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Blomquist

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Neulich in Stockholm: Das Acne Archive

Vor einigen Tagen hat es mich beruflich nach Stockholm verschlagen – Zum Glück hatte ich einige Stunden für private Aktivitäten eingeplant und ich konnte einen Blick in das Acne Archive werfen.
In diesem kleinen Shop des Schwedischen Labels gibt es Stücke aus älteren Kollektionen, Musterteile, Klassiker und teilweise auch Einzelstücke, die nicht in die reguläre Kollektion aufgenommen wurden. Die Preise liegen bis zu 80% unter den regulären Verkaufspreisen, und wer jetzt das typische Outlet-Personal erwartet – weit gefehlt: Schwer begeistert war ich von den drei Verkäufern im Laden, freundlich-fröhlich-kompetent und hilfsbereit.
Mit in meine Umkleidekabine und später in meine Einkaufstüte wanderten ein kariertes Hemd, eine helle Jeans und ein Mitbringsel für den daheim gebliebenen Horst- ein gestreiftes T-Shirt. Jättebra!
Zu ein paar Eindrücken gehts nach dem Klick

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Männermode

Entscheidungshilfe erbeten: Dries van Noten Domestos-Jeans

Normalerweise weiss ich, wenn ich etwas zum Anziehen sehe, ob ich es haben möchte oder eher nicht. Bei der Dries van Noten Domestos Jeans weiss ich nur, dass ich die Hose (und die komplette Kollektion) sehr toll finde.
Aber brauche ich tatsächlich diese Hose? Mir ist klar das ich sie nur wenige Male anziehen würde. Wahrscheinlich im Sommer, aufgekrempelt, zum oversized T-Shirt und angespeckten Chucks und sie spätestens im Herbst in die Ecke des Ankleidezimmers verschwindet, in der ich auch die Gaultier-Jacke und einige andere Raritäten versteckt habe…

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Allgemein

Rukku-Sakku

„Das kann doch nicht so schwer sein“, dachte ich mir vor Ewigkeiten. Aber seit diesen Ewigkeiten bin ich auf der Suche nach einem neuen hübschen Rucksack. Meinen alten, das Model Kanken von Fjällräven, habe ich langsam aber sicher über, der ist irgendwie ein Stück zu klein oder ich ein Stück zu groß – so je nachdem.
Der neue Rucksack sollte geräumig aber auch nicht zu groß sein. Ich will ja nicht auszusehen als hätte ich den halben Hausstand dabei – Die Größe oben hätte sozusagen Ideal-Maß.
Am besten wäre Baumwolle, Nylon wirkt mir zu technisch. Und ein leichter Vintage-Touch wäre auch nicht schlecht, ganz ohne irgendwelche Gummi-Strippen, Mesheinsätze, Plastik-Schnapp-Verschlüssen oder wasserdichtem Boden.
Er muss einfach zu mir passen und sollte mich auf dem Weg ins Büro auf meinem feuerroten Klapprad (original aus den 70ern, ein Geschenk von Horst, aber das ist eine andere Geschichte…) begleiten.
Und vor wenigen Wochen habe ich tatsächlich ein Model gesichtet, auf der Premium-Messe in Berlin, was alle Kriterien erfüllt. Er ist vom Schwedischen Label Sandqvist
Ich bin hin und weg und schwer begeistert. Der wird geordert. sobald er Online erhältlich ist.

Allgemein

Der frühe Vogel fängt den Wurm: Vivienne Westwood’s 2008er Weihnachtstuch

Das neue Jahr hat begonnen, wir haben den St.-Knut-Tag um einige Tage vorgezogen (der ist nämlich eigentlich erst übermorgen) und den Tannenbaum ganz traditionell aus dem Fenster geschmissen. Jetzt haben wir erstmal wieder Ruhe und brauchen uns eigentlich noch keine Gedanken über die nächsten Weihnachtsgeschenke oder die festliche Dekoration machen.
Aber ich arbeite mal vor und zeige euch mein Highlight für den Dezember 2011: Meine Freundin Mikiko aus Japan hat mir heute dieses tolle Halstuch von Vivienne Westwood geschickt.
Eine limited Japan-Edition von 2008. Das ist doch perfekt als kleine Weihnachtsdecke für den Esszimmertisch.
Oder falls Horst wieder keinen passenden Weihnachts-Sweater findet kann er sich ersatzweise das Tuch modisch um den Hals knoten.
Und damit für mich die Wartezeit von 11 Monaten schneller vergeht hat mir die Gute gleich noch dieses tolle Halstuch für den sofortigen Gebrauch dazu gepackt:

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Prada versus Hermès

Es gibt doch nichts schöneres als den verregneten Sonntagnachmittag auf dem Sofa zu verbringen. Mit dem Laptop oder einer DVD, telefonierend, lesend oder Trash-Tv guckend. Dazu gibt es bei uns immer Unmengen an Schokolade, Keksen, Obst, Kaffee und Tee.
Und weil mir vor lauter Keksen, Trash-TV und Telefoniererei so langweilig war, habe ich den vermutlich weltweit ersten (und letzten) Tee-Geschmackstest „Prada vs. Hermès“ gemacht und einen Prada-Beutel und einen Hermès Beutel ins Wasser geschmissen:

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Allgemein

Mein modisches Highlight in 2010

Als Horst mich fragte was mein modisches Highlight im auslaufenden Jahr war musste ich gar nicht allzu lange nachdenken.
Denn mein persönliches Highlight ist seit Jahren immer gleich und quasi ein Blomquist-Klassiker.
Ich liebe Streifenshirts – Paris anscheinend auch – zumindest berichtete das ARD Mittagsmagazin drüber und interviewte Besucher der Louis Vuitton Show… 😉
Dazu eine gut geschnittene Jeans oder eine lässige Chino und ein ordentliches Paar abgelatschter Chucks und ich bin Happy.
Sieht mit Cardigan oder Sakko drüber auch immer gut aus.

