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März 2012

Interieur

Wie wohnt eigentlich Dorothee Schumacher?

Wie wohnt eigentlich Dorothee Schumacher? Diese Frage hat sich Todd Selby gestellt und besuchte die deutsche Designerin in ihrem Haus, was architektonisch an die Villa Kunterbunt erinnert, in Mannheim. Als ich gelesen habe, dass Dorothee Schumacher Besuch von dem amerikanischen Fotografen bekommt, ahnte ich Böses – und wurde sehr angenehm überrascht: Nicht nur ihr Haus erinnert mich an Pippi Langstrumpf, sondern auch ihre Affinität zu ungewöhnlichen Haustieren. Neben einem Shetlandpony, einem Schweine und diversen Hühnern laufen auch noch Hunde durch Haus und Hof und es fehlt im Grunde nur noch ein Affe namens Herr Nilsson – schon hätten wir eine deutsche Pippi…

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Allgemein

Endlich: Tim Burton’s Dark Shadows – Der erste Trailer

Tim Burton ist sehr berechenbar, zumindest wenn man heutigen Dialog am Frühstückstisch bei Blomquist und mir mitbekommen hat: Horst: „Von Tim Burton’s ‚Dark Shadows‘ gibt es jetzt endlich einen Trailer“; Blomquist: „Lass mich raten – es spielen mit: Johnny Depp und Helena Bonham Carter und es ist ein Fantasy-Film mit tollen Bildern, oder?“
Ja, Blomquist hat natürlich recht – es ist ein Fantasyfilm, ein paar Slapstick-Elemente scheinen auch mit dabei zu sein und neben oben genannten Schauspielern sind auch noch Neben Michelle Pfeiffer, Eva Green, Jackie Earle Haley, Jonny Lee Miller, Chloë Grace Moretz und Bella Heathcote mit dabei, und – oh Wunder – die Bilder scheinen ganz wunderbar sein.
Johnny Depp spielt die Rolle eines verfluchten Vampires (Barnabas Collins), der lebendig vor ein paar hundert Jahren begraben wurde und dessen Sarg in den 70ern wieder geöffnet wird. Das hört sich alles wahnsinnig trashig an und ich muss den Film sehen… 🙂
Dark Shadows startet am 10. Mai in den deutschen Kinos.

Allgemein

Nicht meckern sondern selber machen ….. neue Klamotten für Herrn Horst?

Bevor ich meine kleine – nicht ganz unumstrittene – Reihe mit einem ganzen Schwung männlicher und weiblicher Blogger fortsetze, ist heute euer Lieblingsblogger Horst dran. Ich will ja weder motzen noch übertreiben, aber das ist ne mittlere Doktorarbeit, alle Präferenzen und Farbvorlieben unter einen Hut zu bekommen, die der feine Herr Blogger nun mal hat. Er liebt Braun und andere mir nicht oft über die Schwelle kommende Neutral- oder Tarnfarben, will es praktisch aber auch irgendwie modisch und cool, aber bitte bloß nicht gelackt oder aufgesetzt. Oder kurz: Horst will auf keinen Fall so ähnlich aussehen, wie einem wilden Gerücht zufolge manche Blogger in Osnabrück, Berlin und St. Pölten auf die Straße gehen, um sich vor die Objektive von Scott & Co. zu werfen.

Aber mit einer unglaublich generösen Geste hat er immerhin sein OK dazu gegeben, es mal mit festen Schuhen zu versuchen. Ganz ohne Flügel, Stofftiere und anderen Zierrat und Plunder, den man an Schuhen nicht zwingend braucht. Dass das auch mit einem schmerzhaften Markenwechsel einhergeht, wird er hoffentlich mit Hilfe von etwas Schokolade und einem neuen Be@rbrick für seine Sammlung verwinden.

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Allgemein

Jil Sander Paper Bag – Wie finden wir denn die?

