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Wie Sylt-tauglich ist eigentlich MINI?

Gute Kombi; MINI Cooper S Cabrio Sidewalk Edition

Sylt ist nur 99,14 km² groß – das ist nicht viel und so wirkt Hamburg mit einer Fläche von 755,2 km² regelrecht riesig. Dennoch gibt es kaum Autos, auf denen ein Aufkleber der Hansestadt prangt. Die Umrisse von Sylt hingegen sind an den Heckklappen omnipräsent – und das in einer Zeit, in der Aufkleber und derer am Auto allgemein als unmodern gelten. Apropos ‚gelten‘: Sylt gilt als Deutschlands reichste und schickste Insel, was natürlich Quatsch ist. Zwischen List, Roten Kliff und Hörnumer Strandkörben ist Sylt auch rau, ursprünglich und ein Sehnsuchtsort, den scheinbar sämtliche Autofahrer eint, ihre Liebe durch die Insel-Silhouette für jedermann sichtbar zu machen.

Möchte man unter all den Superreichen und Schönen, und derer, die es gerne wären, nur angenehm auffallen, gilt es, das richtige Auto zu wählen. Nobelkarossen gibt es auf dem Strönwai eh schon zu viele, also den MINI geschnappt, vollgetankt, Koffer gepackt und rauf an die Küste – 2,5 Stunden später (von Hamburg nach Niebüll sind es nur knapp 190 Kilometer, warum Sylt auch als Hamburgs nördlichster Stadtteil gilt) steht man auf dem Zug, genauer gesagt einen Autozug. Wenn die Fahrt beginnt, startet – zumindest bei regelmäßigen Besuchern der Insel – der Urlaub. Durch das monotone Klappern des Zuges wird man eingestimmt auf die nächsten Tage oder Wochen, je nachdem, wie lange man auf der Insel verbringen möchte.
Ein flüchtiger Blick auf die Autos, die klappernd nach der Ankunft in Westerland vom Zug rollen, zeigt auf, dass man zumindest nicht der einzige MINI-Fahrer ist, der die nächsten Tage auf Sylt verbringt. Doch wie Sylt-tauglich ist überhaupt MINI?

Schwertförmige Scheidenmuschel

Westerland
Die Ärzte waren es, die mit „Westerland“ dem geografischen Zentrum von Sylt 1988 ein Denkmal setzten und wohl eine große Portion dazu beigetragen haben, wie sich die Insel in den folgenden Jahrzehnten entwickelt hat.
Architektonisch ist Westerland sicherlich das, was man als „vielfältig“ beschreiben kann – von der Siebziger-Jahre-Bebauung bis hin zu schönen Friesenhäusern bietet der Ortsteil der Gemeinde Sylt eine Zusammenfassung von dem, was einem die nächsten Tage erwartet.
Wir hatten – aus gutem Grund, der Wetterbericht versprach für die Zeit von Anfang September 20 Grad – ein Cabrio gewählt, um genau zu sein ein „MINI Cooper S Cabrio“ in der Sidewalk Edition in der „Deep Laguna Metallic“-Lackierung, die auf eine unheimliche Art an die (leider) nicht zu übersehenden Skulpturengruppe auf Westerlands Bahnhofsplatz erinnert. Allein dafür sollte es Bonuspunkte geben.

Keitum
Uns glücklichen Nordlichtern geht es ja ähnlich wie den Briten. Früher oder später beträgt die Regenwahrscheinlichkeit hundert Prozent. Der geneigte Sylturlauber oder -bewohner macht dann das, was man halt auch im Rest von Deutschland so macht, wenn es regnet: Entweder man vertrödelt die Zeit im Hotel oder im Haus, man geht im Friesennerz spazieren. Irgendwann fällt jedes Strandbar-Fan-T-Shirt auseinander, das behaupte ich jetzt einfach mal, und dann braucht man was Neues. So bummelt man dann durch die Läden, die auch an Schietwedder geöffnet haben. Am besten geht das, entgegen einiger Gerüchte, nicht in Kampen, sondern in Keitum.
Die Straßen in dem Kapitänsdorf sind das, was Romantiker als ‚pittoresk‘ bezeichnen; Fahrer eines großen Luxuswagens sagen ‚eng‘ und MINI-Fahrer finden die Straßen ‚optimal‘ – selbst dann, wenn sie dem autonomen Kleinbus in Keitum ausweichen müssen. Ein Parkplatz in der Nähe der Kleinen Teestube findet man auch, was braucht man mehr? Ach ja: Ein Stück Friesentorte, bitte!

