit befreundet und arbeiteten nur zu gern mit diesen Visionären – insbesondere dann, wenn es um technische oder handwerkliche Weiterentwicklungen ging. So hatte zum Beginn des Ersten Weltkrieges noch fast jeder Mann eine Taschenuhr, die meist an einer Kette hing. Die Armbanduhr, die der Flugpionier Alberto Santos Dumont in seinen knatternden Flugzeugen trug, wurde speziell von Louis Cartier für ihn entwickelt. 85 Jahre nach Dumonts Tod inspirierte er jetzt die renommierte Parfumeurin Mathilde Laurent, den Duft L’Envol de Cartier zu kreieren.

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Chanel im Ritz – Beauty de luxe

(Bild: Courtesy of Chanel)

Über die Neueröffnung vom Hotel Ritz am Place Vendôme in Paris, das wie kein anderes als das Synonym eines Luxushotels gilt, haben wir bereits berichtet. Neben gekrönten Häuptern und allem, was prominent war und Paris besuchte, hatte es über viele Jahrzehnte eine Bewohnerin, die hier fest wohnte und nur einen Steinwurf entfernt in der Rue Cambon zur berühmtesten Modeschöpferin des 20. Jahrhunderts avancierte: Gabrielle Chanel.

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Louis Vuitton Düfte – Reise zum Horizont

Als Louis Vuitton, lange bevor er seinen ersten berühmten Reisekoffer den „Louis Vuitton Trunk“ eine Art wetterfeste Kiste konstruierte, als Kofferpacker für die französische Kaiserin Eugenie arbeitete, wird er sicherlich immer mal wieder an ihren kostbaren Parfumflakons aus Baccarat-Kristall geschnuppert haben. Düfte lösen nicht nur Assoziationen zu bestimmten Orten aus, sondern lassen uns durch ihre exotischen Zutaten auch in Gedanken verreisen. Später gab es sogar eigene Kreationen, um Louis Vuittons zahlreichen Schönheitsutensilien zu verstauen, bis hin zu den in den 1950er und 1960er Jahren tausendfach hergestellten Kosmetikkoffern, ohne die keine Dame der Gesellschaft verreiste.

Im sagenhaften Flagshipstore an der Champs-Élysées, wo das Unternehmen Louis Vuitton über Jahrzehnte seinen Hauptsitz hatte, wurden in den 1930er Jahren zahlreiche eigene Duftkreationen angeboten, die die häufig extra nach Paris gereisten Klienten kaufen konnten, wenn sie sich ihre Reisegarnituren bestellten. Eau de Voyage, Je tu il, sowie Heures d’Absence entlehnten damals schon ihre Inspirationen und Namen aus dem Gefühl des Fernwehs, das ja stark en vogue war, für eine immer mobiler werdende Gesellschaft. So ließen sich Filmschauspieler, Maharadschas und auch andere gekrönte Häupter speziell für sie erdachte Koffer bauen, in denen sie die damals bis zu einem Liter fassenden Flaschen sicher auf ihren Seereisen oder Flügen transportieren konnten.

Vor ein paar Jahren kam dann die logische Idee, dass Louis Vuitton, längst um Prêt-à-porter für Damen und Herren erweitert, die Dufttradition wieder aufnehmen sollte. Dafür sollte genau an den Ort gegangen werden, der wie kein anderer auf der Welt für das Parfum steht: Grasse. Ein wunderschönes Haus, das immer schon mit der Herstellung und der Kreation von Düften verbunden war, wurde gefunden und aufwendig renoviert, um die Heimat der Schöpfungen zu werden, die den Geist und die Philosophie von Louis Vuitton verkörpern sollen.
Die Villa, die den Namen „Les Fontaines Parfumées“ oder „Die duftenden Springbrunnen“ trägt, besitzt seit den 1920er Jahren in ihrer Rotunde eine Duftfontäne, zu der Besucher kamen, um ihre Parfumflakons unmittelbar vor Ort aufzufüllen.

