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Hermès Düsseldorf – Die Flaneure der Kö haben ein neues Highlight

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Foto: Hermès

In dieser Woche versammelt sich alles, was Rang und Namen hat, in der deutschen Mode in der Rhein Metropole Düsseldorf. Ohne große Berichterstattung und ohne Partymarathon werden hier immer noch die meisten Orders der Einkäufer gemacht und die Kollektionen gesichtet, die wir dann im Herbst in fast jedem Modehaus, Multibrandstores und den Bekleidungskonzernen dann schließlich kaufen. Auf Blogs hat man das Gefühl, das es in Deutschland nur die Berlin Fashion Week gibt. Online findet Düsseldorf selten statt, denn da gibt’s ja auch nicht viel zu feiern. Vielmehr wartet dort die wahre Arbeit wartet auf die Menschen, die sich ernsthaft und auf wirtschaftlicher Basis mit Textilien beschäftigen.
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Foto: Andreas Jung

Zwischen den Terminen, wenn etwas Zeit ist gehen dann alle mindestens einmal auf Düsseldorfs Prachtmeile, die Königsallee, kurz „Kö“ genannt. Die Straße, dem die Stadt den Ruf als Deutschlands Modestadt Nummer 1 verdankt und heute alle namenhaften Designer von Chanel über Gucci, Prada und Co. aneinanderreiht. Das Besondere an ihr ist aber, dass sie wirklich zum Flanieren einlädt, da in der Mitte ein Kanal mit einem Spazierweg für die nötige Ruhe sorgt.
‚Spazierengehen‘ oder, etwas altmodisch ausgedrückt, ‚flanieren‘ ist auch das aktuelle Jahresmotto der Firma Hermès. Pünktlich zur Modemesse machte nun auf der Kö der neue Hermès-Store auf.
Im Westen der Straße im historischen Denkmal geschütztem Girardet-Haus aus dem Jahr 1908, Königsallee 27-31 hat das Traditionshaus von der Pariser Rue du Faubourg Saint-Honoré eine neue Heimat gefunden.
Düsseldorf war einer der ersten Städte Deutschlands, in denen Hermès-Produkte verkauft wurden. Kein Wunder, denn der Rhein hat für die Hermès-Familie eine besondere Bedeutung, immerhin kamen die Urahnen der Sattler nur unweit davon aus Boppard am Rhein.
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Foto: Andreas Jung

Das 350 Quadratmeter große Geschäft liegt in Ecklage hinter einer prachtvollen Fassade, die der Jugendstil-Architekten Herrmann vom Endt gestaltete. Das Pariser Architekturbüro RDAI hat unter der künstlerischen Leitung von Denis Montel einfühlsam die architektonische Planung des Ladens darauf eingestellt und mit den typischen Hermès-Elementen ausgestattet.
Konzentriert auf eine einzige Etage, geteilt in die verschiedenen Universen die Hermès bietet, gehen die verschiedenen Abteilungen der Métiers Hermès ineinander über. Licht, Naturtöne und erdfarbene Schattierungen in Kombination mit einer matten, geschliffenen Holzoberfläche erzeugen eine einladende und warme Atmosphäre. Besonders schön ist auch eine Abteilung bei Hermès, den „Nautilus“-Schreibgeräten – einem der jüngsten „Babys“ des Familienunternehmens in sechster Generation.
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Foto: Andreas Jung

Zur Eröffnung reiste nicht nur Guillaume de Seynes, der Vorstand von Hermès und gleichzeitig Ur-Ur-Urenkel von Thierry Hermès, aus Paris an den Fluss seiner Vorfahren – auch zahlreiche Gäste erlebten, was Hermès zum Thema „Flanieren“ Fantasievolles einfällt. Eine zauberhafte, voller Überraschungen steckende Zauberwelt war aufgebaut.
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Foto: Andreas Jung

Die Fashion Crowd hat in dieser Welt einiges zu entdecken, denn wer sich mit Mode beschäftigt, belohnt sich ja auch gern und da hat Düsseldorf jetzt einen zusätzlichen Ort, an dem das immer gelingt.
Auf nach Düsseldorf – nicht nur zum Ordern für die nächste Saison …

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  • Siegmar
    2. Februar 2015 at 14:08

    toll und ich will das Fahrrad