In der kommenden Herbst/Winter Saison 2012/2013 entführt uns Christophe Lemaire nach Buenos Aires zu den argentinischen Gauchos und ihrer Lebensart, die für Stolz, Freiheit und Unabhängigkeit steht. Christophe Lemaire greift dieses Gefühl in seiner Kollektion auf und präsentierte in der École nationale supérieure des beaux-arts eine feminin-weiche, elegante aber gleichzeitig maskuline Linie. Die Silhouette wird bestimmt durch übergroße Cape-Mäntel und Fransenponchos, weite, schwere Leder- und Pluderhosen treffen auf weiße, taillierte Hemden und Schalkrawatten. Ein einteiliger Strick-Catsuit kommt in verschiedenen Volumen: mit übergroßem Wollpullover und strengem Longblazer.
Allgemein
Im Trend: Männerklamotten in allen Blautönen, Blau-in-Blau getragen
Posted on 18. März 2012Hier ist heute erst mal alles Blau in Blau, lieber LeserInnen. Ich habe in den aktuellen Kollektionen so viele schöne Blaue Basics und andere Teile gefunden, dass wir zwei Berichte draus machen müssen. Aber die Jacketts, Hosen, T-Shirts, Strickteile, Sweatshirts und Hemden zeige ich euch auch deshalb, weil die Kombination verschiedener Blaunuancen nicht nur im Trend liegt, sondern auch frisch und modern wirkt und vielen Männern gut steht.
Ihr werdet ja sehen, was ihr sehen werdet und ob euch die Idee gefällt, Blau nicht mit Weiß, Schwarz oder anderen Farben zu tragen, sondern mit Blau.
So, er ist da: Der Frühling. Mit dem Frühling kommen die Probleme. Dreiviertel-Tunnelzug-Hosen, Sandalen, Tribals auf Muskelshirts, helle Strumpfhosen bei Frauen und Bauchtaschen bei Männern. Aber wir auf Horstson beschäftigen uns bekanntlich ja eher mit den schönen Dingen des Lebens – wie letzte Woche z.B.:
1) Daisydora ist wieder im aktuellem HYPE Magazine vertreten – Thema diesmal: Modenation Deutschland
2) Es gibt mal wieder etwas zu gewinnen: Diesmal verlosen wir in Zusammenarbeit mit mirapodo ein Paar Bikerboots nach Wahl
3) Pete Doherty ist jetzt auch Designer: Für The Kooples hat er eine Mini-Kollektion entworfen. Zum Look Book geht es hier entlang
4) Einen ganz phantastischen Chanel-Katalog aus dem Jahre 1989 zeigt uns Peter – was Hamburg damit zu tun hat, lest ihr hier
5) Die nervigsten Deutschen, weiblich und männlich, zeigte uns Daisydora am Dienstag – wir sind immer noch gespannt ob eurer Meinung nach welche fehlen…
6) Über lustige Pillen und gebrochene Herzen schrieb Jan. Allerdings hat er keinen Liebelskummer sondern nur „Happy Pills“ von Norah Jones vorgestellt.
Buchstabier das doch bitte mal richtig Heidi – V.Y.A.L.I.T.S.Y.N.A
Posted on 17. März 2012Uns aller Heidi kann ja bekanntlich alles besser, spricht aber kein Russisch und da sind die Namen echter Topmodels ja wohl eine echte Zumutung. Wie kann man nur Anne Vyalitsyna mit richtigem Namen heißen und mit so einem Zungenbrecher nicht nur Karriere machen, sondern auch noch den cooleren Mann abbekommen? Gibt es da gar kein Gesetz dagegen?
