Männermode

COS Herbst/Winter 2017 Lookbook

(COS Herbst/Winter 2017; Bild: COS)

Wenn man, wie COS, zehn Jahre auf dem Buckel hat (2007 eröffnete mit „Collection of Style“ das erste Geschäft der H&M-Tochter), kann man sich getrost an die Neuinterpretation von Klassikern wagen – immerhin ist man in dem Alter schon aus dem Gröbsten raus. Wobei, „Flegeljahre“ gab es bei COS nie so richtig – orientierte sich das Label doch von Anfang an einen Look, der Erinnerungen an Jil Sander hochkommen ließ: reduziertes Design mit einer Prise Avantgarde, mehr braucht es für COS bis heute nicht. Den Beweis dafür liefert das Lookbook für Herbst/Winter 2017 …

COS Herbst/Winter 2017; Bilder: COS

Der grau melierte Mantel aus dem Header erhält durch abgerundete Schultern einen nonchalanten Touch. Ein lockeres, beigefarbenes Hemd aus Baumwolle wird in eine Wollhose mit weitem Bein gesteckt und sorgt so für eine moderne Silhouette mit Betonung der Hüften und Schultern.
Ein langer, gesteppter Funktionsparka unterstreicht den Fokus auf neue Materialien und die Bedeutung von gewagten Formen innerhalb der Kollektion.
Ganz ähnlich verhält es sich bei den Farben: von Schieferblau über Anthrazit und Dunkelgrün bis Cremeweiß, findet sich alles, was nicht ins Auge fällt. Allein das dunkle Rot sorgt für Akzente. Die nötige Inspiration hierfür holten sich Karin Gustafsson und Martin Andersson, die beiden Kreativchefs von COS, übrigens von der Verwendung von rotem Sichtbeton in einem Südtiroler Feuerwehrhaus durch das italienische Architekturbüro Pedevilla. Ein typisches ‚Feuerwehrrot‘ wäre bei COS auch undenkbar …


COS Herbst/Winter 2017; Bilder: COS

COS Herbst/Winter 2017; Bilder: COS

COS Herbst/Winter 2017; Bilder: COS

COS Herbst/Winter 2017; Bilder: COS

COS Herbst/Winter 2017; Bilder: COS

COS Herbst/Winter 2017; Bilder: COS

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  • Siegmar
    3. Mai 2017 at 23:52

    Ich bin immer von Lookbook begeistert, wenn ich die Teile in den Läden sehe bin ich meist enttäuscht, in 1. Linie wegen der Qualität.