Demnächst bekommt ihr meine Querbeet-Modeberichte dann mit schicken Outfit-Collagen, diesmal muss es noch mal so wie immer laufen. Ich übe noch und wollte euch trotzdem ein paar schöne Teile zeigen, die mir wie immer über den Weg gelaufen sind.
Weil wir schon einige Wochen fast ringelfrei verstreichen ließen und ich einen tollen Mantel von Neil Barrett mit breiten Blockstreifen gefunden habe, wird das ganze Outfit ein einziger Rückfall in Sachen Streifenhörnchen. Denn neuerdings finde ich es irgendwie raffiniert und süß, verschiedene Ringel und Streifenteile zusammen zu tragen … Aber das geht ja vielleicht auch irgendwann mal wieder vorbei.
Daisydora
Stilfragen: Kann man sowas wie teure Skull-Pullover aus Kaschmir heute noch tragen?
Posted on 26. Oktober 2011Peter hatte uns vor einigen Tagen ja verraten, dass der Kaschmirladen seines Vertrauens Malo aus Italien ist. Das lassen sich die stolzen Franzosen nicht zweimal sagen und kontern schon lange mit einem ihrer kaschmirweichen Efants Terribles: Dem Pariser Kaschmirkönig Lucien Pellat Finet!
Wie nicht zu übersehen, wird es wohl niemals eine vollkommen Totenkopffreie Pullover-Kollektion von Lucien Pellat Finet geben. Skulls sind seit gut fünfzehn Jahren das Dauerbrenner-Motiv auf den aus feinstem Kaschmir hochwertig gestrickten Pullis, Accessoires, Decken, Cardigans und mehr…
Was sagt ihr dazu?
Sieben sehr gute Gründe, Geld in Stil zu investieren – Louis Vuitton Icons 2012
Posted on 25. Oktober 2011Von allen guten Marketingideen der großen Marken gefällt mir die der zeitlosen Basisteile am besten. Man kauft gute Stücke und hat keine Jahreszahl drauf. Wer sowas auch mag, der könnte sich möglicherweise genauso wie ich über diese Ankündigung freuen: Louis Vuitton präsentiert die sieben Icons 2012, entspannt-elegante Teile, die an jeder modernen Frau mit Sinn für einen persönlichen Stil gut aussehen.
Das Synonym der Icons bringt zum Ausdruck, dass manche Frauen eben mehr Wert darauf legen, sehr gut und dennoch so gekleidet zu sein, dass der eigene Typ nicht vom Outfit überlagert wird. Ich muss gestehen, ich habe die Bilder gesehen und mich erst mal wie eine Schneekönigin darüber gefreut, dass man bei Louis Vuitton mit der sehr elegant-modernen Iseilin Steiro das perfekte Model für diese Minikollektion gewählt hat. Das macht einen Riesenunterschied, wer solche hochwertigen Teile präsentiert.
Die richtige Gesäßtasche macht den perfekten Po – Women’s Night in G-Star Stores weltweit
Posted on 25. Oktober 2011Man liest so viel darüber, wie sehr wir in körperfixierten Zeiten leben, dass ein schöner Po und schöne Beine heute sogar vor einem tollen Busen rangieren , wenn man Männer und Frauen nach ihren Präferenzen befragt …. aber nicht jede von uns hat von Natur aus den Po, den sie sich immer dann ganz besonders herbeiwünscht, wenn sie körperbetonende Jeans anzieht und unter Leute geht ….
Dass das nicht weiter schlimm ist, zeigen uns Spezialisten beziehungsweise professionelle Stylisten, die sich hauptberuflich damit beschäftigen, das Beste aus unserer Silhouette und deren Kurven oder den relativen Geraden herauszuholen. Das kann man anscheinend lernen und damit so mancher Frau den Analyst und vor allem viele Fehlkäufe ersparen.
Ich muss da mal dringend was loswerden … obwohl, euch interessiert sowas wie das monatliche Wikio-Blogranking wahrscheinlich nicht mal am Rande…
Modeblogs sind Teil der Medienlandschaft. Ganz sicher der Teil, der von den wenigsten Menschen regelmäßig konsumiert wird. Wir lesen Magazine und Zeitungen, sehen fern, hören Radio, flanieren durchs www und tun das alles ganz selbstverständlich – und ohne Gebrauchsanleitung durch jedwede Media-Control und deren Statistiken. Niemand denkt drüber nach, wie gut seine Lieblingsblogs nach ziemlich unwissenschaftlichen, weil willkürlich festgelegten Messkriterien von Wikio beurteilt werden. Das wäre ja ungefähr so unsinnig, als würde man in der BILD nachlesen, wie gut die Redaktion des Leitmediums andere Medien aktuell findet.
