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November 2012

Allgemein

Der Mandarina Duck Trolley im Horstson-Test

Wie sieht eigentlich der Alltag eines Modebloggers aus? Man reist viel und nimmt noch mehr auf diesen Reisen mit – so stellt man es sich zumindest als Außenstehender vor. Diesen Erkenntnisgewinn habe ich mir nicht ausgedacht, sondern einfach meine Mutter gefragt. Das stimmt allerdings nur zum Teil – man reist zwar viel, aber man nimmt nicht automatisch viel mit. Bei diesen Reisen handelt es sich nämlich nicht um Reisen im herkömmlichen Sinne, also nicht um Sonne, Sonnencreme und süßes Nichtstun, sondern eher um Kurztrips, bei denen man die Sehenswürdigkeiten vom Taxi aus sieht, schnell ins Hotel eincheckt, sich den Grund des Fluges anschaut, abends Essen geht und morgens schnell auscheckt, um vom Taxi aus ein verwackeltes Bild vom Eiffelturm zu machen, damit ich meiner Mutter den Beweis liefern kann, dass man als Modeblogger viel verreist und tolle Dinge sieht.

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Allgemein

Peter’s Cuttings – 1984 Boy George beats the London Style


Bilder aus der Boy George Pressemappe; Bild: Virgin Records

Neulichst entdeckte ich in meinen Archiven zwei Photos, die mich in eine völlig vergessene Welt transportierten und beim Betrachten der Bilder fiel mir ein, wie stilbildend und faszinierend London 1984 auf mich gewirkt hatte. Die Bilder gehören zur original Boy George Pressemappe von Virgin Music.
Leider wird manchmal der ungeheure Einfluss von Personen und deren Stilistiken sowie Leistung fast durch unser heutiges Bild oder Ereignissen verdrängt – so werden eher die Umstände, wie zum Beispiel John Galliano Dior verließ, unser Bild prägen, als seine großartige kreative Leistung über Jahre wie die legendäre Massai- oder Pocahontas-Kollektion. Genau so ist es im Fall von Boy George. Überhaupt, außer dass beide Engländer der gleichen Generation sind, gibt es viele Parallelen beider Männer und ihre Wurzeln und Prägungen stammen aus dem selben Zeitgeist. Ihre geniale Kreativität wird bei beiden durch das, was man das Leben nennt und ihre Labilität immer wieder eingeholt, trotzdem darf man ihr Werk nicht unterschätzen.

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Allgemein

Die Woche auf Horstson

Wetten dass… der heutige Wochenrückblick viel mehr Spaß macht und mehr Abwechslung bietet als die „große Samstagabend-Show“, die es gestern im ZDF zu sehen gab?
1) Drei Klassiker der Duftkerzen von Cire Trudon gibt es jetzt in einer limitierten Edition. Welche Sorten es jetzt in farbenfrohen Gläsern gibt, konnte man am Mittwoch hier von Peter erfahren.
2) Horst hat sich am Donnerstag den neuen James Bond Film „Skyfall“ angesehen und versuchte während des Films alle Werbepartner zu zählen. Ob Ihm das gelungen ist, könnt ihr hier nachlesen.
3) Mögliche Kombinationen die sich mit meinem neuen Rucksack von Property Of… vertragen, zeigte ich am Dienstag.
4) Jan Who führte vor wenigen Tagen ein Interviw mit der Sängerin Miriam Bryant. Am Dienstag konnte man hier mehr über die Schwedin erfahren.
5) ‚Geschmacklos‘ ist das erste Wort das mir zu einer Aktion von American Apparel einfällt. Kauft die Klamotten und Accessoires eigentlich noch jemand?

Allgemein

Out of Metzingen: Hugo Boss x Esmod


Bilder: Hugo Boss

Ich möchte das Gesicht der französischen Esmod Studenten sehen, wenn sie im beschaulichen Metzingen ankommen… Aber der Reihe nach: Hugo Boss kümmert sich um den Modenachwuchs und lud Studenten des dritten Semesters der Modeschule Esmod ein, einen Anzug und ein Kleid zu designen, die die DNA von Boss beinhalten. Als Preis winkte die Produktion des Kleidungsstückes für die Boss Black Kollektion und eben ein 6-monatiges Praktikum bei Hugo Boss in Metzingen – einer baden-württembergische Kleinstadt, die sich auf ihrer Internetpräsenz selbst als Outletcity bezeichnet. Den Start als angehender Designer hat man sich womöglich etwas glamouröser vorgestellt…
Wie dem auch sei – gewonnen haben Myriam Bensaid und Fabien Noyant. Chic!

