Euer Lieblingslogger Horst legt es zwar überhaupt nicht darauf an, ist aber trotzdem sehr inspirierend.
Bis zu einem Telefonat am Freitag, bei dem wir über die Fallstricke des Postens von ganz normalen Klamottenkombinationen als Tagesoutfit diskutierten, wollte ich sonntags über was ganz Anderes schreiben … Aber Horsts Thesen hatten unerwartete Synapsenluftsprünge in meinem Kopf ausgelöst und ich geriet darüber ins Nachdenken, woher wir alle unseren Geschmack haben, den wir erst mal nicht bewerten wollen.
Dezember 2011
Advent, Advent- ein Lichtlein brennt. Heute bereits das Zweite….
Zu Plätzchen, Lebkuchen und Glühwein servieren wir noch den Rückblick auf die vergangenen Tage auf Horstson, Eurem Lieblingsblog.
1) Am letzten Wochenende habe ich mich um den tollsten Mops der Stadt gekümmert und mich Hals über Kopf verliebt. Lotte ist ein besonders schönes Exemplar ihrer Gattung, quasi die Claudia Schiffer unter den Hundedamen. Und deshalb hat sie auch schon gemodelt. Wofür? Das hat Horst am Montag erzählt.
2) In Peter’s Cuttings vom Montag ging es um sein Treffen mit Justine Picardie im Hamburger Buchladen Felix Jud.
3) Mittwoch berichtete Peter über David de Rothschild und bewies das nicht alle Umweltaktivisten mit Funktionsklamotten, Strickpullover und Birkenstocks in einen Topf gehören.
4) Gewinne, Gewinne, Gewinne. Wir haben uns ins Zeug gelegt und dutzende Geschenke für Euch in den Adventskalender gepackt. Zu den Verlosungen geht es HIER.
5) Horst ist bekennender Uhrenfan und stellte am Mittwoch sein neustes Objekt der Begierde vor. Das schöne Stück ist aus dem Hause Tudor.
6) Einen Timberland-Boot designt von Ringo Starr gibt es zur Zeit auf ebay. Der Erlös geht an die Organisation WaterAid. Daisydora berichtete am Freitag.
Gut möglich …. alles eine Frage der Klamotten, oder?
Balletttänzer schweben ja in allen größeren Städten an uns vorbei und der Eine oder Andere kokettiert vielleicht damit, auch mal so ähnlich wie diese athletisch-grazilen Lichtgestalten auszusehen. Und wenn nicht, dann tut bitte nur diesen Bericht lang mir zuliebe so, als könnte das auch einem von euch passieren. Ich bin total Ballettverrückt. Wenn ich ein Mann mit schönen langen Beinen wäre, würde ich mich ab und zu modisch gesehen in die Nähe der Jungs von John Neumeier oder der Enkel von John Cranko rücken. Auch wenn ihr das vielleicht ein wenig übertrieben findet. Mode macht sowas möglich. Wer heute Lust hat, für einen Tag in die Rolle eines Punkers, Rockers oder eines Balletttänzers zu schlüpfen, dem bieten die Modemacher das, was es braucht, solche Wünsche wahr werden zu lassen.
Cyberworld-Flagshipstore – Burberry – 56, rue du Faubourg Saint-Honoré
Posted on 3. Dezember 2011Paris ist schon eine ganz tolle Hausnummer. Wo sonst kann man gleich drei Burberry-Stores etablieren. Und die Nummer drei als neue Nummer eins in die Straße der Straßen in der Welthauptstadt der Mode setzen. Seit einigen Tagen können die zahlreichen Fans der Marke in bester Lage der rue du Faubourg Saint-Honoré im größten und prestigeträchtigsten Burberry-Shop, der mit dem modernsten In-Store-Equipment auf der Höhe der Zeit ausgestattet wurde, ihrer Kaufleidenschaft Raum verschaffen.
Gefeiert wurde die Eröffnung in der Britischen Botschaft. In Anwesenheit von Chief Creative Officer Christopher Bailey und musikalisch begleitet von The Feeling (Bild oben), die nicht nur den Soundtrack zum Commercial für das Burberry Body Parfum sondern auch ihre neueste Musik mitgebracht hatten, konnten sich nicht weniger als 500 illustre Gäste davon überzeugen, dass die erfolgsgewohnten Briten auch die wichtigste Prachtmeile unter den Luxus-Einkaufsstraßen in Paris im Sturm erobern werden.
Ich hoffe, ihr sitzt: Das Kozept für solche Läden hat bei Burberry einen eigenen Namen, der schon alles sagt: The Burberry Retail Theatre Concept. Die Filme und Projektionen, die auf übergroßen Video Walls im Shop gezeigt werden kommen direkt aus dem Herzen der Burberry-Zentrale in London. Kurz gesagt, im Flagshipstore rue du Faubourg Saint-Honoré könnte es möglicherweise ganz schön schwer fallen, sich der Kaufrausch-Stimmung zu widersetzen. Shop-Konzepte und das verkaufsfördernde Entertainment sind heute eine mittlere Wissenschaft und es lohnt sich für die Labels, ihre Kunden mit aller Finesse in angenehme Stimmung zu versetzen.
