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Juli 2012

Allgemein

Streit im Hause Horstson …

… und zwar geht es um ein Paar Schuhe. Schuld am Dilemma ist obiger „adidas x OPENING CEREMONY OC DRESS RUBBER“ Sneaker (gibts zum Beispiel bei The Good Will Out für 119€). Ich sehe ihn als Bedrohung des guten Geschmacks an und bin mir nicht sicher, ob ich jemals einen solch hässlichen Schuh gesehen habe, nicht zueletzt weil Teile des Sneakers aus transparenten Material hergestellt wurden. Blomquist hingegen hat ihn schon ohne zu zögern in seinen virtuellen Einkaufskorb gesteckt. Stellt sich die Frage, wer falsch liegt – Blomquist oder ich?

Allgemein

Punkt Punkt Komma Strich x „Louis Vuitton Kusama Studio“ – App


Vor und nach der „Yayoisierung“

Wenn euch die Teile der Yayoi Kusama Kollektion für Louis Vuitton zu teuer sind, dann könnt ihr nun zumindest eure Fotos selbst yayoisieren. Mit der Louis Vuitton Kusama Studio-App kann man selbstfotografierte Bilder wahlweise mit Punkten oder Wellen versehen. Ganz im Stil der japanischen Künstlerin also. Hat zwar keinen tieferen Sinn, macht aber Spaß. Und man hat eine App mehr, die man mit Facebook verknüpfen muss/darf.

Die App ist kostenlos im App-Store erhältlich.

Allgemein

Vortreten an die Bahnsteigkante x „The Selby goes from Paris to Shanghai by Train“ im Louis Vuitton Express

Im Zug sitzen wird mir persönlich schnell langweilig. Auf jeder Fahrt die länger als vier Stunden dauert, nervt mich nach spätestens zwei Stunden meine Playlist auf dem Iphone und sämtliche Weeklies habe ich bis dahin auch schon durchgeblättert.
Dieses Problem hat Todd Selby nicht. Der Gründer von www.theselby.com (übrigens Vorbild für die Seite www.freundevonfreunden.de) und Fotograf hunderter Interieurs und Wohnungen schnappt sich einfach eine Kamera und kommentiert seine Bahnfahrt. Gut, er fährt im Louis Vuitton Express (ja, der von der Herbst/Winter 2012/13 Show) und nicht im ICE und ja, er fährt außerdem von Paris nach Shanghai und nicht von Berlin Hauptbahnhof nach München Hauptbahnhof.

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Allgemein

Papiertüten jetzt auch in Leder

Vor ein paar Monaten habe ich euch die Paper Bags aus der kommenden Herbst/Winter Saison 2013 von Jil Sander vorgestellt. Dank Kathrin vom Modepiloten wissen wir auch, dass diese tatsächlich aus Papier bzw. aus Pappe hergestellt wurden.
Nun habe ich bei Mr.Porter eine Version der Tasche aus Leder gefunden – sozusagen eine Papiertüte de luxe. Leider ist diese schon vergriffen – trotz eines Preises von immerhin 520€. Ich hoffe auf Nachlieferung.

Music

Die Killers sind zurück x Erste Singleauskopplung „Runaways“

Es ist soweit. Seit „Day&Age“ im Jahr 2008 ist es ruhig um The Killers geworden. Lediglich Frontmann Brandon Flowers veröffentlichte 2012 sein Soloalbum „Flamingo“. Nun sind The Killers mit neuer Musik zurück. Das Album „Battle Born“ erscheint am 14.September. Die erste Auskopplung „Runaways“ feiert am Freitag den 13.7.2012 Radiopremiere. Das Datum soll hoffentlich nichts Schlechtes bedeuten. Ihr könnt euch die neue Single schon hier hören und anschließend wild drauflos kommentieren.