Fairy Tales oder wie der Koala zum inoffiziellen Wappentier der H&M Conscious Actions wurde…
Posted on 22. Oktober 2011
Koalas leben in Australien und in Zoos rund um den Erdball. Sie fressen fast nur Eucalyptusblätter, das weiß jedes Kind und es wird sich wohl niemand finden, der diese possierlichen Tiere nicht herzallerliebst findet.
Das ist der Stoff, aus dem die Nachhaltigkeitstagträume des Textilmultis H&M sind. Zumindest was dessen Aktivitäten im Bereich der Rohstoffe, die Conscious Actions für die Conscious Collection anbelangt, die am vergangenen Freitag einigen ausgewählten Bloggern im SohoHouse vorgestellt wurden. Wir waren naturgemäß nicht dabei, dann hätten wir das, was in diesem Bericht steht, praktischerweise gleich den PR-Abgesandten freundlich an Ort und Stelle mitgeteilt.
Was aus Uromas Blumenstores wurde – vom Laufsteg in die Modeläden
Posted on 22. Oktober 2011Wenn Uroma das noch erleben könnte …
Man muss gar nicht lange suchen und findet das Revival ihrer mit Fantasieblumen bedruckten Stores für nur 4.500 Euro als Seidenduchesse-Mantel in einer aktuellen Kollektion …
Wir hatten das Stoffthema in der jüngeren Vergangenheit in einigen Berichten angesprochen, weil es ganz augenfällig immer häufiger so ist, dass auch große Marken hier vollkommen daneben langen oder aus anderen Gründen mit wenig attraktiven Dessins ins Rennen gehen.
Einer der Tiefpunkte auf dem Gebiet der Materialauswahl ist besagter Blumen-Duchesse, der sich in der aktuellen Jil Sander Kollektion findet. Ich tu das nur ungern, da mit dieser Kollektion auch ein paar sehr schöne Outfits gezeigt wurden und ich das Label eigentlich liebe, aber der Schock über die Preise und diesen Stoff verlangt geradezu danach.
Im Moment gibt es so viele neue Wimperntuschen der marktführenden Beauty Companies, die absolute Traumwimpern versprechen und diese auch auf Bildern und in TV-Spots zeigen, dass es Zeit wird, den Frauen mal reinen Wein einzuschenken.
Ganz egal, wer das Versprechen abgibt, man könne mit der Wimperntusche den Effekt falscher Wimpern erzielen, bekäme viel längere und dichtere Wimpern, und das mit nur einem Mal Tuschen, der lässt das Wichtigste einfach weg:
Es gibt seit Jahren kein Beauty-Model und keinen Hollywoodstar, der ohne sehr gut gemachte Lash-Extensions vor der Linse eines Fotografen oder einer Kamera erscheint.
Was ihr in der Werbung für Mascara und auf Roten Teppichen bewundert, sind durch die Hände der Fachfrau oder des Fachmanns künstlich verdichtete und verlängerte Wimpern. Die Wimperntusche wird dann nur noch obendrauf appliziert … auf schon ohne Tusche übernatürlich lange und dichte Wimpern.
Dass wir hier Kaufempfehlungen für Magazine aus dem BURDA Verlag geben, kommt nicht so häufig vor, weil streng genommen nur die gut gemachte deutsche ELLE in unser Suchradar fällt.
Nun machen wir eine Ausnahme, da das 2008 vom selben Verlag eingestellte „Magazin für Popkultur und Style“, MAX, ein vorerst einmaliges Revival feiert und für 6,90 zu haben sein wird. Zu verdanken ist dieser Versuch des BURDA Verlages indirekt dem Werbeengagement von VW, die den neuen VW Beetle in einem 34-Seiten-Special groß auf Fotostrecken präsentieren. Mitsamt unübersehbarem Hinweis auf dem Cover und einem One-Shot auf der Rückseite. Auch wenn damit nicht das ganze Magazin finanziert werden kann, das mit seinem schweren Hochglanzpapier hochwertig wie ein Bookazine anmutet, ist der Verkauf von so viel Werberaum an einen Bluechip der Deutschen Wirtschaft ein warmer Geldregen; den man auch braucht, wenn man heute noch teure Magazine produzieren will, ohne auf der Nase zu landen.
Um hier gleich allen Stereotypen und Missverständnissen vorzubeugen: Ich denke nur äußerst selten daran, was ich heute Neues kaufen könnte … und so gut wie alle Frauen und einige Männer, die ich kenne, haben vollere Kleiderschränke. Aber ich gönne mir schon was, wenn mich etwas ganz unerwartet anlacht oder meine Geheime-Verführer-Festplatte einen Kleiderwunsch freigibt. Zum Window-Shopping oder ausgedehnten Einkaufstouren gehe ich ja nie.











