Das Louis Vuitton schon seit Jahrzehnten eine enge Verbindung zur zeitgenössischen und popkulturellen Kunst hat, ist bekannt: Beleg hierfür ist nicht nur die Ausstellung Espace Culturel, die wir vor ein paar Tagen besucht haben, sondern auch und in letzter Zeit schon fast insbesondere durch die Zusammenarbeit von Marc Jacobs als künstlerischern Leiter Louis Vuittons und Künstlern wie Takashi Murakami und Stephen Sprouse.
Horst

Ohne Models: Ausgabe 02/2010 der Brigitte; Bild: Gruner+Jahr
Vor ein paar Tagen griffen wir das Gerücht auf, dass die Brigitte überlegt, in Zukunft wieder Models einzusetzen – also in Betracht zieht, ihre Aktion „Ohne Models“ zu beenden.
Der Kress-Dienst veröffentlichte soeben den Text, den die Brigitte zum Thema „Ohne Models“ im Editorial zu Heft 21/2012 veröffentlicht:
Wie gestern Abend schon in der kleinen Preview erwähnt, waren Peter und ich auf Einladung von Louis Vuitton in Paris und hatten auch die ganz fabelhafte Chance, die aktuelle ‚Espace Culturel‘ Ausstellung im achten Arrondisement auf dem legendären Champs-Élysées, Ecke Rue de Bassano in der Louis Vuitton Maison zu besuchen.
Das Schöne an Traditionsunternehmen liegt mitunter auch in den Dingen, die sich mit den Jahrzehnten – manchmal auch Jahrhunderten – ganz solide entwickeln konnten und bis heute zur Identität der Marken gehören, wie die Schriftzüge über den Toren der Firmenhauptsitze.
Dass man bei Louis Vuitton heute so selbstverständlich zeitgenössische Kunst ohne jeden Bohei fördert, nahm seinen Anfang schon Mitte des neunzehnten Jahrhunderts, als mit den Segnungen der industriellen Revolution das Unternehmen seine Firmengeschichte begründete: Gaston-Louis Vuitton, der Enkel des Firmengründers machte Anfang des 20.Jahrhunderts erstmals Nägel mit Köpfen und verdingte sich nebenbei als Vizepräsident der Internationalen Ausstellung der Dekorativen Künste, besser bekannt als Art Deco.
Diese Tradition wurde über die nächsten Jahrzehnte beibehalten und perfektioniert und so bietet Louis Vuitton nun für jedermann an, den Espace Culturel kostenlos zu besuchen. Aktuell findet in den Räumen die von David Rosenberg und Pierre Sterckx kuratierte Ausstellung ‚Turbulences‘ statt, bei der insgesamt 11 Künstler eben diese Turbulenzen die spontanen, verwirrenden Bewegungen von Materie darstellen und einen zum Teil interaktiv in den Bann ziehen.
Die Ausstellung läuft nur noch bis zum 16.September und ich kann jedem Paris-Besucher einen Stop auf dem Champs-Élysées empfehlen.
Espace Culturel Louis Vuitton – Turbulences
60, rue de Bassano
101, avenue des Champs-Élysées
75008 Paris
Mehr Informationen und einen Überblick über die vergangenen Ausstellungen sowie jeder Menge Infos über die Künstler und die hier nicht aufgeführten Werke gibt es hier beim Hersteller.
Will man Anna Dello Russo singend und tanzend in einem knappen Lack-Kleidchen sehen? Nein, vermutlich nicht und entsprechend hoch ist bei mir der Fremdschäm-Faktor.
Man muss Frau Dello Russo allerdings ein Kompliment für ihr Figur machen, was die ADR für H&M Kollektion zwar nicht tragbarer macht aber wenigstens davon ablenkt.
Hier das Video und ich bin auf eure Meinung gespannt.
Die Accessories-Kollektion der Nippon Vogue Modechefin wird ab dem 04.Oktober in ausgewählten Stores der schwedischen Bekleidungskette „H&M“ verkauft.
Der YSL Ex-Designer Pilati hat einen neuen Job: Ab Anfang Januar 2013 verdient er sein Geld als Leiter der Designabteilung des Männermode-Labels Ermenegildo Zegna an. Zusätzlich wird er auch als Kreativdirektor für das Design des Kaschmir-Labels AGNONA verantwortlich sein, die übrigens Anfang letzten Monats erst ihre erste Filiale Deutschlands auf Sylt eröffneten.
Auf GQ Online konnte man gestern (und ich erst heute, weil ich in Paris war) nachlesen:
Peter und ich waren die letzten beiden Tage in Paris – Louis Vuitton hat anläßlich des Yayoi Kusama Pop-Up Store Opening nach Paris eingeladen. Leider wollte das Internet nicht so wie wir wollten und wir konnten nicht 1:1 unsere Eindrücke aus Paris posten. Macht nichts – umso mehr haben wir das Programm, bestehend aus einem Besuch der Louis Vuitton Ateliers in Asniéres und des ehemaligen Hauses der Familie Vuitton, einer privaten Führung durch die Maison auf der Champs-Elysées, einem Besuch der Espace Culturel Ausstellung und der Louis Vuitton – Marc Jacobs Ausstellung genossen.
Obiges Bild ist übrigens gestern Abend im Pop-Up Store im Printemps entstanden und nicht Peter und ich sind auf dem Bild zu sehen, sondern die beiden DJanes…
„Was kann der?“ ist die häufigste Frage, wenn wir Besuch haben und dieser einen Bearbrick bei uns in der Wohnung entdeckt. Nichts kann der, genauso wie die beiden neuesten Bären: Seit gestern nenne ich die Daft Punk Bearbricks mein Eigen. Schuld daran ist im Grunde einer meiner Lieblings-Läden in Hamburg: cream war so freundlich und hat mir während unseres Urlaubes die beiden Bären zurückgelegt und so konnte ich sie gestern mithilfe von Martin, einem Shop-Mitarbeiter, einmal quer durch St.Georg in ihr neues Zuhause schleppen.

