Allerdings widmen wir uns noch nicht den Ergebnissen von Margiela aus der Kooperation mit der schweidischen Bekleidungskette „H&M“, sondern noch mehr Schuhen – mein Wunschmodell kam bei Euch ja leider nicht so gut an.
Ich gebe die Hoffnung aber nicht auf und werfe heute andere Maison Martin Margiela Schuhe-Modelle ins Rennen – vielleicht ist da jetzt ja ein Schuh mit dabei, der Euer Herz erfreut?
Allgemein
Ja, obiger Tumi-Koffer ist wirklich schussecht – d.h. man kann auf ihn schiessen und die Kugel geht nicht durch. Das ist zwar wahnsinnig praktisch, grenzt den Kreis der potenziellen Kunden aber enorm ein und der Preis von knapp 7.500€ wird ihn auch nicht zum Kassenschlager machen. Das hat sich vermutlich auch Tumi gedacht und hat nur 25 Stück davon hergestellt – alle natürlich einzeln nummeriert stehen sie jetzt feinsäuberlich aufgereiht bei Harrod’s zum Verkauf. Schön.
Bleibt die Frage, wer einen solchen Koffer braucht… Ideen?
„The little Black Jacket“ kommt nach Berlin – Ausstellung am Potsdamer Platz
Posted on 10. Oktober 2012Am 20. November wird CHANEL’s Fotoausstellung, die Karl Lagerfelds neuestem Buch “The Little Black Jacket: CHANEL’s classic revisited by Karl Lagerfeld and Carine Roitfeld” gewidmet ist, im U3 Bahnhof & Tunnel am Potsdamer Platz in Berlin eröffnen.
Diese interessante Location befindet sich unter dem legendären Zentrum der pulsierenden Stadt und bietet die Bühne für die 113 Photos, die Karl Lagerfeld von einer Jacke gemacht hat, die wie eine Ikone für Chanel steht. Sie ist aus Tweed, häufig schwarz – versehen mit Galons, mal mit zwei – mal mit vier Taschen und steht ähnlich der Jeans für einen ewigen Klassiker. Chanel steht für Kreativität, Modernität und Perfektion. Deshalb hat Karl Lagerfeld sich auch mit der Vogue Chefredakteur Legende Carine Roitfeld zusammen getan und beide haben ein Konzept entwickelt, das den Chanel Klassiker an Freundinnen und Freunden des Hauses in immer neue Varianten und Spielarten zeigt. Ob Vanessa Paradis, Yoko Ono, Sophia Coppola, Claudia Schiffer oder Vladimir Restoin Roitfeld – alle haben den Stil, um die Jacke immer wieder neu erscheinen zu lassen.
Die YPS hat einiges in meinem Leben zu verantworten: Ich habe gelernt, dass selbst Kleinstlebewesen auf regelmäßiges Futter angewiesen sind und sie bei Über- oder Unterfütterung sterben (Urzeitkrebse), dass man aus einer schwarzen Mülltüte so was wie ein Zelt bauen kann, in dem man zwar schlafen könnte aber nicht darf und das Hüpfbohnen auch nur so lange hüpfen, wie man sie nicht mit nach draußen nimmt – zumindest im Winter, da sie sonst erfrieren.
Letzte Woche habe ich einen kleinen Ausflug nach Wien unternommen und mal wieder festgestellt, was für eine wunderbare Stadt Wien doch ist. Besonders schön und empfehlenswert ist eine wirkliche Legende: die American Bar oder „Kärtner Bar“ im 1.Wiener Bezirk. Ich hatte ganz vergessen, dass sie nicht nur für ihre Zeit rasant modern war, sondern auch so gemütlich und die Drinks total lecker sind. Es lohnt sich auf jeden Fall sie zu besuchen und sie ist im Kärntner Durchgang Nummer 10 auch mitten in der Stadt gelegen – man kann also nach dem Shopping am Graben und Kohlmarkt und dem Entdecken der Galerien und Antiquitäten-Läden in den Seitengassen wunderbar auch nur zu einem Kaffee dort einkehren.
