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Fashion & Fame und andere Missverständnisse

So, liebe Horstsonians, endlich gibt es auch auf eurem Lieblingsblog erste Anzeichen für den Beginn der Talente-Castingshow-Hochsaison im Deutschen Fernsehen. Los geht es mit Mode und der Ermunterung „Design Your Dream!“ im Format Fashion & Fame des Senders Prosieben. Was ihr schon immer über das Fashionbizz und seinen Nachwuchs wissen wolltet, hier zeigen euch die Juroren Phillip Plein und Emma Brown mit Hilfe wechselnder Gastjuroren vom Kaliber des Potsdamer Supermodels Franziska Knuppe, wie sie mit astreinem Background und traumwandlerischer Sicherheit aus einer Handvoll Talente den Chefdesigner des Kunstlabels „Goldcut“ herausfinden werden. Oho – „Design Your Dream“ lautet also der optimistisch-euphorische Schlachtruf auf dem Weg zum internationalen Designer. So einen – von der Realität einer hochprofessionellen und superharten Branche abweichenden – Unsinn hat Daisy schon lange nicht gehört. Das klingt frech, ist aber noch milde ausgedrückt, wenn man die Innenansicht der Modebranche kennt. Mit dem dümmsten aller sinnlosen Kalendersprüche (träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum…), der im Fernsehen bisher entweder von Heidis Topmodelaspirantinnen oder Dieters Gesangstalenten gen Himmel geschickt wird, werden auch eure Modeschulabsolventen oder Quereinsteiger garantiert nicht weit kommen. Liebe Designer in spe, ob man ein guter und erfolgreicher Designer werden kann und dann auch wird, hat mit euren Träumen rein gar nichts zu tun.

Entweder, man hat das weit überdurchschnittliche Talent, eine entsprechend gute Ausbildung auf internationalem Niveau erfolgreich absolviert, sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten und schafft es damit, als Assistent des Chefdesigners bei einer guten Modemarke mit viel Können und noch mehr Fleiß einen guten Namen in der Branche zu erlangen… oder, man kann als ein weiterer der auch sehr charmanten Hinterhof-Jungdesigner in Berlin, Hamburg oder sonst wo vom Direktverkauf der Kleinserien mehr schlecht als recht leben, die man selbst mit etwas Hilfe durch ausgebeutete Praktikanten und/oder Lohnwerkstätten rund um den Kirchturm oder im billiger produzierenden Ausland, herstellt.

Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Modelabels können nur dann wirtschaftlich erfolgreich werden, wenn das Design, die Schnitte, die Materialien aber auch die Messepräsenzen in den wichtigen internationalen Märkten, inklusive Fashion-Show und Werbung, genau so professionell wirken und sind, wie die der seit Jahren oder Jahrzehnten erfolgreichen Kollegen. Den Sachzwang, die gesamte Logistik bis hin zu optimalen Arbeitsabläufen innerhalb der gesamten Prozesskette von der Idee und einer Skizze bis zu einer fertigen Kollektion, die vom Modehandel geordert wird und von Verbrauchern gekauft, schafft man nur mit einem starken Unternehmen im Rücken. Man kann die Fakten und Gegebenheiten einer Branche nicht durch Legendenbildung verändern. Nicht im Fernsehen, wie bei diesem ansonsten nicht so schlecht gemachten Format, Fashion & Fame, nicht bei der zumindest auf dem Bebellatz ohne internationale Beteiligung dahin dümpelnde Mercedes Benz Fashion Week Berlin und auch nicht dadurch, dass man frisch gefangene Jungdesigner wie Anna Wegelin mit ihrer im Sinne einer Orderkollektion misslungenen Abschlusskollektion in Zeitungen und auf Blogs hoch lobt (hier).

Was ihr da macht, ist der Versuch einer Täuschung des Nachwuchs, der wie weiland Lagerfeld ein berühmter Designer werden will. Oder sowas wie Christian Audigier oder Phillip Plein, der Host von Fashion & Fame. Nichts im Modebusiness läuft so, wie ihr das zeigt. An der anspruchsvollen Logistikaufgabe und der sehr kapitalintensiven Vorfinanzierung ausreichend großer Orderkollektionen, sind schon einige internationale Designer mit klingenden Namen und richtig guten Kollektionen gescheitert. Donna Karan, Helmut Lang, Thierry Mugler, Claude Montana, Christian Lacroix, Isaak Mizrahi – um nur einige der Bekanntesten zu nennen.