Der im südfranzösischen Grasse, der Geburtsstätte der Lederverarbeitung wie auch der Parfumherstellung, geborene Maître Parfumeur Jacques Cavallier Belletrud hat viele Monate damit verbracht, die fünf Kontinente auf der Suche nach unerwarteten Emotionen zu bereisen: nach solchen, die man empfindet, wenn man den Duft exotischer und seltener Stoffe einatmet, sich fern der Heimat der Selbstvergessenheit hingibt. Auf dieser Basis entwarf er sieben olfaktorische Reisen. Sieben Kreationen zum Auftragen auf die nackte Haut, um zum eigenen Ich aufzubrechen. Sieben Szenarien als Quellen der Inspiration, die, zunächst den Damen vorenthalten, wie eine Reise in die verschiedensten Lebensphasen und Gefühlsebenen sein sollen. Je nach Lust oder Zustand sind sie mal zurückhaltend oder turbulent, mal heißblütig oder kühl. Jeder Duft ist eine kleine Reise ins Ich der Trägerin, doch zusammen stellen sie so etwas wie die Begleiter rund um die Uhr vom Morgen über das Date am Abend bis zum Ausgehen auf einen rauschenden Ball oder eine sinnliche Liebesnacht da.

Von der leichten Frische eines Aufbruchs in Rose des Vents bis zur betörenden Volatilität in Turbulences, von der Ektase einer ersten Nacht in Dans La Peau bis zum Verschmelzen mit der Natur in Apogée, vom selbst-entblößenden Contre Moi bis zur Erkundung einer dunkleren Seite in Matière Noire oder zur Sinnesexplosion in Mille Feux.
Dazu kommt, als Hommage an das Handwerk und den Begründer Louis Vuitton, eine Version des „Trunks“, in dem die Flakons traditionell verwahrt werden können sowie eine kleine Reisekabinett Variation.

Die Louis Vuitton Düfte sind Exklusivdüfte. Ab September kann man sie in den Louis Vuitton Dependancen und den Maisons Louis Vuittons testen und natürlich auch kaufen.
Wir sind gespannt auf die Duftreisen …

Beauty Interview

Wellness in West-Berlin – Antje Damith im Interview

(Antje Damith, Spa-Managerin Aspria Berlin Ku’damm; Bild: Aspria)

Denke ich an den Ku’damm, kommt mir als Erstes Rolf Eden in den Sinn. Der „Eden-Saloon“, der erster Laden von „Deutschlands letztem Playboy“ an der Nestorstraße / Ecke Kurfürstendamm, konnte mit Pool und Sitzbadewanne aufwarten – also, wenn man so will, heutigen Wellnessstandards.
Genau am anderen Ende des Ku’damms findet sich in einer kleinen Seitenstraße das Aspria. Im Gegensatz zum „Eden-Saloon“ handelt es sich hier allerdings um eine wahre Wellness-Oase – zwar auch mit Pool, dafür aber ohne den Mief längst vergangener Zeiten, sondern mit Hotel, Fitnesscenter und einem beeindruckendem Spa & Wellnessbereich.
Wir trafen uns mit Antje Damith, der Spa-Managerin, zum Gespräch über die „Lomi Lomi Nui“-Massage, Wellnesstrends und wie ein Einmal-Slip dazu beigetragen hat, das Eis zwischen ihr und einem Kunden zu brechen …

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Beauty Shopeinrichtung

Chanel Beauté – Heimathafen Hamburg

(Bild: Courtesy of Chanel)

Eine komplett eigene Welt für alle Produkte der Kosmetik und der Düfte von Chanel gab es bis jetzt nur selten. Meistens werden die Klassiker und Novitäten aus den Bereichen Maquillage, Pflege und Parfum in Depots oder in den großen Departmentstores angeboten. Die komplette Range, inklusive der „Les Exclusifs“-Linie, findet man in keinem Chanel eigenen Laden. Das ändert sich jetzt zumindest in Deutschland glücklicherweise und der erste Flagshipstore machte unlängst in meiner Heimatstadt Hamburg auf. Hamburg ist gleichzeitig der Sitz der Deutschlandzentrale von Chanel und daher bot es sich an, gleich vor der Haustür dieses Konzept zu starten, da man dort dann sicherlich die Erfahrung sammeln kann, um in weiteren Städten diese weitere Facette duplizieren zu können.

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