Wenn man in den 70ern aufgewachsen ist, musste man sich zwangsläufig mit 2 Sachen beschäften – schließlich gab es zumindest medial nicht sooo viele Aufreger. Frage Nummer 1 war: darf man nach dem sonntäglichem Bad noch Fernsehen schauen und Frage Nummer 2: welcher James Bond-Schauspieler war besser? Sean Connery oder Roger Moore? Da gingen die Meinungen insbesondere bei den weiblichen Mitgliedern der Familie weit auseinander und die Tatsache, dass George Lazenby auch ein Mal den Geheimagenten 007 mimte, wurde mehr oder weniger totgeschwiegen – die häuslichen Kritiken waren damals wie heute erbarmungslos…
Die britische GQ ist da weniger kritisch. Jeder James Bond Darsteller bekommt sein eigenes Cover. Mein Lieblings Bond bleibt übrigens Sean Connery – und deiner?
Wenn ein legendärer Journalist ins Schwärmen gerät und dieses auch noch über einen Autoren von uns, ist das natürlich auch einen kleinen Artikel auf Horstson wert: In der aktuellen GQ schreibt Manfred Bissinger über zwei Hamburger mit Stil, in deren Laden man nicht nur Edles entdecken, „sondern auch leidenschaftlich debattieren“ kann.
Mit den zwei Hamburgern meint Bissinger Thomas Kuball und Peter Kempe – ihres Zeichens Inhaber des Concept-Stores Kuball & Kempe, Designer, Kuratoren, gute Freunde, Inspirationsquelle und zu 50% auch Horstson-Autoren.
Die gesamte Schwärmerei von Manfred Bissinger gibt es am Kiosk in der neuen GQ nachzulesen.
Einer muss es ja werden: unser Lieblingsprinz wurde vom britischen Tatler Magazine zum ‚Man Of The Year‘ gekürt. Das finden wir insofern schon erwähnenswert, als das Harry der erste Mann seit 2 Jahrzehnten ist, der es auf das Cover des Tatler’s geschafft hat – vor ihm zierte 1992 passenderweise sein Vater, Prinz Charles, die Titelseite.
Man kann nun natürlich geteilter Meinung über Prinz Harrys neuen Titel ‚Man Of The Year‘ und seinen kleinen Ausrutschern sein, aber hübsch ist das Cover anzuschauen, oder?
Am Samstag wurde im Rahmen des Hamburger Filmfestes eine Dokumentation gezeigt, die es auf dem Fernsehsender N3 am 30.Oktober um 24.00 Uhr geben wird. Nicht gerade ein Prime-Time Sendeplatz, aber ich würde alles tun, um an dem Tag wach zu bleiben und diese Sendung zu sehen. Wach bleiben kann ich nur jedem Mode-Interessierten auch raten, denn was dann kommt, ist eine wahre Sternstunde.
Der Regisseur Oliver Schwabe hat die 60 minütige Dokumentation, die der NDR produzierte, der Frau gewidmet, die wie keine andere das modische Empfinden und das Wissen über Mode vermittelt hat: Antonia Hilke. Ihr wird er mehr als gerecht – auf eine subtile und faszinierende Weise.
Mit ihren Sendungen „Neues vom Rond Point“ und später „Neues vom Kleidermarkt“ hat sie den Muff aus deutschen Kleiderschränken seit 1958 versucht zu vertreiben – zunächst durch fast schon wissenschaftliche Einblicke in die Pariser Haute Couture und ab den 60er Jahren auch dem Prêt-à-Porter und immer mit dem Blickwinkel, Mode als Kultur und Genuss zu vermitteln.
Guten Morgen. Alle schon wach? Horst und ich fahren jetzt an die Ostsee, wir lassen heute Drachen steigen. Natürlich nicht bevor wir den sonntäglichen Wochenrückblick für Euch hier präsentieren.
1) Au weia, da habe ich am Freitag aber ordentlich verbale Schläge einstecken müssen. Ich glaube ich lasse lieber die Finger vom gemusterten Prada-Mantel, den ich am Freitag hier gezeigt habe.
2) Am Dienstag beschrieb Peter die erste Kollektion von Raf Simons für das Haus Dior.
3) Daisydora is back! Und am Sonntag erfreute sie uns mit einem Artikel über den allgemeinen Handywahn: Handy Hysterie oder Hospitalismus?
4) Was mir bereits jetzt komplett auf die Nerven geht sind sämtliche Klamotten der Saint Laurent Kollektion. Der Hype ist mir persönlich zuviel, ich bin da raus. Am Donnerstag zeigte Jan Who hier die ersten Entwürfe der Männer-Kollektion.
5) Über die kommende Sommerkollektion von Chanel berichtete Peter am Donnerstag.
6) Horst ist ein bekennender Fan vom Farbklecks-Sneaker den er am Mittwoch als sein Objekt der Begierde zeigte.