Allgemein Music

Horstsons Zahl des Tages …

…. ist die 315.000. Soviel und noch ganz viel mehr Swarowski Steine wurden nämlich auf Madonna, ihren Tänzern, Backroundsänger/innen und Band ihrer MDNA-Tour appliziert. Für dieses Glitzerinferno sorgte niemand geringeres als Madonnas Stylistin und Kostümbildnerin Arianne Phillips, die schon für die Kostüme von Filmen wie „ A single Man“ oder auch Madonnas neuen Film „W.E.“ verantwortlich war. Und vielleicht haben Fiona und Madonna ja selber auch ein bisschen mitappliziert?!

Berlin Fashionweek

MBFWB: Patrick Mohr – Metamohrphose

Jeder hat das Publikum was er verdient – so könnte man meinen. Das stimmt nicht immer, und im Zusammenhang zu Patrick Mohrs Kollektions-Präsentation am vergangenen Freitag im Berliner Babylon fast gar nicht.
Sie waren alle da und haben sich auch alle was hübsches angezogen: Blogger, Selbstdarsteller, ein Friseur der mal die Frisur von Bill Kaulitz designt haben soll, ein paar Moderedakteure, die etwas irritiert in die überwiegend in langweiligen schwarz gekleidete versammelte Menschenmasse vorm Kino in Berlin-Mitte schauten und einige Leute, die ich nicht identifizieren konnte. Soweit also alles wie gewohnt – so muss das bei einer Mohr Schau sein.

Im Kino standen dann Models und eine in Berlin weltbekannte Bonnie Strange auf Kisten, ließen sich bzw. die Kollektion von Bloggern, Selbstdarstellern, einem Friseur und einigen Moderedakteuren fotografieren bzw. bestaunen, dass Licht ging aus, einige Mädchen haben gekichert, ein ca. 10minütiger Film beginnt: Wilson Ochsenknecht zeigt, was er bis vor kurzem noch mit Bonnie gemacht hat und einen kurzen Augenblick hofft man auf einen gut gemachten Modeporno. Ab Mitte des Filmes werden keine Klamotten mehr ausgezogen, sondern die Kollektion mehr oder weniger deutlich an Models gezeigt. Alles wie erwartet und auch ganz gut gemacht und man würde mit einem guten Gefühl aus dem Kino gehen – wenn dann die Blogger, Selbstdarsteller und der Friseur mitgespielt hätten: Statt auf dem Designer der Schau zu warten, damit dieser sich bedanken, verabschieden oder was-weiß-ich-was kann, war es einem Teil des anwesenden Publikum wichtiger, wieder nach draußen zu kommen, um sich weiter gegenseitig zu belobdudeln und zu fotografieren zu können. Wen interessiert es dann schon, sich dem Anlass der Veranstaltung zu widmen?
Gut, Mohr bekam noch vor einem ca. halb-gefülltem Kinosaal die Chance, sich zu bedanken. Das hätte er in meinen Augen nicht machen müssen – er hätte den gerade gehenden Gästen hinterherrufen sollen, was er von ihnen denkt.
Für alle, die sich dann doch für die Kollektion interessieren und natürlich auch für die, die ihre Erziehung und ihren Respekt ggü. einem Designer leider zu Hause gelassen haben – für Euch alle habe ich hier die sehr schön gewordene Kollektion und ich bin gespannt, ob die Mohr-Fans wirklich Mohr-Fans sind und im nächsten Sommer in Bonbon-Farben der Mohr-Präsentation folgen…

Berlin Fashionweek Horstson fragt nach

Meine Designerfreunde

Während der Fashionweek in Berlin habe ich 4 Designer angesprochen, doch mal in „Meine Designerfreunde“-Buch zu schreiben – ein Buch, was an die „Meine Klassenkameraden“-Bücher aus meiner Schulzeit erinnert.
Tatsächlich haben 3 Designer sofort reingeschrieben und, wie sollte es auch anders sein, bei einem dauert es etwas länger…
Bis ich es nun von Patrick zurückbekomme, könnt ihr einen Blick darauf werfen, was Michael, Kilian und Dawid mir reingeschrieben haben…

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