Allgemein

Der 143-minütige Werbespot

Wieviel Werbepartner kann man in 143 Minuten packen? Ich habe versucht mitzuzählen, bin dann aber doch etwas durcheinander gekommen – die Handlung um unser aller Lieblingsagenten hatte mich dann doch in den Bann gezogen, auch wenn die Werbung in manchen Fällen den Charme von ‚Knüppel auf den Kopf‘ hatte und alles andere als unauffällig in die Handlung eingefügt wurde.
Es ist die klassische Win-Win-Situation für Filmstudio MGM und Werbekunden: MGM ist dringend auf Geld angewiesen und musste 2010 sogar die Produktion verschieben, sich bankrott melden und im ersten Schritt Werbepartner suchen um sie im zweiten Schritt auch zahlreich an Land zu ziehen. Für den Werbekunden bietet sich die Möglichkeit, sich den staunenden Publikum zu präsentieren – ob sie nun wollen oder nicht.

Laut Sunday Times sammelte so MGM 45.000.000$ – was im Vergleich zu den den Produktionskosten normaler Werbespots schon wenig erscheint, obwohl ich mir im Falle von VW nicht zu 100% sicher bin, ob es zu einer Steigerung des Umsatzes als Folge des Product-Placements kommt, denn die werden im wahrsten Sinne des Wortes nur platt gemacht.

Auch auf der Werbekunden-Liste von MGM stehen OPI Nagellacke, Tom Ford Anzüge, Walther Pistolen, Pruva Yachting, Coke Zero, Jaguar und Rover, um nur einige zu nennen.
Am charmantesten fand ich aber die Badehosenwahl von James Bond: Daniel Craig trägt freiwillig und ganz ohne Gegenleistung Orlebar Brown. Das Label aus England war selbst verwundert als sie ihre Setter-Short im Film entdeckten.

Bleibt die Frage offen, ob sich der Besuch im Kino lohnt? Ja, der Film war wirklich spannend und es sollten sich alle Werbefilmer dieser Welt ein Beispiel dran nehmen 😉

Allgemein

Ein Tusch für die TUSH


Etwas hat sich nie verändert: die Qualität. TUSH 01/2005 und TUSH 3/2012

Die TUSH wird 30: gestern erschien die 30. Ausgabe des Independentmagazins, das Armin Morbach herausgibt. Was soll man ihm, dem Magazin und all den TUSH Redakteuren und Stylisten, schon großartig wünschen?! Morbach und sein Team haben schließlich auf dem deutschen Magazinmarkt so ziemlich alles erreicht, was sich zu erreichen lohnt: Sie haben bei uns Lesern die Antigen-Antikörperreaktionen gegen einige deutsche Magazine teilweise geheilt. Zumindest mich langweilen und/oder nerven manchmal die bedeutungsschwangeren, gerne durch Bewegungsunschärfen zu avantgardistischen Bildaussagen hin gequälten Editorials einiger TUSH Mitbewerber.
Armin Morbach ist ein ganz fabelhafter Magazinmacher mit Leidenschaft und kein Berufsdarsteller. Der kann das, was er tut tatsächlich. Sogar das Fotografieren – und das zeigt er mit seinem Team 4 x jährlich in den Ausgaben der TUSH und dazu gratulieren wir!

Allgemein

First on the List – Die Khaki Clutch von Chanel

Vielleicht hat ja der eine oder andere das Glück, dass er zu Weihnachten an seine Liebste eine der Taschen verschenken kann, denn die neuen Taschen der Frühling Sommer 2013 Kollektion von Chanel werden ab Dezember ausgeliefert. Die anderen können ja Valentinstag oder Ostern nutzen, denn eines ist sicher: diese Tasche wird der Renner 2013 und ein Vormerken auf der Warteliste ist äußerst empfehlenswert.
Manchmal sind es gar nicht die spektakulären Modelle, die in der Schau gezeigt werden, die in ihrer Ästhetik und ihrer Brillanz bestechen, sondern diejenigen, die leise in der Orderkollektion erscheinen.
Die khakifarbene Clutch aus weichem Lamm-Nappa ist genau so ein Teil. Einerseits als Clutch tragbar, andererseits durch das Herausziehen der Kette zu einer kleinen Umhängetasche werdend, ist sie ein „All Time Classic“, wenn man sie sich einmal anschafft.

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Allgemein

American Disaster x American Apparel’s geschmacklose Werbung mit Hurricane Sandy


Screenshot American Apparel Newsletter; via n-tv

Viele beschweren sich über Lindsay Lohan’s Tweet zum Thema Hurricane Sandy oder ICE T – Bitch Coco’s Video, auf dem sie uns auf ihrem Balkon mit ihren riesen Brüsten Selbigen erklärt. Noch viel geschmackloser allerdings ist ein Newsletter der Firma American Apparel der eine Nacht bevor der Wirbelsturm sein Unwesen trieb an Kunden verschickt wurde, die Gebiete bewohnen, über die Sandy hinweg zog.

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