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November 2012

Allgemein

Volltreffer – Hermès Special Summer Kellys 2013


Bild: Hermès

Für das Frühjahr 2013 hat Hermès, was meinen Lieblingsklassiker, die große Kelly Bag, angeht, sich etwas ganz besonderes einfallen lassen. Oft wird ja die Birkin als Objekt der Begierde der meisten Frauen gehandelt, mein Liebling ist und bleibt allerdings die Kelly, weil sie so sophisticated ist und von Jeans über Formalwear alles perfekt abrundet. Einmal erworben, wird sie ein ganzes Leben lang das Lieblingsstück im Schrank und Herzen jeder Frau sein.

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Allgemein

Windowshopping: Printemps & Dior

Früher, also ganz früher machte man noch Windowshopping – das fand in Deutschland gerne dann statt, wenn die Geschäfte geschlossen hatten: also eigentlich fast immer, bzw. ab 18 Uhr Wochentags und ab 13Uhr Samstags. Die Familie bummelte durch die Strassen und drückte sich, bevorzugt vor Weihnachten, die Nasen an den Schaufenstern platt, um zu gucken, was man auf den Wunschzettel schreibt kann oder wovon es sich zu träumen lohnt.

Das Windowshopping ansich gibt es kaum noch, da sich das Einkaufsverhalten bei vielen Menschen einfach verändert und sich das Onlineshopping inklusive Ratenzahlung durchgesetzt hat. Kaum einer spart noch auf ein Objekt der Begierde, sondern zahlt dann lieber bis zum Sankt Nimmerleinstag irgendetwas ab. Selbst der Wunschzettel wird auch nicht mehr gemalt, sondern bei Toys“R“Us zusammengeklickt und an die Eltern gemailt.
Eigentlich schade, denn die Geschäfte bieten immer noch so tolle Schaufenster-Dekorationen an, für die es sich lohnt, die Wohnung zu verlassen. So wurden am 09.November die Weihnachtsfenster beim Pariser Department-Store Printemps von der französischen Schauspielerin Marion Cotillard enthüllt, die in Zusammenarbeit mit Dior entstanden sind.

Insgesamt wurden für 11 Schaufenster der französischen Warenhauskette 74 Puppen geschaffen und von den Dior Haute Couture Ateliers in Mini-Versionen von Dior-Klassikern aber auch Entwürfen von Raf Simons, gehüllt in Themenwelten wie “Skating Rink at the Eiffel Tower”, “Roof-Tops and Balloons” oder “Fair”, inszeniert – Dior-Mini-Taschen inklusive. Wundervoll!

Es ist übrigens auch ein kleiner Film über die Herstellung der Puppen und Kleider bzw. der fertigen Schaufenster-Installationen entstanden. Vielleicht macht er ja ein wenig Lust auf Windowshopping – man wird ja wohl mal träumen dürfen…

Allgemein

„Die Welt“ über exzentrische Modedesigner


Bild: Screenshot „Die Welt“

Die Welt ist ungerecht. Die Modewelt erst recht. Und wer für ein großes Luxusunternehmen als Kreativdirektor tätig ist muss funktionieren und abliefern. Vor Allem in Punkto Verkäufe. Das wusste sicher auch Nicolas Ghesquière, der seit 1997 Kreativdirektor des französischen Modehauses war.

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Music

Drama in Indien x „Bajadere“ @ Deutsche Oper Berlin


„Die Bajadere“ Inszenierung&Choreographie: Vladimir Malakhov; Shoko Nakamura als Nikita; Elisa Cabrera als Hamsatti; Mikhail Kaniskin als Solor

Eine Liebesgeschichte ohne jegliche Art von Konversation hielt ich bisher für unmöglich. Drei Stunden in einer Ballettvorführung zu sitzen ebenfalls. Nun wurde ich dank des Staatsballetts Berlin eines Besseren belehrt. Das Staatsballett Berlin zeigt vor einem beeindruckenden Bühnenbild in opulenten Kostümen (beides von Jordi Roig) die Geschichte der Bajadere Nikia nach einer Inszenierung von Vladimir Malakhov.