Ihr merkt schon, es geht (wirklich nur ganz kurz) um Germany’s Next Topmodel, den Dino unter den Modelshows, in dem die Eisprinzessin, wie ich das russische Model Anne Vyalitsyna aus Gorki nenne, donnerstags einen Gastauftritt als Anne V. hatte, um Heidi die Moderation zu erleichtern und den Mädels den Couture-Walk beizubringen. Genützt hat das wenig, aber natürlich war da nicht Anne schuld dran. Mir war das trotz Ausstrahlung des traditionellen Rankin Shoots – die Mädels durften zusammen mit Heidi oder besser gesagt, mussten gegen sie posen – zu langweilig. Lustig fand ich nur, dass Heidi auf einem der Rankin Fotos dem Opossum selben Namens im Gesicht sehr ähnlich sah, das leider viel zu früh von uns gegangen ist …
Tim Burton ist sehr berechenbar, zumindest wenn man heutigen Dialog am Frühstückstisch bei Blomquist und mir mitbekommen hat: Horst: „Von Tim Burton’s ‚Dark Shadows‘ gibt es jetzt endlich einen Trailer“; Blomquist: „Lass mich raten – es spielen mit: Johnny Depp und Helena Bonham Carter und es ist ein Fantasy-Film mit tollen Bildern, oder?“
Ja, Blomquist hat natürlich recht – es ist ein Fantasyfilm, ein paar Slapstick-Elemente scheinen auch mit dabei zu sein und neben oben genannten Schauspielern sind auch noch Neben Michelle Pfeiffer, Eva Green, Jackie Earle Haley, Jonny Lee Miller, Chloë Grace Moretz und Bella Heathcote mit dabei, und – oh Wunder – die Bilder scheinen ganz wunderbar sein.
Johnny Depp spielt die Rolle eines verfluchten Vampires (Barnabas Collins), der lebendig vor ein paar hundert Jahren begraben wurde und dessen Sarg in den 70ern wieder geöffnet wird. Das hört sich alles wahnsinnig trashig an und ich muss den Film sehen… 🙂
Dark Shadows startet am 10. Mai in den deutschen Kinos.
Nicht meckern sondern selber machen ….. neue Klamotten für Herrn Horst?
Posted on 16. März 2012Bevor ich meine kleine – nicht ganz unumstrittene – Reihe mit einem ganzen Schwung männlicher und weiblicher Blogger fortsetze, ist heute euer Lieblingsblogger Horst dran. Ich will ja weder motzen noch übertreiben, aber das ist ne mittlere Doktorarbeit, alle Präferenzen und Farbvorlieben unter einen Hut zu bekommen, die der feine Herr Blogger nun mal hat. Er liebt Braun und andere mir nicht oft über die Schwelle kommende Neutral- oder Tarnfarben, will es praktisch aber auch irgendwie modisch und cool, aber bitte bloß nicht gelackt oder aufgesetzt. Oder kurz: Horst will auf keinen Fall so ähnlich aussehen, wie einem wilden Gerücht zufolge manche Blogger in Osnabrück, Berlin und St. Pölten auf die Straße gehen, um sich vor die Objektive von Scott & Co. zu werfen.
Aber mit einer unglaublich generösen Geste hat er immerhin sein OK dazu gegeben, es mal mit festen Schuhen zu versuchen. Ganz ohne Flügel, Stofftiere und anderen Zierrat und Plunder, den man an Schuhen nicht zwingend braucht. Dass das auch mit einem schmerzhaften Markenwechsel einhergeht, wird er hoffentlich mit Hilfe von etwas Schokolade und einem neuen Be@rbrick für seine Sammlung verwinden.
So sieht sie also von Nahem aus, die Jil Sander Paper Bag aus der 2012/2013 Herbst/Winter Kollektion für den Herren.
Den Preis konnte ich noch nicht rausfinden, schätze aber ab 500€ – abhängig natürlich vom Material – wenn das gute Stück aus Leder ist, gerne ein paar hundert Euro mehr.
Wenn ich ehrlich bin (und das bin ich immer), finde ich die Taschen gleichermaßen unpraktisch wie schön, würde aber wenn die braune Variante bevorzugen – die erinnert mich etwas an Tapio Wirkkala’s Paper Bag Vase für Rosenthal, die ich mir auch irgendwann nochmal kaufen werde und mir dann eine Paper-Bag-Installation zu Hause aufbauen würde. Oder so.