Daisy hatte das schon in dem Bericht zu Michalskys Stile Nite angesprochen, dass kleine Designer im Grunde gar nicht immer selbst dran schuld tragen – so sie und ihre Ideen gut sind – wenn sie auf dem internationalen Parkett dennoch scheitern. In wenigen Tagen beginnt in Paris die Première Vision, da müssen die wichtigsten Stoffe für den Sommer 2012 gefunden und geordert werden. Man muss also zirka zwölf Monate im Voraus die Stoffe ordern, alleine das hält ein kleiner Laden naturgemäß nicht lange durch, wenn Sponsoren oder ein eigenes Vermögen fehlen. Denken sich jungdesignerverrückte Modeblogger und andere Schreiber eigentlich gar nichts dabei, warum es so viele internationale Designer mit bestem Ruf gibt, die zwar eigene Kollektionen bringen, aber einen Teufel tun würden, deshalb zum Beispiel beim Arbeitgeber Dior zu kündigen. Galliano und Kollegen wissen sehr gut: Das Ordergeschäft im internationalen Modezirkus ist eine riskante Wissenschaft. Spezialisten berechnen genau, wie viel die imageträchtigen Hauptkollektionen und wie viel die (zahlreichen) günstigeren Zweitlinien pro Saison einbringen müssen; denn, nicht alle Labels können oder wollen eigentlich vom Kosmetik-, Parfum- und Accessoireverkauf leben. Wie viele Teile eine Kollektion hat, wird also auch bei Chanel & Co. mit dem Rechenstift von Controllern (mit) entschieden.
Daisy hat erst eine Folge von Fashion & Fame gesehen, nämlich die zweite von sechs Folgen. Mit dem Handelspartner Otto, der die Gewinneroutfits aus jeder Folge produziert und online verkauft, ist man ja erst mal auf der sicheren Seite und Otto profitiert von der Gratis-PR durch die Eigenwerbung, die Prosieben und Sat1 für alle Castingformate täglich in ihren Magazinen rauf und runter laufen lassen. Was danach aus dem Sieger wird, hat garantiert nichts mit einem eigenständigen Label zu tun, das dann ja wohl auch kaum den etwas einfältigen Namen Gold Cut hätte, sondern den des Designers, wie sich das in der Branche gehört. Nichts dagegen, wenn junge Leute den schnellen Erfolg eines Phillip Plein bewundern und auch gerne so reich werden wollen. Aber Selfmade-Millionäre wie Audigier und Plein verantworten kommerziell erfolgreiche Produktlinien-Kollektionen, bei denen das Marketing und die Werbung bei den gewünschten Promizielgruppen wichtiger als die kreativen Ideen der Designer sind. Das ist nicht schlecht, hat aber mit dem, was erfolgreiche Designer tun ungefähr so viel zu tun wie Schuhplatteln mit Modern Dance. A pro Pos – etwas an den Haaren herbeigezogen: Guckt euch bitte dieses Video zum Thema an. Es ist im Rahmen der im Concept Store Achteinhalb in Berlin abgehaltenen Veranstaltung von Designer Scouts gedreht worden und stellt Auftritte und O-Töne des dort präsentierenden Deutschen Designernachwuchs vor.

Au weia, liebes Lachsbrötchen, du solltest wirklich sorgsamer mit deinem Ruf umgehen … solche Auftritte lassen dich semiprofessionell wirken und bringen dich nicht nach Paris, London, New York, wo du erst mal das echte Handwerk On-The-Job bei erfolgreichen Designern lernen könntest, wie alle Kollegen, die es später mit eigenen Labels geschafft haben. Auch wenn du dein Label nicht Lapka sondern Canapé(s) au Saumon fumé by Anna Wegelin, nennst, kann ich mir nicht vorstellen, wie du ohne Orderkollektion als Modedesignerin erfolgreich werden willst. Wer nicht klar und fest sagen kann, was er da warum wie gemacht hat, der wird vom internationalen Modezirkus schon verschluckt, bevor er das zweit Glas Wein zu viel weggekippt hat. Das sagen deine ähnlich ausgebildeten Kollegen, die ohne großes Aufhebens einen Schritt nach dem anderen in das Modebusiness setzen.
Fazit: Ganz egal, ob man Journalist, Neurochirurg, Spitzensportler, Astronaut, Model, Designer oder ein toller Verkäufer werden will, mit dem „Leben der eigenen Träume“ oder dem „Designen derselben“ hat das rein gar nichts zu tun! Einzig damit, ob man dafür die nötigen Fähigkeiten, Fertigkeiten, Talente, geistigen und körperlichen Voraussetzungen, Fleiß und Beharrlichkeit auch wirklich mitbringt …. eine gute Ausbildung absolviert und dann obendrein noch ein kleines Quäntchen Glück geschenkt bekommen hat.

