Gestern Abend um 18Uhr bei H&M – man hätte eine Stecknadel fallen hören, wenn nicht Musik aus dem Lautsprechern dudeln würde. Die H&M x Maison Martin Margiela Kollektion hatte ihren Verkaufstart und wirklich alle Teile hingen noch traurig an den Stangen der Verkaufsständer der Herrenabteilung. Ähnlich sah es bei den Frauen aus:
Horst
Mir hat sich bisher nicht erschlossen, warum Frauen im Allgemeinen auf Robert Pattinson zu stehen scheinen – zumindest wird er Land auf, Land ab als Frauenschwarm bezeichnet. Nun muss ich aber auch zugeben, dass ich bisher noch keinen Film mit dem britischen Schauspieler gesehen habe.
Gestern durfte ich mich dann etwas intensiver mit Pattinson beschäftigen – die PR Agenturen von Gucci und Bally waren so nett, mir beide das gleiche Bild zu schicken, jeweils mit der Bitte, mein Augenmerk auf deren Produkte zu richten; Bally stattete ihn zur Premiere von „Twilight: Breaking Dawn Part 2“ mit den TALAMON Shoes der BALLY Fall/Winter 2012 Kollektion aus und Gucci zog Pattinson einen grün-schwarzen Mikro-Hahnentritt Monaco-Anzug mit Reverskragen an und kombinierte dazu ein hellgraues Hemd und eine schwarze Krawatte aus Satin.
Ich bin gespannt, ob mir Schiesser auch noch das Bild schickt…
Früher, also ganz früher machte man noch Windowshopping – das fand in Deutschland gerne dann statt, wenn die Geschäfte geschlossen hatten: also eigentlich fast immer, bzw. ab 18 Uhr Wochentags und ab 13Uhr Samstags. Die Familie bummelte durch die Strassen und drückte sich, bevorzugt vor Weihnachten, die Nasen an den Schaufenstern platt, um zu gucken, was man auf den Wunschzettel schreibt kann oder wovon es sich zu träumen lohnt.
Das Windowshopping ansich gibt es kaum noch, da sich das Einkaufsverhalten bei vielen Menschen einfach verändert und sich das Onlineshopping inklusive Ratenzahlung durchgesetzt hat. Kaum einer spart noch auf ein Objekt der Begierde, sondern zahlt dann lieber bis zum Sankt Nimmerleinstag irgendetwas ab. Selbst der Wunschzettel wird auch nicht mehr gemalt, sondern bei Toys“R“Us zusammengeklickt und an die Eltern gemailt.
Eigentlich schade, denn die Geschäfte bieten immer noch so tolle Schaufenster-Dekorationen an, für die es sich lohnt, die Wohnung zu verlassen. So wurden am 09.November die Weihnachtsfenster beim Pariser Department-Store Printemps von der französischen Schauspielerin Marion Cotillard enthüllt, die in Zusammenarbeit mit Dior entstanden sind.
Insgesamt wurden für 11 Schaufenster der französischen Warenhauskette 74 Puppen geschaffen und von den Dior Haute Couture Ateliers in Mini-Versionen von Dior-Klassikern aber auch Entwürfen von Raf Simons, gehüllt in Themenwelten wie “Skating Rink at the Eiffel Tower”, “Roof-Tops and Balloons” oder “Fair”, inszeniert – Dior-Mini-Taschen inklusive. Wundervoll!
Es ist übrigens auch ein kleiner Film über die Herstellung der Puppen und Kleider bzw. der fertigen Schaufenster-Installationen entstanden. Vielleicht macht er ja ein wenig Lust auf Windowshopping – man wird ja wohl mal träumen dürfen…

Bild: Versace
… und zwar über das Kleid, das du gerade bei den MTV Europe Music Awards 2012 getragen hast. Musste es ausgerechnet dieses Versace Kleid sein? Gab es nichts anderes?
… und ich hatte es so gehofft: Donnerstag stattete ich dem Showroom von adidas Originals einen Besuch ab. Mein Hauptaugenmerk richtete sich auf – wie sollte es auch anders sein – die Capsule Kollektion der Kollaboration von adidas mit dem amerikanischen Designer Jeremy Scott.
…und wir sind uns gerade nicht so sicher woran es liegt!? Liegt es am Metallic-Hemd zum Glanz-Anzug? Liegt es an der Farbe des Anzuges? An der Krawatte? An der Pose?
Einzeln sind die Teile großartig und wir sind großer Fans der Metallic-Elemente aus der Spring/Summer Kollektion von Burberry Prorsum, nur funktioniert der Look, den Huang Xiao Ming zum Opening des neuen Burberry Flagship-Stores in Hong Kong gewählt hat, nicht.