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Comic „Baby’s in Black“


©Reprodukt/Bellstorf

Ich gebe es zu, manchmal bin ich ein Romantiker.
Vielleicht gefällt mir deshalb die schon fast historische Liebes-Geschichte der Hamburger Fotografin und Künstlerin Astrid Kirchherr so gut. Ich war schwer begeistert als ich diese Story nun als Schwarzweiss-Comic mit dem Titel „Baby’s In Black – The Story Of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe“ vor wenigen Tagen fand. Kommen wir zur Geschichte… Die damals 22-jährige Hamburgerin Astrid Kirchherr verliebte sich 1960 in den Schotten Stuart Sutcliffe. Dieser gehörte damals zu einer noch unbekannten Band, die sich „The Beatles“ nannte. Astrid machte die ersten Fotos der Band und verpasste ihrem Stuart einen neuen Haarschnitt (kopiert von der Frisur einer ihrer Freunde). Stuarts Band-Kollege John Lennon amüsierte sich königlich über dieses Styling, ließ sich ein Jahr später aber den gleichen Topfschnitt verpassen.
Welcher Schnitt das war muss ich wohl nicht erläutern….

Normalerweise finde ich Comics gar nicht so toll, aber dieser hat es mir echt angetan.
Mit wunderschönen und stimmungsvollen Zeichnungen erzählt er die Geschichte dieses attraktiven Paares die in meiner heißgeliebten Heimatstadt stattfand.
Zur Leseprobe gehts nach dem Klick

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Kim Ann Foxman – Creature

Wohoooo – das sind doch mal gute Nachrichten. Zumindest für mich. Denn Kim Ann Foxman, Ihres Zeichens starke Stimme meiner Lieblingsband Hercules & Love Affair wandelt jetzt zusätzlich auf Solo-Pfaden. Und ich bin sehr hin und weg von Ihrem Solo-Debut-Song „Creatures“. Lied und Video erinnern mich stark an die späten 80er Jahre und meine durchgefeierten Nächte im FRONT. Das FRONT war die erste Disco Deutschlands, in der House Musik gespielt wurde. Die DJ’s Klaus Stockhausen, jetziger Modechef der GQ, Boris Dlugosch und Michi Lange machten House in Deutschland bekannt und das FRONT zur Legende.
Das Harness wurde übrigens von Zana Bayne von Garbagedress designt.
Und jetzt bitte die Lautstärke hochdrehen, das Video gucken und ab ins Wochenende!

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Auf besonderem Wunsch: Der Weihnachtspulli von Sonia Rykiel

Da mich meine Mit-Autoren Horst und Peter jetzt schon mehrmals auf meinen alten Sonia Rykiel Pullover mit Renntiermuster angesprochen haben, dachte ich es wird Zeit das gute Stück zu zeigen. Dann haben wir auch endlich Ruhe vor den Dränglern…
So Horst, das wäre dann mein Pullover für die Weihnachtszeit. Wenn er denn noch passen würde.
Und Peter, voila – hier der Pullover den Robbie Williams neben Nicole Kidman im Video von „Something Stupid“ getragen hat! Eigentlich der perfekte Weihnachtspulli, allerdings hat er jetzt schon die Passform, die er nach Weihnachten und der dazugehörigen Völlerei haben müsste: Er spannt. Aber nächstes Jahr trage ich ihn dann unterm Christbaum.
Das Video, in dem Robbie Williams den Pullover trägt, und bei dem er auch nicht spannt kommt nach dem Klick.  Dann will ich von dem Thema auch erstmal nichts mehr hören…

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Halloween find ich doof!

Heute wurde ich von einem Arbeitskollegen gefragt ob ich am Wochenende auch zu einer Halloween-Party gehen würde.
Meine Anmerkung, das Halloween grober Unfug aus Amerika ist, und das es damals in meiner wilden Jugend genauso wenig wie den Valentins Tag in Deutschland gab, hat er einfach nonchalant überhört. Und das ich es verabscheue mich zu verkleiden, konnte er gar nicht verstehen. Viel wichtiger war Ihm als WAS ich denn nun gehen würde wenn ich zum Beispiel zu Heidi Klum’s legendärer Halloween-Party eingeladen wäre.
Mein Einwand das ich Mutter Klum total ätzend finde wollte er auch nicht gelten lassen. Aber egal, da der Kollege wirklich sehr nett ist habe ich mal nachgedacht….
Als Steppke fand ich das Kinderbuch „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler ganz großartig. Ich würde, wenn ich denn wirklich müsste, mich als ihr Rabe Abraxas verkleiden.
Und da ich kein großer Fan von Selbstgebasteltem bin würde ich einfach einen dieser beiden Looks von Ann Demeulemeester wählen. Und als was würdest Du gehen?

Bilder: style.com