…denn ab dem heutigen Tag kann sich der geneigte Journalist, Einkäufer, Stylist oder Blogger auf der Mercedes Benz Fashion Week Seite akkredetieren. Nun hält sich die Begeisterung darüber bei vielen Journalisten in Grenzen, denn das modische Epizentrum ist Berlin seit ein paar Jahrzehnten schon nicht mehr und Partys mit GSZS Schauspielern sind zwar feucht, aber in den seltensten Fällen fröhlich.
4. Juni 2012
Warum die mittlerweile dritte Capsule Kollektion von Kris van Assche für das amerikanische Label nun gerade „Work“ heißt, erschließt sich mir nicht. Na gut – schon die im Januar in Paris präsentierte Männerkollektion des belgischen Designern hatte ein paar Adaptionen aus dem Workwear-Bereich (zum Beispiel Schürzen oder Nagelaufdruck bei den Hemden) aber einen direkten Zusammenhang zur Arbeit konnte ich zumindest bei den Taschen und Rucksäcken von Eastpak beim besten Willen nicht entdecken.
In keiner Generation wurde soviel Schmuck vererbt wie in der jetzigen. Außer so spektakulären Kollektionen, wie zum Beispiel der von Liz Taylor, werden im
Verborgenen viele Schätze gehütet. So wurde gerade bei Christie’s in New York ein Nachlass einer 104 jährigen Milliardärin versteigert, der zwar nur 17 Stücke enthielt, aber von solch einer Brillianz, dass das Ergebnis das Doppelte dessen war, was die Klunker der Hollywood Diva erreichten.
Besonders gefragt sind natürlich auffallend große Steine, Stücke mit Provenienz von Berühmtheiten und natürlich aus den bekannten Häusern wie Cartier, van Cleef, Boucheron oder auch Harry Winston. Der Run auf die Kreationen aus den goldenen Jahren dieser Häuser ist grenzenlos. Das liegt zum einen daran, dass in wirtschaftlich schlechten Zeiten Edelmetalle und Juwelen als sicherer Hort für das Großkapital gelten. Zum anderen sind gerade die Stücke von van Cleef und Cartier aus den zwanziger bis siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts Kunstwerke und Meilensteine der Handwerkskunst.



