Foto: Courtesy of VIU
Es gibt diese Anekdote über einen britischen Popstar, der angeblich mehr als hunderttausend Brillen besitzen soll. Eine Zahl, die in Interviews und Biografien immer wieder auftaucht und vermutlich irgendwo zwischen Mythos und Marketing liegt. Sicher ist nur: Für die meisten Menschen endet die Sammlung bei deutlich weniger Exemplaren. Und doch gilt eine einfache Regel des Alltags: Eine neue Brille ist selten eine schlechte Idee.
Sie ist Sehhilfe, Accessoire und Alltagsgegenstand zugleich. Genau auf diese Mischung zielt der Zürcher Hersteller VIU Eyewear mit drei neuen Modellen: „The Decisive“, „The Flair“ und „The Fortunate II“.
„The Decisive“ setzt auf klare Konturen und eine fast architektonische Form. „The Flair“ arbeitet mit weicheren, organischen Linien und wirkt filigraner. „The Fortunate II“ bleibt bewusst neutral – ein Unisex-Modell für den Alltag zwischen Büro, Bildschirm und Straße.
Gemeinsam ist allen Fassungen das Material. VIU verwendet sogenanntes HX Acetate Renew, ein besonders dünn verarbeitetes Acetat, das die Brillen leichter machen soll. Ergänzt werden die Rahmen durch flexible Niclafor-Bügel, die Stabilität mit Beweglichkeit verbinden – eine Eigenschaft, die im täglichen Gebrauch wichtiger ist als jedes Designversprechen.
Die Preise liegen allesamt unter dem Bereich dessen, was Designbrillen inzwischen kosten – rund 170 Euro für die Fassung, etwa 225 Euro mit optischen Gläsern.

Foto: Courtesy of VIU
In den Kampagnenbildern allerdings stehen die Brillen buchstäblich bis zum Hals im Wasser – oder genauer: bis zum Rahmen. Warum genau, bleibt offen. Vielleicht soll es Frische symbolisieren, vielleicht Klarheit, vielleicht auch einfach nur ein ästhetischer Einfall aus dem Studio. Fest steht nur, dass die Fassungen dabei erstaunlich gelassen wirken.
Von der legendären Sammlung eines Popstars trennt diese Modelle vieles. Aber vielleicht ist das auch der Punkt: Die meisten Brillen sollen nicht auffallen. Sie sollen funktionieren.

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