  • Nicole
    1. Februar 2011 at 18:08

    Deinem Fazit kann ich nur zustimmen. Dass Fashion&Fame ganz gut gemacht ist, allerdings nicht. Zum Glück haben das auch die Zuschauer und letztendlich ProSieben erkannt und die Sendung wegen der schlechten Quoten in den samstäglichen Vorabend verbannt. Die Werbewirkung für Otto hat sich damit wohl auch relativiert.

  • Horst
    1. Februar 2011 at 18:12

    Laut Pro7 war die Quote desaströs – ich finde das kann man auf die ganze Sendung beziehen. 🙂

  • Daisydora
    1. Februar 2011 at 18:18

    @Nicole

    Liebe Nicole, wenn ich bei einem Castingformat schreibe … „ist nicht so schlecht gemacht“, dann bedeutet das leider nur, dass es nicht so unerträglich ist, wie andere …. mir war in dieser einen, einzigen Folge, die ich gesehen habe, aufgefallen, dass die Jurymitglieder zumindest nicht auf Demütigungen abzielen … man ist ja Kummer gewöhnt …. 🙂

  • muglerette
    1. Februar 2011 at 18:39

    also ich habe immer sehr gelacht!!!!!!!!!!!

    das war immer eine gute einstimmung zu frauentausch!!

  • Rene Schaller
    1. Februar 2011 at 18:44

    Liebe Daisy, wieder ganz wundervoll geschrieben! Und du triffst den Nagel auf den Kopf, in jeglicher Hinsicht.

  • cblicious
    1. Februar 2011 at 20:03

    liebe eure 100% treffenden zusammenfassungen total !

  • Daisydora
    1. Februar 2011 at 21:12

    @muglerette

    Mit deinem Humor könnte ich mich auch noch an eine zweite Folge heranwagen, aber der Sendetermin ….

    @Rene Schaller

    Dankeschön, ist aber echt nicht schwer – die Branche war ja schon so, als ich zum ersten Mal reingucken durfte … man schreibt einfach, was es ist

    @cblicious

    Ganz herzlichen Dank auch dir!

    @Horst

    Ich verspreche dir, es bleibt bei einem Bericht zu einer Folge … man muss sich ja schließlich auch auf GNTM fachlich vorbereiten …

    🙂

  • siegmarberlin
    1. Februar 2011 at 21:52

    @ daisydora

    danke, auf den Punkt gebrtacht!

  • Rene Schaller
    2. Februar 2011 at 08:25

    Kennst du auch dieses Video?

    http://vimeo.com/19135941

  • Daisydora
    2. Februar 2011 at 10:28

    @siegmarberlin

    Dankeschön, habe das wie alles hier gerne geschrieben, weil ich es mag, wer hier reinliest!

    @Rene Schaller

    Danke dir, Rene, dieses Interview hat mich zu dem Bericht inspiriert ….

    🙂

  • Lese-Tipp: Daisydora über Fashion & Fame > Lese-Tipp > Modepilot
    2. Februar 2011 at 21:42

    […] Daisydora-Beitrag auf dem Blog Horstson […]

  • Daisydora
    3. Februar 2011 at 07:19

    @Eva

    Ganz herzlichen Dank 🙂

  • rosalind
    3. Februar 2011 at 14:02

    danke für diese einschätzung! es ist mir selbst ein dorn im auge, wie leichtfertig junge menschen manipuliert werden, nach dem motto „du mußt es nur wollen“.
    der beruf des modedesigners ist in der tat sehr hart. nicht nur, dass sich jeder nach belieben einfach diese berufsbezeichnung selbst geben kann (man denke an die vielen selbsternannten pseudo-designer, gern ex-promi-frauen o.ä.)…
    der traum allein ist alles andere als eine ausreichende grundlage!
    besonders gut hat mir gefallen, dass hier (bezogen auf oben stehenden text) mal jemand hinter die kulissen blickt und einige der kosten und weiteren faktoren (messebeteiligungen, orderzeiträume, pressepräsenz, ect…) aufschlüsselt.
    die realität ist: man kann vor arbeit kaum aus den augen schauen, ist ständig am organisieren, für die kreative „wunsch“-aufgabe bleibt kaum noch zeit. es fehlt an beachtung für diese missstände, denn überall wird nur das image des „verrückten kreativen“, im laissez-faire verhafteten designers im glitzernden rampenlicht kommuniziert.
    eigendlich wäre es doch für den zuschauer der fernsehsendung viel interessanter gewesen, bei diesem harten prozess zuzuschauen…?
    andererseits denke ich, man sollte solche unterhaltungssendungen auch nicht zu sehr abstrafen. zum einen glaube ich nicht, dass sich das privat-fernsehen zu einem bildungsauftrag verpflichtet sieht zum anderen wird ja niemand gezwungen, statt arte pro7 zu schauen.
    ich freue mich, dass dadurch wenigstens mal der fokus auf diese branche gelegt und wie z.b. an dieser stelle, zum nachdenken darüber angeregt wird, was hinter dem modemachen steht.