So sieht sie also von Nahem aus, die Jil Sander Paper Bag aus der 2012/2013 Herbst/Winter Kollektion für den Herren.
Den Preis konnte ich noch nicht rausfinden, schätze aber ab 500€ – abhängig natürlich vom Material – wenn das gute Stück aus Leder ist, gerne ein paar hundert Euro mehr.
Wenn ich ehrlich bin (und das bin ich immer), finde ich die Taschen gleichermaßen unpraktisch wie schön, würde aber wenn die braune Variante bevorzugen – die erinnert mich etwas an Tapio Wirkkala’s Paper Bag Vase für Rosenthal, die ich mir auch irgendwann nochmal kaufen werde und mir dann eine Paper-Bag-Installation zu Hause aufbauen würde. Oder so.
Wie auch immer – was sagt ihr zu den Taschen-Entwürfen von Raf Simons für Jil Sander? Top oder Flop?

Allgemein

Lesetipp in eigener Sache: Mein Bericht zur Lage der Modenation im neuen HYPE Magazine.

Modenation Deutschland? Wovon leben eigentlich Deutsche Modemacher?

Die Kollektionen der an der Fashion Week Berlin teilnehmenden Jungdesigner sucht man im Einzelhandel meist vergeblich. Zwischen Pressehype und Orderzahlen gibt es ein nahezu diametrales Verhältnis. Doch warum ist das so?

Wenn sich Vogue-Chefredakteurin Christiane Arp aufregt und Edelfeder Alfons Kaiser von der FAZ darüber schreibt, bedeutet dies für gewöhnlich den Auftakt der „Mercedes-Benz Fashion Week Berlin“. Infolgedessen feiert sich die Hauptstadt für ein paar Tage wieder einmal als modischer Nabel der Welt.
Man merkt das auch am quirligen Geflatter der Stylisten unserer einheimischen A-, B-, C- und D-Promi-Riege, an deren Vorschusslorbeeren zu den noch nicht gesehenen Kollektionen, der ungeteilten Aufmerksamkeit, die allen Designern der Fashion Week gewiss ist. Dem anständigen deutschen Promi ist es todernst mit dem Fulltimejob auf dem roten Teppich, nur weiß man am Ende nicht, wer da sein Image für wen und wohin transferiert. Wird Michael Michalsky etwa dadurch sexyer, dass Boris Becker seinen spröden Charme vor, während und nach der Schau versprüht und karge Wortspenden zum Gesehenen nebst Küsschen an den – wie immer nach der gelungenen Schau – überglücklichen Designer verteilt. Achtung Kollisionsgefahr, auch Angelika Blechschmidt und Udo Walz spitzen gerade ihr Kussmündchen zur überschwänglichen Gratulation.

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Allgemein

Objekt der Begierde: Eine Camouflage Hose …

… und zwar nicht irgendeine, sondern ganz genau obige: Eine Dockers Alpha Khaki.
Nun könnte der geneigte Leser denken, dass ich ja einfach in den nächsten Laden gehen und sie mir kaufen kann, allerdings gestaltet es sich bei dem Dockers Camouflage Modell etwas schwierig, denn sie wird nicht im europäischen Raum vertrieben. Daher heißt es für mich jetzt entweder schnell in die USA fliegen und mir eine solche Hose kaufen, oder auf einen freundlichen Leser hoffen, der sie mir aus dem Urlaub mitbringt (Größe auf Anfrage 🙂 ).
Damit es im Laden keine Verwechslungen gibt, habe ich noch ein paar Detail-Fotos des heutigen Objektes der Begierde:

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Allgemein

Happy Birthday, Blomquist, Fashion Editor

Heute hat Blomquist Geburtstag und wir vom Horstson-Team gratulieren ihm nicht nur, sondern herzen und drücken ihn auch und wünschen ihm alles, alles Liebe und Gute für sein neues, hoffentlich buntes Lebensjahr.
Blomquist macht ja in der Regel unseren Wochenrückblick und bildet zusätzlich auch noch die moralische und seelische Stütze für Chefredakteur Horst. Aber Blomquist ist auch eine der individuellsten Personen die ich kenne, und hat sich in seinem Leben seit langen Jahren mit Mode, Stil und dem Fashion-Circus auseinander gesetzt.
Die meisten der vergangenen Jahre allerdings mit den Kleidungsstücken, die die Herren der Schöpfung bedecken. Das hat sich nun schlagartig zu meiner vollsten Befriedigung geändert und Blomquist ist in die Welt von Anna Wintour, Chanel und Prada, von Burberry, Vuitton und Alberta Ferretti übergewechselt. Befasst sich jetzt mit dem, was man „und ewig lockt das Weib“ bezeichnet.

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Allgemein

Als Hamburg chanelisiert wurde

Eins geb‘ ich ja unumwunden zu: Ich liebe meine Stadt Hamburg. Auch wenn mein Herz in Paris deutlich an Schlägen zunimmt und Berlin diesen unwiderstehlichen, aufregenden Charme hat, eine echte Großstadt ist – bleibt meine Heimat Hamburg, diese ungeheuer komfortable und langsame Stadt. Ähnlich wie Genf strahlt Hamburg Ruhe, Kraft, Fundiertheit und eine Gewisse Würde aus, die mir als etwas altertümlicher Mensch sehr entgegenkommt. Außerdem kann man ja im Zeitalter von Mobilität überall hinfahren und dann macht das Entdecken und wieder Heimkommen ja doppelt Spaß.
Eines meine Lieblings Objekte in meiner Modesammlung hat mit zwei Sachen zu tun, die ich sehr liebe, nämlich mit dem Modehaus Chanel und Hamburg. Es ist der Chanel Herbst Winter 1989 Katalog den Karl Lagerfeld – damals erst seit einem Jahr auch der Photograph des Hauses Chanel – mit Ines de la Fressange in Hamburg und Umgebung aufgenommen hat.

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Allgemein

Kunst im Jugendzimmer: Weekday x Kosta Boda

Da fragt man sich, worauf sich die schwedische Glasmanufaktur Kosta Boda eingelassen hat: Zwei ihrer Designer, Åsa Jungnelius und Ludvig Löfgren haben für die schwedische Bekleidungskette „Weekday“ eine Special-Edition ihrer bisherigen Werke designt – und nun gibt es halt den Gorilla „Gabba Gabba Hey“, der in der schwarzen Original-Version um 200€ kostet, in einem Weiß und wird vermutlich in tausenden Jugendzimmern Einzug halten, denn der Preis wird sicher im zweistelligen Bereich liegen.
Mir fällt es etwas schwer, den Nutzen für die Künstler zu sehen, außer das sie ihr Werk verramschen und sich auf einen Schlag der breiteren Öffentlichkeit bekannt machen – aber kaufen die danach weitere Glasskulpturen?
Weitere Special-Editions von Jungnelius und Löfgren, die ab Mai beim örtlichen Weekday-Laden erhältlich sind, gibt es nach dem Klick

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Music

Emeli Sandé – „Our version of events“

Bereits vor einem Monat berichtete ich über die „schwarze Robyn“. Nun ist Emeli Sandés Debut „Our version of Events“ erschienen und hält das, was die Single „Heaven“ versprochen hat. Laut EMI Music als „neues Oktavenwunder“ gehandelt, macht sie dieser Bezeichnung alle Ehre und klingt bei Songs wie „My kind of love“ sogar ein bißchen wie Mariah Carey, nur eben cooler. Die mit dem „Critics Choice BRIT Award“ 2012 ausgezeichnete Sängerin, bietet aus ihrem Debut neben starken Balladen wie „Clown“ (großartig: „I guess ist funnier from where you’re standing, cause from over here I’ve missed the joke“), „Suitcase“ oder „Hope“ auch fernab melancholischer Kerzenlichtstimmung Hörbares. Etwa für R`N`B – Liebhaber. Hier überzeugen vor Allem „Daddy“ oder „Lifetime“.

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