Ohne Models: Ausgabe 02/2010 der Brigitte; Bild: Gruner+Jahr
Ihr könnt euch ja sicher noch an den Theaterdonner erinnern, mit dem sich die Brigitte Anfang 2010 öffentlichkeitswirksam mit Grausen von all den viel zu dünnen Models abgewandt hat, um in Zukunft hauptsächlich mit ganz normalen Frauen zu fotografieren, die rein zufällig ohne Hungern Größe 36 oder 34 tragen, oder? Nun, mit dieser eigentlich nicht zeitlich befristeten Aktion könnte es bald vorbei sein, so orakelte heute zumindest die Süddeutsche: Der neue Allround-Redaktionsleiter Stephan Schäfer soll, so ist zu hören, die einst mit so viel Wumms eingeführte Marke „Ohne Models“ in Frage stellen. Er soll die Aktion überdenken wollen – es sei nicht ausgeschlossen, dass bald wieder Models im Heft gezeigt werden.
Wir hoffen doch Bien, ¿y tú?
Schweren Herzens haben Blomquist und ich heute unser Exil am Atlantik verlassen und melden uns hiermit wohlerhalten und braungebrannt zurück.
Oben sehen wir, was ich die letzten 10 Tage weitestgehend anhatte: Eine Badehose. Folgerichtig haben wir die Zeit am oder im Pool bzw. am Strand oder im Meer verbracht, allerdings fiel uns allen die Horstson-Sommerpause schwer und umso motivierter starten wir morgen in die neue Woche.
Peter und ich werden uns am Dienstag schon wieder auf den Weg nach Paris machen – was wir dort machen erzählen wir euch etwas später…
Wie auch immer – was mich brennend interessiert: was haben wir in Deutschland verpasst?

MONTE CARLO BEACH CLUB – Slim Aarons; Bild: Orlebar Brown PR
In Italien, Frankreich und bei Ferrero ist es längst üblich – bei Horstson hat es Premiere: Wir machen eine kleine Sommerpause. Zumindest haben wir es uns vorgenommen, bis zum 03.September die Computer zugeklappt zu lassen.
Wir sind selbst gespannt, ob wir die Pause durchziehen und freuen uns schon jetzt wieder auf die ersten Artikel!
Bis dahin empfehlen wir entweder selbst zu verreisen oder die Lektüre unserer Archive rechts in der Sidebar.
Bis ganz bald!