  • FRANK O.
    3. Februar 2011 at 20:32

    Ein fabelhafter Bericht Daisydora, und einer der wenigen Beiträge, die Blogs für mich im Allgemeinen überhaupt erst lesenswert machen.

    Zu Anna Wegelin sage ich nur: blablabla…das ist einfach nicht ernst zu nehmen. Das „männliche“ Pendant zu Wegelin ist mit Sicherheit „Lennart Wronkowitz“, für dessen Erfolgsgeheimnis ich hier allerdings eine plausible Erklärung gefunden habe:
    http://www.hype-magazine.com/blog/archives/5707

  • Daisydora
    4. Februar 2011 at 01:22

    @rosalind

    Vielen Dank für deinen usführlichen Kommentar und das positive Feedback. Man sollte meinen, dass so viele Modeblogs und Formate wie Fashion & Fame die Fakten der Branche schon unter die Leute gebracht haben … Du weisst ja sicher, dass es in einige Nachbarländern mit Hilfe weitreichender und finanziell sehr gut ausgestatteter Fördermaßnahmen dazu kam, dass sich zum Beispiel in Beligien eine so hochkarätige und erfolgreichen Designerszene entwickerln konnte. Natürlich sind das Leute, die nicht auf den Bäumen wachsen. Aber ohne fachkundige Hilfe und gefüllte Fördertöpfe schaffen es auch ganz tolle junge Designer nicht, mit ihren eigenen Labels ins internationale Ordergeschäft vorzudringen.

    🙂

    @FRANK O.

    Ganz herzlichen Dank auch dir… wir geben uns Mühe, hier keine Blödmänner zu sein 🙂

    Horstson wird ja von vergleichsweise erwachsenen Männern und Frauen gelesen und die merken ja sofort, würden wir heisse Luft aufschäumen …

    Danke für den Link, ich hatte den Hoffnungsträger der Deutschen Designerszene schon mal in einem TV-Magazin gesehen, kannte aber das Interview auf Hye online nicht …. ich hoffe, die Kollektionen gelingen schon beysser ….. was daran nervt, ist wieder die Tatsache, dass man so tut, als könnte ein Siebzehnjähriger als Autodidakt Schnitte zeichnen, für Klamotten, die dann so erfekt sitzen wie ein Anzug von Zegna… skurril ist sowas … 🙂

  • blomquist
    4. Februar 2011 at 08:41

    Ich bin immer ganz entsetzt wenn ich diese Anna Wegelin in Magazinen (z.B. Maxi, Brigitte) oder Tageszeitungen (Hamburger Abendblatt) entdecke.
    Recherchieren Redakteure denn gar nicht mehr?
    Ansonsten würde man dem Mädel doch wohl keine Plattform bieten.

    Aber egal-
    Daisydora-
    Dein Artikel ist mal wieder unschlagbar gut!

  • peter kempe
    4. Februar 2011 at 11:01

    @daisy
    allein für diesen artikel liebe daisy verdienst du nicht nur hundert tausend küsse sondern es macht mich auch richtig stolz mit dir auf einer plattform zu schreiben.super super super und philipp plein fand ichs chon immer ne mischung zwischen roberto cavalli und diesel für arme der kann doch keinen einzigen
    kunden haben der nicht aus ehemaligen gus staaten kommt:-))