Wie auch immer – was sagt ihr zu den Taschen-Entwürfen von Raf Simons für Jil Sander? Top oder Flop?
Lesetipp in eigener Sache: Mein Bericht zur Lage der Modenation im neuen HYPE Magazine.
Posted on 15. März 2012Modenation Deutschland? Wovon leben eigentlich Deutsche Modemacher?
Die Kollektionen der an der Fashion Week Berlin teilnehmenden Jungdesigner sucht man im Einzelhandel meist vergeblich. Zwischen Pressehype und Orderzahlen gibt es ein nahezu diametrales Verhältnis. Doch warum ist das so?
Wenn sich Vogue-Chefredakteurin Christiane Arp aufregt und Edelfeder Alfons Kaiser von der FAZ darüber schreibt, bedeutet dies für gewöhnlich den Auftakt der
„Mercedes-Benz Fashion Week Berlin“. Infolgedessen feiert sich die Hauptstadt für ein paar Tage wieder einmal als modischer Nabel der Welt.
Man merkt das auch am quirligen Geflatter der Stylisten unserer einheimischen A-, B-, C- und D-Promi-Riege, an deren Vorschusslorbeeren zu den noch nicht gesehenen Kollektionen, der ungeteilten Aufmerksamkeit, die allen Designern der Fashion Week gewiss ist. Dem anständigen deutschen Promi ist es todernst mit dem Fulltimejob auf dem roten Teppich, nur weiß man am Ende nicht, wer da sein Image für wen und wohin transferiert. Wird Michael Michalsky etwa dadurch sexyer, dass Boris Becker seinen spröden Charme vor, während und nach der Schau versprüht und karge Wortspenden zum Gesehenen nebst Küsschen an den – wie immer nach der gelungenen Schau – überglücklichen Designer verteilt. Achtung Kollisionsgefahr, auch Angelika Blechschmidt und Udo Walz spitzen gerade ihr Kussmündchen zur überschwänglichen Gratulation.
… und zwar nicht irgendeine, sondern ganz genau obige: Eine Dockers Alpha Khaki.
Nun könnte der geneigte Leser denken, dass ich ja einfach in den nächsten Laden gehen und sie mir kaufen kann, allerdings gestaltet es sich bei dem Dockers Camouflage Modell etwas schwierig, denn sie wird nicht im europäischen Raum vertrieben. Daher heißt es für mich jetzt entweder schnell in die USA fliegen und mir eine solche Hose kaufen, oder auf einen freundlichen Leser hoffen, der sie mir aus dem Urlaub mitbringt (Größe auf Anfrage 🙂 ).
Damit es im Laden keine Verwechslungen gibt, habe ich noch ein paar Detail-Fotos des heutigen Objektes der Begierde:
Heute hat Blomquist Geburtstag und wir vom Horstson-Team gratulieren ihm nicht nur, sondern herzen und drücken ihn auch und wünschen ihm alles, alles Liebe und Gute für sein neues, hoffentlich buntes Lebensjahr.
Blomquist macht ja in der Regel unseren Wochenrückblick und bildet zusätzlich auch noch die moralische und seelische Stütze für Chefredakteur Horst. Aber Blomquist ist auch eine der individuellsten Personen die ich kenne, und hat sich in seinem Leben seit langen Jahren mit Mode, Stil und dem Fashion-Circus auseinander gesetzt.
Die meisten der vergangenen Jahre allerdings mit den Kleidungsstücken, die die Herren der Schöpfung bedecken. Das hat sich nun schlagartig zu meiner vollsten Befriedigung geändert und Blomquist ist in die Welt von Anna Wintour, Chanel und Prada, von Burberry, Vuitton und Alberta Ferretti übergewechselt. Befasst sich jetzt mit dem, was man „und ewig lockt das Weib“ bezeichnet.













