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Der Anti-Tracy-Anderson-Fitnessguru – Richard Simmons x Air New Zealand

Das kommt davon, wenn man sich auf Websites verfranst. Eigentlich wollte ich euch nur die neuen Safety Instructions von Air New Zealand zeigen, aus denen die Airline mit Hilfe der Werbeagentur 99 und des Fitnessgurus Richard Simmons etwas mehr herausholen wollte. Was auch gelungen sein dürfte. Das lustige Filmchen und ein Making Of wollen wir euch nicht vorenthalten. Daisy denkt, es ist keine Übertreibung, das Ergebnis überraschend, originell und einzigartig zu nennen.
Aber schaut doch bitte selbst:
Mile-high madness with Richard Simmons!

Und hier noch das Making Of:
More mile-high madness! Behind the scenes with Richard Simmons.

Air New Zealand bezeichnet sich ja selbst als High-Energy-Airline. Klar, dass man dann einen flotten Ruf zu verteidigen hatte und seine Fluggäste nicht mit glatten Filmchen in Dämmerschlaf versetzen will. Ich denke, der zusätzliche Werbeeffekt wird die Verantwortlichen nicht enttäuschen, so kultig, wie der skurrile Guru Simmons, der sein Leben unser aller Fitness und daraus entstehender Lebensfreude verschrieben hat, in dem Film daherkommt. Für die zwei bis drei unter unseren fitten Lesern, die bisher wegen der Erfolge von Gwyneth und Madonna mit Tracy Anderson trainieren oder sich für Heidis Schleifer David Kirsch entschieden haben, ein kleiner Hinweis auf die Besonderheit des Trainings nach Richard Simmons: Die ganze Idee ist die, sich ordentlich zur Musik von Gestern zu bewegen. Sweatin‘ to the Oldies, heißen Simmons mittlerweile unzählbare Fitnessprogramme und die dazu gehörenden DVD-Reihen.

Wo manche Hollywood-Kollegen zum Stundensatz von 2000 Dollar bei Personal Trainings mit wissenschaftlich verbrämten Versprechen aufwarten, sie würden jeden von uns auf den Zentimeter genau in den bestmöglichen, persönlichen Shape bringen können (Tracy Anderson), lässt Richard Simmons fröhlich zu Oldies hin und her hüpfen und hat genau so Kultstatus an der Westküste erlangt. Seit er sein erstes Studio ausgerechnet in Berverly Hills eröffnete, das er Slimmons nannte, stehen die Telefone nicht mehr still. Mittlerweile kann man Fitness-Kreuzfahrten, die er Cruise to lose nennt, bei Simmons buchen und es gibt neben T-Shirts und anderem Kram, den man nicht unbedingt haben muss, kaum etwas, das der ausgeschlafene Geschäftsmann nicht online oder in den Studios verkauft. Aber auch höhere Anliegen lassen den fitten bald Mittsechziger nicht still stehen: Wenn es nötig ist, betätigt sich Richard Simmons auch politisch, um wie Ex-Governator Schwarzenegger darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig die Sporterziehung für Kinder an allen Schulen und in Freizeitangeboten ist (No child left behind act).
Nun ja, so viel nicht unbedingt Wissenswertes, erfährt man, wenn man sich auf einer Website verfranst… aber irgendwie lustig, wenn Fitness-Instructions mal nicht von Andrioden und Ex-Models kommen…

  • Horst
    2. April 2011 at 11:55

    Den find ich weltklasse !!! 🙂 erinnert ein wenig an olivia newton johns „lets get physical“ 😉

  • Daisydora
    2. April 2011 at 12:15

    Lustiges Kerlchen, hüpft wie ein Original Assistent von Olivia 🙂

    Die Fittnessanleitungen heissen natürlich: Sweatin‘ to the oldies….da hat der Fehlerrteufel wieder reingefunkt….

  • blomquist
    2. April 2011 at 15:49

    Oh wow-
    das ist ja so herrlich!
    🙂