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Music

Colour me Bitch x Kreayshawn – „Go Hard“

„Hey Bitch, whats up? You know I really like do that but I don’t have any fucking money like I don’t have any fucking money“. Diese Konversation hört man in Berlin relativ oft. Dann aber nicht so großartig hingerotzt wie von Kreayshawn.
Die 23-jährige, aus San Francisco stammende Rapperin Natassia Gail Zolot aka „Kreayshawn“ machte sich in der Szene bereits als Musikvideoregisseurin für Lil B (wer auch immer das ist) einen Namen. Außerdem ist sie Mitglied des „White Girl Mob“, bestehend aus ihr, V-Nasty und DJ Lil’ Debbie und sieht aus wie eine Mischung aus Lady Gaga und Amy Winehouse. Aber wenn Kreayshawn und ihre Mädels dann steil oder auch „hard“ gehen, wie man das so in Amerika sagt, wirkt das als hätte sich Murakami mit einem Graffiti-Künstler getroffen. Aber damit nicht genug. Bereits vor der aktuellen Single „Go hard (LaLaLa)“, hat Kreayshawn eine sagen wir Hymne auf internationale Luxusmarken geschrieben. Ein Textauszug: „Gucci Gucci, Louis Louis, Fendi Fendi, Prada. Basic bitches wear that shit so I don’t even bother“. Und sie ist eben alles Andere als eine basic Bitch.

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Peter’s Cuttings – Der Möbel Avantgardist – Steph Simon Reedition


Steph Simon; Bild: City Furniture

Im März 1956 eröffnete Steph Simon am Boulevard Saint-Germain seine Galerie für zeitgenössische Einrichtung – damals eine Neuheit in Paris. Vor ein paar Jahren hat der Pariser Händler François Laffanour das Archiv der Galerie Steph Simon aufgekauft; Der Laden war puristisch eingerichtet und hatte eine geniale Kombination aus Noguchi und Mouille Leuchten gepaart mit Prouvé-Möbeln und Charlotte Perriand Hockern. Keramiken von Jouvet und Capron rundeten das Sortiment ab. Jeder der in Paris auf sich hielt und modern sein wollte, kaufte dort.

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Allgemein

Die Woche auf Horstson

Wir sind spät dran mit dem Wochenrückblick, daher fasse ich mich kurz.
Ich wünsche all unseren Lesern einen grandiosen Rest-Sonntag und präsentiere den Wochenrückblick:
1) Vor wenigen Tagen ist der Inneneinrichter Alberto Pinto in Paris verstorben. Einen klitzekleinen Einblick in das Schaffen von Pinto zeigte uns Peter am Freitag.
2) Mit bunten Grausamkeiten für Geschmacksverirrte in Form von Klamotten aus der Jeremy Scott für Adidas-Kollektion erschreckte uns gestern Horst. Vielen Dank dafür mein Freund.
3) Wenn einer eine Reise tut dann kann er viel erleben. Wenn Peter auf Reisen geht erlebt er alle Abenteuer äusserst geschmackvoll gekleidet. Seine Outfits für eine Kurzreise in die Provence konnte man am Mittwoch hier sehen.
4) Ich überlege was ich mir zu Weihnachten wünschen soll. Ein jeansblaues Tuch von Hermès wäre doch eine tolle Sache. Am schönsten finde ich das Carré aus dem Header, das man hier sehen kann.
5) Einen traurigen Satin-Glanz-Metallic-Overkill gab es am Dienstag zu sehen. Merke: die richtige Hosenlänge ist wichtig und trage im Blitzlicht niemals knitteriges Satin, auch nicht wenn es von Burberry Prorsum ist.
6) Noch bis zum 14. November gibt es auf Horstson was zu gewinnen. Neugierig geworden? Dann schnell Jan’s Artikel vom letzten Mittwoch lesen!

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Keine Liebe auf den zweiten Blick …

… und ich hatte es so gehofft: Donnerstag stattete ich dem Showroom von adidas Originals einen Besuch ab. Mein Hauptaugenmerk richtete sich auf – wie sollte es auch anders sein – die Capsule Kollektion der Kollaboration von adidas mit dem amerikanischen Designer Jeremy Scott.

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Allgemein

Das Unbekannte Bekannte x The Unknown Hipster


Bild: The Unknown Hipster

Hipster kennen wir ja alle. Immer der Mode voraus gekleidete (Spinner), die einem furchtbar auf den Sack gehen, zeitgleich aber Inspiration für viele Modebegeisterte und auch Designer sind. Alle die schon immer mal wissen wollten wie toll so ein Leben als Hipster sein kann, können sich nun das Buch „The Uknown Hipster“ zulegen. Jean-Philippe Delhomme, Autor des gleichnamigen Blogs „The Unknown Hipster“, schildert darin was das Leben eines Hipsters ausmacht. Das Ganze wird durch Zeichnungen begleitet, ist auf 1000 Exemplare limitiert sowie nummeriert. Aber nicht alles nachmachen bitte.