Kampen
Ein deutscher Verleger soll mal gesagt haben, dass, als die erste Ampel in Kampen installiert wurde, er verrückt würde – das sei ja wie am Berliner Ku‘damm. Wie am Kurfürstendamm ist es in dem Dorf ganz sicher nicht, wenngleich es durchaus mondäne Momente zwischen Strönwai und dem Hobokenweg gibt. „Schuld“ daran sind weniger die mehrfach unterkellerten Reet-gedeckten Häuser, die sich hinter hohen Hecken oder hinter noch höheren Bauzäunen verstecken, sondern die Legenden, die eben der deutsche Verleger, die Feierlaune eines Mitglieds einer Stahldynastie sowie ein Unternehmens-Erbe nebst prominenter Ehefrau prägten. Mit der Prominenz kam das Geld (oder genau andersrum, genau lässt sich das nicht mehr dechiffrieren) und in Kampen war es – zumindest in der Hauptsaison – mit der Beschaulichkeit vorbei.
Zurück zur Ampel: Mittlerweile ist noch eine Ampelkreuzung hinzugekommen, wie am Ku’damm ist es immer noch nicht und mit den großen – sehr großen – und lauten – sehr lauten – Wagen kann „unser“ MINI locker mithalten. Groß und laut mag für den ein oder anderen Kampen-Besucher noch von Relevanz sein, wenngleich man aber – wenn man genau in den letzten Jahren das Treiben auf der Whiskeymeile beobachtet hat, eine Veränderung feststellen kann: Das laute Tösen der PS-starken Sportwagen wird weniger; man bewegt sich möglichst elegant oder zumindest individuell vorwärts. Perfekt ergänzt wird diese Anmutung des MINIs durch das geometrische Designmuster und durch Motorhaubenstreifen.
Und einen Parkplatz des drei Kilometer entfernten Feinkost-Supermarktes lässt sich auch immer finden.

List
Denkt man an List, denkt man an Fischbrötchen. Ein bekannter Gastronom hat sich in List an äußerst prominenter Stelle äußerst breitgemacht. Daher fahren wir etwas weiter, an den Sylter Ellenbogen, der seinen Namen seiner charakteristischen Form verdankt. Mit dem Auto ist der nördlichste Teil Deutschlands nur erreichbar, wenn man einer zum Teil unbefestigten Straße folgt. Da hat es schon manch tiefergelegten Wagen liegen lassen – an Stellen, wo der MINI-Fahrer nur mit den Schultern zuckt: War was?
Und auf dem Rückweg vom Ellenbogen zum Haus haben wir dann doch noch einen kurzen Stop in List gemacht – Zeit für ein Fischbrötchen ist immer. Beim Ausparken am Erlebniszentrum kam es dann zu einer Beobachtung: Eine MINI-freundlich ist Sylt also auf jeden Fall. Mehr noch: Selbst wann man die zwei bis drei MINIs abzieht, die die selektive Wahrnehmung hinzugemogelt hat, ist man als MINI-Fahrer auf Sylt tatsächlich fast unter sich … Einen MINI-Händler gibt es auf Sylt hingegen nicht. Warum eigentlich?

Technische Ausstattung / Verbrauche – Mini One Cabrio Sidewalk
Mini One Cabrio Sidewalk: 1,5-Liter-Dreizylinder (75 kW/102 PS, Verbrauch: 5,5 – 5,4 l/100 km)
Mini Cooper Cabrio Sidewalk: 1,5-Liter-Dreizylinder (100 kW/136 PS, Verbrauch: 5,4 – 5,1 l/100 km)
Mini Cooper S Cabrio Sidewalk: 2,0-Liter-Vierzylinder (141 kW/192 PS, Verbrauch: 6,5 – 5,4 l/100 km)

  • vk
    5. Oktober 2020 at 17:09

    gute bilder.

  • Peter Kempe
    5. Oktober 2020 at 23:42

    Ich liebe den Mini wir hatten lange auch welche und es sind die tollsten Autos für mich.