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Abercrombie & Fitch: Das Ende der Sixpack-Verkäufer

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Hi guys! What’s going on? – wer sich schon mal in die Nähe eines Abercrombie & Fitch-Stores gewagt hat, kennt den Spruch vermutlich. Kunden und kreischende Mädchen wurden so von den Verkäufern, die intern „Models“ genannt werden, mit einem perfekten Zahnpastalächeln begrüßt. Wer nicht in den schummrigen Laden wollte, wurde von „Fierce“ penetriert – der hauseigene Duft nebelte die gesamte Umgebung ein und rief in Hamburg und München sogar die Behörden auf den Plan, denen im wahrsten Sinne des Wortes das spezielle Odeur gestunken hat. Die, nennen wir es mal „Geruchsoffensive“, gehörte damals genauso zum Markenkonzept, wie die halbnackten Jungs vor der Tür, die so manch ein Mädchen- und Männerherz höher schlagen ließen. Doch zumindest mit den Models ist jetzt Schluss …
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Schuld daran, dass sich die Models jetzt wieder etwas Warmes anziehen dürfen, ist die Krise, in der Abercrombie & Fitch seit einigen Jahren steckt. Christos Angelides „Brand President“ der Marken „Abercrombie & Fitch“ und „abercrombie kids“ reagierte damit auf die anhaltende Vorwürfe gegenüber dem US-Modekonzern: „Wir dulden bei unseren Einstellungen keine Diskriminierungen aus Gründen des Körpertyps oder der körperlichen Attraktivität“, schrieb Angelides laut Forbes in einem Brief an die Manager des Unternehmens. Demnach sollen sowohl bei Abercrombie & Fitch, als auch bei dem Schwesterunternehmen Hollister, zukünftig die Verkäufer nicht mehr als „Models“, sondern als „Markenvertreter“ bezeichnet werden.

Gut, ich werde die Bauchmuskeln der Jungs nicht vermissen, schließlich war ich noch nie in einem Store der Kette. Dafür habe ich mich vor drei Jahren zum Opening des Flagshipstores in der Hamburger Innenstadt begeben. Bei dem entstandenen Bildmaterial kann der ein oder andere gerne noch einmal in Erinnerungen schwelgen:
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  • Monsieur_Didier
    27. April 2015 at 00:05

    …wenn ich an die „Models“ bei Abercrombie & Fitch denke stell ich mir immer vor: „…und, was macht Ihr Sohn so, womit finanziert er sich sein Studium…?“… „ach, der ist Model bei Abercrombie & Fitch und bedient kreischende Mädels und hyperventilierende Typen mit nacktem Oberkörper…“

  • Siegmar
    27. April 2015 at 11:29

    schade :-D, ein Hingucker weg, ich war nur einmal in den USA in einem Laden, da gab es diesen Hype um A&F noch nicht, die Läden waren hell, das Personal freundlich und die Klamotten ok.

  • Tim
    27. April 2015 at 20:56

    Jenseits der Dreißig kam man sich bei den Verkäufern immer ein wenig pervers vor.

  • Die Woche auf Horstson – KW 18/2015 | Horstson
    3. Mai 2015 at 17:44

    […] in Begeisterung. 2) Schade irgendwie: Die Fleischbeschau hat bei Abercrombie & Fitch ein Ende! Das Ende der Sixpack-Verkäufer. 3) Vorsicht: Suchtgefahr! Jan ist schuld, dass seit einigen Tagen „Loud Places“ von Jamie XX […]