Also werte Leser und Stylisten – was hätte der chinesische Schauspieler besser angezogen um zu glänzen?


Bilder: Arena Homme +; Photograph: Alasdair McLellan; Styling: Joe McKenna
Nachdem Peter heute in einer Hommage an Boy George an dessen Stil und den bis heute zu spürenden Einfluss von ihm auf modische Strömungen erinnerte, legt das britische Modemagazin in seiner Herbst/Winter 2012/2013 Ausgabe mit dem Bowie-inspirierten Editorial ‚Bowie Virus‘ nach und rückt somit eine weitere Mode-Ikone aus den 80ern in den Mittelpunkt.
Zu der sehr sehenswerten Bildstrecke geht es hier entlang
Wie sieht eigentlich der Alltag eines Modebloggers aus? Man reist viel und nimmt noch mehr auf diesen Reisen mit – so stellt man es sich zumindest als Außenstehender vor. Diesen Erkenntnisgewinn habe ich mir nicht ausgedacht, sondern einfach meine Mutter gefragt. Das stimmt allerdings nur zum Teil – man reist zwar viel, aber man nimmt nicht automatisch viel mit. Bei diesen Reisen handelt es sich nämlich nicht um Reisen im herkömmlichen Sinne, also nicht um Sonne, Sonnencreme und süßes Nichtstun, sondern eher um Kurztrips, bei denen man die Sehenswürdigkeiten vom Taxi aus sieht, schnell ins Hotel eincheckt, sich den Grund des Fluges anschaut, abends Essen geht und morgens schnell auscheckt, um vom Taxi aus ein verwackeltes Bild vom Eiffelturm zu machen, damit ich meiner Mutter den Beweis liefern kann, dass man als Modeblogger viel verreist und tolle Dinge sieht.
Ich möchte das Gesicht der französischen Esmod Studenten sehen, wenn sie im beschaulichen Metzingen ankommen… Aber der Reihe nach: Hugo Boss kümmert sich um den Modenachwuchs und lud Studenten des dritten Semesters der Modeschule Esmod ein, einen Anzug und ein Kleid zu designen, die die DNA von Boss beinhalten. Als Preis winkte die Produktion des Kleidungsstückes für die Boss Black Kollektion und eben ein 6-monatiges Praktikum bei Hugo Boss in Metzingen – einer baden-württembergische Kleinstadt, die sich auf ihrer Internetpräsenz selbst als Outletcity bezeichnet. Den Start als angehender Designer hat man sich womöglich etwas glamouröser vorgestellt…
Wie dem auch sei – gewonnen haben Myriam Bensaid und Fabien Noyant. Chic!
Wieviel Werbepartner kann man in 143 Minuten packen? Ich habe versucht mitzuzählen, bin dann aber doch etwas durcheinander gekommen – die Handlung um unser aller Lieblingsagenten hatte mich dann doch in den Bann gezogen, auch wenn die Werbung in manchen Fällen den Charme von ‚Knüppel auf den Kopf‘ hatte und alles andere als unauffällig in die Handlung eingefügt wurde.
Es ist die klassische Win-Win-Situation für Filmstudio MGM und Werbekunden: MGM ist dringend auf Geld angewiesen und musste 2010 sogar die Produktion verschieben, sich bankrott melden und im ersten Schritt Werbepartner suchen um sie im zweiten Schritt auch zahlreich an Land zu ziehen. Für den Werbekunden bietet sich die Möglichkeit, sich den staunenden Publikum zu präsentieren – ob sie nun wollen oder nicht.
Laut Sunday Times sammelte so MGM 45.000.000$ – was im Vergleich zu den den Produktionskosten normaler Werbespots schon wenig erscheint, obwohl ich mir im Falle von VW nicht zu 100% sicher bin, ob es zu einer Steigerung des Umsatzes als Folge des Product-Placements kommt, denn die werden im wahrsten Sinne des Wortes nur platt gemacht.
Auch auf der Werbekunden-Liste von MGM stehen OPI Nagellacke, Tom Ford Anzüge, Walther Pistolen, Pruva Yachting, Coke Zero, Jaguar und Rover, um nur einige zu nennen.
Am charmantesten fand ich aber die Badehosenwahl von James Bond: Daniel Craig trägt freiwillig und ganz ohne Gegenleistung Orlebar Brown. Das Label aus England war selbst verwundert als sie ihre Setter-Short im Film entdeckten.
Bleibt die Frage offen, ob sich der Besuch im Kino lohnt? Ja, der Film war wirklich spannend und es sollten sich alle Werbefilmer dieser Welt ein Beispiel dran nehmen 😉







