…. ist die 315.000. Soviel und noch ganz viel mehr Swarowski Steine wurden nämlich auf Madonna, ihren Tänzern, Backroundsänger/innen und Band ihrer MDNA-Tour appliziert. Für dieses Glitzerinferno sorgte niemand geringeres als Madonnas Stylistin und Kostümbildnerin Arianne Phillips, die schon für die Kostüme von Filmen wie „ A single Man“ oder auch Madonnas neuen Film „W.E.“ verantwortlich war. Und vielleicht haben Fiona und Madonna ja selber auch ein bisschen mitappliziert?!
11. Juli 2012
Warum trägt das Model eigentlich einen Werkzeugkoffer spazieren?
Posted on 11. Juli 2012Ich bin gespannt auf Eure kreativen Antworten: Warum trägt das Model der Les Garçons Spring/Summer 2013 Show einen Werkzeugkasten spazieren?
Eine offizielle Antwort gibt es übrigens nicht – es stand weder ein Auto bei der Schau, noch irgendetwas anderes, was an eine Autowerkstatt erinnert, als Deko rum…
Jeder hat das Publikum was er verdient – so könnte man meinen. Das stimmt nicht immer, und im Zusammenhang zu Patrick Mohrs Kollektions-Präsentation am vergangenen Freitag im Berliner Babylon fast gar nicht.
Sie waren alle da und haben sich auch alle was hübsches angezogen: Blogger, Selbstdarsteller, ein Friseur der mal die Frisur von Bill Kaulitz designt haben soll, ein paar Moderedakteure, die etwas irritiert in die überwiegend in langweiligen schwarz gekleidete versammelte Menschenmasse vorm Kino in Berlin-Mitte schauten und einige Leute, die ich nicht identifizieren konnte. Soweit also alles wie gewohnt – so muss das bei einer Mohr Schau sein.
Im Kino standen dann Models und eine in Berlin weltbekannte Bonnie Strange auf Kisten, ließen sich bzw. die Kollektion von Bloggern, Selbstdarstellern, einem Friseur und einigen Moderedakteuren fotografieren bzw. bestaunen, dass Licht ging aus, einige Mädchen haben gekichert, ein ca. 10minütiger Film beginnt: Wilson Ochsenknecht zeigt, was er bis vor kurzem noch mit Bonnie gemacht hat und einen kurzen Augenblick hofft man auf einen gut gemachten Modeporno. Ab Mitte des Filmes werden keine Klamotten mehr ausgezogen, sondern die Kollektion mehr oder weniger deutlich an Models gezeigt. Alles wie erwartet und auch ganz gut gemacht und man würde mit einem guten Gefühl aus dem Kino gehen – wenn dann die Blogger, Selbstdarsteller und der Friseur mitgespielt hätten: Statt auf dem Designer der Schau zu warten, damit dieser sich bedanken, verabschieden oder was-weiß-ich-was kann, war es einem Teil des anwesenden Publikum wichtiger, wieder nach draußen zu kommen, um sich weiter gegenseitig zu belobdudeln und zu fotografieren zu können. Wen interessiert es dann schon, sich dem Anlass der Veranstaltung zu widmen?
Gut, Mohr bekam noch vor einem ca. halb-gefülltem Kinosaal die Chance, sich zu bedanken. Das hätte er in meinen Augen nicht machen müssen – er hätte den gerade gehenden Gästen hinterherrufen sollen, was er von ihnen denkt.
Für alle, die sich dann doch für die Kollektion interessieren und natürlich auch für die, die ihre Erziehung und ihren Respekt ggü. einem Designer leider zu Hause gelassen haben – für Euch alle habe ich hier die sehr schön gewordene Kollektion und ich bin gespannt, ob die Mohr-Fans wirklich Mohr-Fans sind und im nächsten Sommer in Bonbon-Farben der Mohr-Präsentation folgen…

