Russischer Stummfilm von 1924 nach einer Novelle von Tolstoi, aber eben auch der Name der Firma welche eben den Synthesizer herstellte, der Gustaf Norén und Björn Dixgård in die Hände fiel und für die Namensgebung des neuen Mando Diao Albums verantwortlich ist. Das alles ist „Aelita“. Nach einem Ausflug in heimatliche Klänge mit dem Album „Infruset“ im Jahr 2012, kehren die Jungs aus Schweden nun wieder mit etwas ganz anderem zurück …
Jan Who
Supersonic x „Hedi Slimane: Sonic“ @ Fondation Pierre Bergé / Yves Saint Laurent
Posted on 2. Mai 2014
Robert De Niro by Hedi Slimane
Nach DIOR Homme, vor Saint Laurent und während beider Tätigkeiten als Designer bzw. Creative Director der Labels tat Hedi Slimane vor allem eines: Fotografieren. Es überrascht also nicht weiter, dass er nun in der Fondation Pierre Bergé / Yves Saint Laurent eine eigene Ausstellung bekommen wird. Dort kann man vom 18. September 2014 bis 11. Januar 2015 Fotografien Slimanes aus insgesamt 15 Jahren begutachten sowie eine Videoinstallation, welche die Musikszenen Londons und Kaliforniens dokumentiert, anschauen.
Hedi Slimane: Sonic
18. September 2014 bis 11. Januar 2015
Fondation Pierre Bergé / Yves Saint Laurent
5 Avenue Marceau
75116 Paris, Frankreich
Vielleicht wollte Sia Furler nicht unmittelbar mit dem textlichen Inhalt ihrer neuen Single in Verbindung gebracht werden (der ewige Teufelskreis von Saufen und Party wenn man im Freundeskreis als Partyqueen gilt), weshalb sie sich für einen Perücken-Sneaker-Ghost im Lyric-Video entschied. Dabei muss sich die aus Australien stammende Sängerin eigentlich für gar nichts schämen, außer vielleicht „Titanium“ zusammen mit David Guetta. Seit „We are Born“ und dem Knaller „Clap your hands“ sind vier Jahre und ein Song zum „Hunger Games – Catching Fire“ Soundtrack vergangen. „Chandelier“ hat das Zeug zur Hipster-Hymne und das ist eigentlich kein gutes Zeichen. Aber warten wir mal das kommende Album ab …
Bild: PR
Röyksopp feat. Robyn, Robyn feat. Röyksopp. Egal wie man das dreht und wendet, heraus kommt meistens was Gutes („Non of Dem“, „The Girl and the Robot“). Daher haben sich die beiden elektronisch aufgeladenen Schweden nun für eine gemeinsame Tour sowie ein Minialbum zusammengetan. Noch kann man sie nur auf dem MELT! 2014 hören, wir hoffen aber auf mindestens ein Deutschland-Konzert. Hier bekommt ihr alle Infos sowie einen Trailer zur „Do it Again“- Tour. Und nun könnt ihr euch erst einmal den ersten Snippet zur Single „Monument“ vom Minialbum „Do it Again“ anhören …
Es ist eine Weile her, dass ich einem einzigen Song einen Eintrag gewidmet habe. Aber Annie Clark hat das verdient. Die unter dem Künstlernamen „St.Vincent“ musizierende US-Amerikanerin war bereits Vorband von Arcade Fire, Midlake oder Xiu Xiu. Dennoch blieben Charterfolge in Deutschland bisher aus und das bei bereits insgesamt fünf Alben …
Was passiert, wenn sich Regisseur Jonas Akerlund, der schon für Musikvideos wie „Telephone“ (Lady Gaga) oder „Haunted“ (Beyonce) Regie führte, und ein Liebeskummer geplagter Coldplay – Sänger zusammentun? Dann entsteht wiederum ein kleines Meisterwerk im Stummfilm – Stil mit Chris Martin als Zauberer und Ziyi Zhang („Tiger and Dragon“, „Die Geisha“) als seine Assistentin in den Hauptrollen. „Magic“ ist die erste Single aus dem Mitte Mai erscheinenden Album „Ghost Stories“ …
Davon mal abgesehen, dass der Künstlername Chet Faker mit der beste ist, den ich seit langem gehört habe, hat dieser Typ auch noch „No Diggity“ von Blackstreet gecovert. Coole Socke denkt ihr jetzt? Wird noch besser …
Lucius – „Turn it Around“
Das Cover von ihrem neuen Album „Wildwoman“ täuscht. Jess Wolfe und Holly Laessig machen keinen BonBon-Pop oder hören sich an wie die Pipettes. Lucius ist Alternative in Bestform mit einem bisschen Clap – your –hands- Beat hier („Turn it around“) experimentierfreudigen Sounds dort („Nothing Ordinary“) und natürlich dürfen auch die Sonnenuntergang- bei- einem- Bierchen- Sounds nicht fehlen („Tempest“). Und ja, jetzt höre ich mit durch Bindestriche aneinandergereihten Wörtern auf …
„Tremors, im Land der Raketenwürmer“ hieß eine Horrorkomödie aus den neunziger Jahren mit Kevin Bacon in der Hauptrolle. „Tremors“ heißt 2014 aber auch das Album mit SOHN in der Hauptrolle. Wie dieser Sprössling wirklich heißt soll anscheinend noch geheim bleiben weiß man bisher doch nur, dass es sich um einen männlichen Pendler zwischen Wien und London handelt. Nicht geheim ist allerdings, dass „Tremors“ auf jeden Fall fantasievoller ist als jeder Raketenwurm. „Elektro R&B“ verziert mit allerlei Effekten und der weichen, souligen Stimme von SOHN deren Symbiose sich besonders bei Stücken wie „Lights“, „Veto“ oder der Single „Artifice“ auszahlt. Unbedingt anhören!
„Tremors“ ist ab 4.April bei Itunes erhältlich
Jimi Goodwin – „Odludek“
Das polnische Wort „Odludek“ bedeutet Einzelgänger oder Pilger. Vielleicht eine Anspielung auf dieses erste Solowerk von Jimi Goodwin, seines Zeichens Mitglied der Band Doves. Stimme ist natürlich auch solo bombastisch und Songs wie „Oh Whiskey“ („Oh Whiskey give me patience, oh Whiskey give me truth … but please don`t give me the blues“ ) oder das wunderbare „Didsbury Girl“ beweisen: Der gehört nicht zu den Tauben …

