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Glücksbringer zum 1.Mai – Guerlains Muguet

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Der 1. Mai ist ein besonderer Tag. Nicht nur, dass er international als „Tag der Arbeit“ gefeiert wird und ihn die meisten Länder zum gesetzlichen Feiertag ausgerufen haben. Der 1. Mai ist auch so etwas wie die Eröffnung zu einem der schönsten Monate des Jahres. Es grünt überall und besonders das Sprießen der Maiglöckchen, mit ihren zart-grünen Blättern und den stark duftenden Blüten, bildet den Akkord unter der Musik des Wonnemonats.
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Während man früher auf Demos zum 1. Mai ging, um sich für mehr Rechte der Arbeiter einzusetzen und die Gewerkschafter ihre leidenschaftlichen Reden hielten – schließlich geht dieser Tag auf einen Generalstreik 1886 in Amerika zurück – haben die meisten Leute heute einfach frei und nutzen den Tag wie einen zusätzlichen Sonntag. Seit den Achtzigern sind auch die Ausschreitungen zum „Revolutionären 1. Mai“ zur Tradition geworden – wenn auch eher zu einer unschönen. Viele Leute befolgen hingegen den Brauch, am Abend vor diesem Tag tanzen zu gehen. Der sogenannte „Tanz in den Mai“ wird gerne durch eine leckere Waldmeister Bowle, die natürlich „Mai Bowle“ genannt wird, unterstrichen.
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Maiglöckchen, die als Glücksbringer gelten, waren auch die absoluten Lieblingsblumen von Modeschöpfer Christian Dior und gehören seitdem zur DNA des Hauses. Nicht nur wegen des weltberühmten Duftes „Diorissimo“, auch Raf Simons benutzt das Motiv bei Stickereien oder schmückt damit ganze Säle für seine Defilees aus.
In Frankreich gibt es aber noch eine andere schöne Sitte. Man schenkt sich am ersten Mai kleine Bouquets der betörenden Blumen und steckt sie sich dann ans Knopfloch oder trägt sie als kleine Brosche. Auf Kuchen sind sie ebenso zu finden, wie auf den Schachteln des Pariser Macaron-Königs „Ladurée“.
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Lange vor Dior hatte der Pariser Parfumeur Pierre-François Pascal Guerlain die Idee, einen Maiglöckchen-Duft zu kreieren. Zusammen mit dem Glaskünstler Pochet et du Courval, damals genauso berühmt wie René Jules Lalique oder Émile Gallé, erdachte Guerlain einen Flakon, der mit einem kleinen Seidenbouquet am Hals gekrönt wurde. Das Parfum wurde sofort ein großer Erfolg und das passende Geschenk für die Luxus verwöhnten Pariser Damen …
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Seit einigen Jahren wird nun für „Muguet“ eine limitierte Auflage von Flakons geschaffen, um den Mai zu begrüßen. Gleichzeitig dient der Flakon als Sammelobjekt für die zahlreichen Fans von Guerlain. Mal wird mit Künstlern zusammengearbeitet oder der traditionelle Guerlain-Bienenflakon variiert.
In diesem Jahr gibt es erstmals wieder den Originalflakon „Fleuri“ von 1908 – allerdings nicht in Kristall, sondern in feinstem Limoges Biskuitporzellan.
Von Hand ausgeformt und bossiert, wird der Flakon in traditioneller Technik hochgebrannt und die Stöpsel individuell eingeschliffen. Da Porzellan beim Brennen unterschiedlich schwindet, gleicht keiner dem anderen und wird so zum Einzelstück. Artoria, eine kleine Manufaktur in Limoges, die besonders durch die fein ausgearbeiteten Stücke der Porzellankünstlerin Camille Tharaud (1878-1956) bekannt wurde, hat die zauberhaften Boudoir-Klassiker für Guerlain gefertigt.

1.689 Flakons wurden hergestellt und es gibt sie in den Guerlain-Boutiquen den ganzen Mai über zu erschnuppern und natürlich auch zu kaufen.

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  • HappyFace313
    3. Mai 2015 at 11:17

    🙂 Wunderschön! Mehr kann ich dazu nicht sagen.
    Schönen Start in den Mai 🙂

  • Horst
    3. Mai 2015 at 12:47

    Ich schließe mich den Worten meiner Vorrednerin an! Wobei ich die Tüllschleife auf dem letzten Bild gruselig finde!
    @HappyFace Danke, Dir auch! 😀