  • Daisydora
    4. Februar 2011 at 11:31

    @blomquist

    Ich danke dir, lieber Schreiberkollege 🙂

    Du triffst den Nagel auf den Kopf: Dass sich die Mädels für wirklich nichts an toller Leistung gerne hofieren lassen, ist ja nichts Neues, schlimm ist, in welch tragischem Zustand sich unsere Medien teilweise befinden. Wenn in einem Trashmagazin auf Prosieben was über Daniela Katznberger kommt, dann weiss man und hört das am Unterton, dass da ein Gutteil Satire ist und das Ganze nicht allzu ernst genommen werden sollte … Wenn aber serlöse Zeitungen vollkommen außer Rand und Band und enthusiasmiert über so grandiose Könner wie Anna Wegelin, Jessica Weiss oder Mary Scherpe, berichten, um nur einige Beispiele zu nennen, dann frage ich mich, ob wir noch alle Latten am Zaun haben…

    Ich habe Designer gekannt, die ganz hervorragende Orderkollektionen geschaffen hatten und in den besten Läden New Yorks gut verkauft wurden… und dann, als die Förderung und das Backing wegfielen, sofort wieder ins Trudeln kamen und ihre Labels aufgaben, weil sie eben noch keinen Konzern im Rücken hatten. Und das muss man jungen Leuten einfach sagen.

    @Peter Kempe

    Vielen, vielen Dank, lieber Peter! Glaube mir, es ist mir ein reines Vergnügen, auf Horstson zusammen mit Horst und euch und für so tolle und nette Leser schreiben zu dürfen. Ich mag es, was jeder Einzelne dazu beiträgt und Horst ist halt cool und keine anstrengende Plantschkuh 🙂

  • peter kempe
    4. Februar 2011 at 11:40

    @blomquist
    super !!aber solche sendungen sind doch gar nicht an leuten interessiert die wirklich gut sind die wollen nur schrille pausenclown das ist seit daniel küblböck doch das quoten rezept und wer von den zusehern aus der gosse soll sich denn mit einem genie identifizieren können.die wollen so hoffnungsprolls die aus der scheiße raus wollen.das finde ich eigentlich gemein.übrigens ab 28.02.2011 fashion week auf arte das müsst ihr beide sehen!!!ganz toll da kommen die loic prigent filme

  • Veyron Graves
    5. Februar 2011 at 19:20

    Bei Castingshows geht es darum die jeweilige Zielgruppe zu bedienen und die zur Verfügung stehende Werbezeit möglichst gewinnbringend zu verkaufen. Wer die Zielgruppe ist (wir sind es nicht), sieht man an den gesendeten Werbespots und/oder an den Gewinnern (siehe DSDS). Inhalt ist maximal von sekundärer Bedeutung.

  • Daisydora
    5. Februar 2011 at 20:19

    @Veyron Graves

    Das ist alles richtig, aber je schlechter das Format gelingt, desto weniger Zuspruch erreicht der Werbeblock bzw. umso weniger Leute bleiben bei der Stange … also schon aus dem Grund, ist es besser, es besser zu machen. Ich hatte mich aber gar nicht so bitter über Fashion & Fame beklagt, mir ging es um die Zusammenhänge der Branche … 🙂

  • Horstson » Blog Archiv » Die Woche auf Horstson
    6. Februar 2011 at 09:58

    […] hat alles andere als mit Fame zu tun und die Perspektiven der Teilnehmer sind auch nicht rosig. Daisydora klärt ein wenig über das schwierige Geschäft mit der Mode auf 2) Was ist 7,9 Millionen Euro wert? Zum Beispiel der Parfum-Flakon „Belle Haleine“, der einst […]

  • Frank
    7. Februar 2011 at 22:51

    Wem das Video von Chlorophorm.TV über den Designer Scouts Event zu flapsig ist, der sollte sich vielleicht mal die seriöse offizielle Variante zu Gemüte führen:
    http://www.designerscouts.com/2011/02/designer-scouts-showcase-video/

  • Daisydora
    7. Februar 2011 at 23:32

    @Frank

    Danke für den Hinweis und den Link…

    Die Initiative der Designerscouts konnte und wollte ich mit meinem Bericht nicht beurteilen … aber die können jungen Designern auch nur helfen, wenn diese orderfähige Kollektionen haben… darum ging es bei Anna Wegelin ….. 🙂

  • Horstson » Blog Archiv » Zuviel Glanz und Gloria?
    9. März 2011 at 09:05

    […] hatte das ja schon in dem Bericht Fashion & Fame und andere Missverständnisse erläutert: Ich hoffe, die Sanders und der tolle Herr Tuma lesen das nach oder so etwas in der […]

  • Horstson » Blog Archiv » Wo gehste? Plein auf e Kö!
    24. August 2011 at 11:35

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