Nun zu den Gästen der Premiere: Wie immer dabei, die unvermeidliche Rosie Huntington-Whiteley, die leider immer künstlicher wirkt, ein toller Anblick, die ganz fantastisch aussehende, wunderbare Lou Doillon, eine ziemlich dürre Anja Rubik, Melanie Laurent, Ludivine Sagnier, Cecile Cassel, die bezaubernde Audrey Marnay, Audrey Dana, Lou Lesage, Alexandra Golovanoff, Mademoiselle Agnes, Hafsia Herzi, Lulu Gainsbourg, Bambou, Michele Laroque, Aaron und BB Brunes. Ach ja, und Alexa Chung, auch sehr hübsch anzusehen, diesmal auch als DJane vom Dienst.
Auf zu Burberry Paris: rue du Faubourg Saint-Honoré, Boulevard Saint-Germain und Boulevard Malesherbes.
Man kann tolle Boots ja auch zwei Nummern zu groß kaufen, mache ich sogar bei Chucks und diese Timberlands sind auch was für mich …
Timberland reiht sich wieder unter die Unternehmen ein, die mit der Versteigerung von Limited Editions besonderer Exemplare Gutes tun. „Doing well and doing good“ – dieses Mal in Zusammenarbeit mit der Beatles-Legende Ringo Starr: Seit kurzem ist die Initiative, „Canvas That Cares“ auf Ebay online:
Das ist ein Ding: Das schwedische Label Weekday scheint tatsächlich Horstson zu lesen. Vor ein paar Monaten hatte ich versehentlich geschrieben, dass Weekday eine britische Ramschkette ist und ein paar Tage später trudelte ein Kommentar rein, dass es sich um eine schwedische Kette handelt, die zu 100% zu H&M gehört.
Heute nun kam eine Pressemitteilung, dass es anlässlich des zehnjährigen Jubiläums Anfang 2012 eine Premium-Linie namens „MTWTFSS COLLECTION“ geben wird, die den Fokus auf Qualität und zeitloses Avantgarde-Design unter Verwendung hochwertiger Materialien wie Cashmere, Wolle und Seide setzen wird – also gar kein Ramsch mehr.
Grundsätzlich ja super, aber geht man nicht bei jedem Kleidungsstück davon aus, dass der Hersteller den Fokus sowieso auch auf Qualität setzt?
Preislich bewegt man sich dann natürlich auch etwas höher als bei H&M: Kleider zwischen 50-150€, Jacken 130-200€, Shirts 50-110€ und Hosen zwischen 65-130€
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Auf geht’s zur nächsten Runde im Bloggerkarussell… Heute sitzt Nina von Fashion-Insider Magazin drinnen und empfiehlt eine Nahkampfausbildung für Schnäppchen-Jäger…
Black Friday in den USA: Mit Nahkampfausbildung zum Schnäppchen
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Die Massen rennen durch die Straßen, sie wedeln mit Kreditkarten in der Luft und Geld fliegt durch die Straßen und Läden. Die Polizei muss randalierende Menschen festnehmen, Diebe feiern ihre eigenen Feste und Verletzte werden so gut es geht von der Welle der Menschen weggetragen. Nein, wir befinden uns nicht auf einer Demonstration oder im Kriegsgebiet, auch ein Börsencrash hat hiermit nicht direkt etwas zu tun, es handelt sich um eine US-amerikanische Tradition, den sogenannten Black Friday.
Wenn wir uns US-Serien ansehen, dann können wir sicher sein, dass in mindestens einer Folge Thanksgiving gefeiert wird. Ein Tag, an dem die Protagonisten sich artig beim lieben Gott für ihr Essen und ihr Hab und Gut bedanken und an dem nach Möglichkeit die ganze Familie und auch einige Freunde zusammenkommen. In Wahrheit verabschieden sich inzwischen viele
US-Amerikaner gleich nach dem Mahl, packen ihre Schlafsäcke ein und Vater und Sohn kampieren in trauter Zweisamkeit vor einem der Geschäfte. Ja, das ist Tradition und wahre Harmonie!
Naja, nicht ganz, denn schon bevor sich die Ladentüren öffnen, kommt es zu den ersten Streitereien. Die Pforten öffnen sich, die Menschen stürmen die Geschäfte und reißen, beißen und prügeln sich um die bunte Warenwelt, die es nur heute zu unschlagbaren Preisen gibt. Verletzte gehören hier zum normalen Bild dazu. 2008 wurde sogar ein Mitarbeiter eines Ladens von den Kaufwütigen zu Tode getrampelt. So manch ein braver Bürger greift auch schon mal zum Pfefferspray oder zum Elektroschocker um sein Recht auf Schnäppchen einzufordern.
Ja, schöne neue Konsumwelt. Ist es nicht erstaunlich, dass viele aufgrund von bestimmten Aktionen so ausrasten. Hierzulande kann man ähnliches Szenarien beobachten, wenn ein Apple Store eröffnet oder H&M mal wieder einen Designer geladen hat. Der Black Friday ist übrigens keine moderne Erfindung. Es gibt ihn schon seit Jahrzehnten, jedoch haben die Ausschreitungen in den letzten Jahren immer heftigere Züge angenommen. In den USA rufen inzwischen im Vorfeld die Medien zur Besonnenheit auf, die offenbar nichts nützt. Der Handel freut sich, die Menschen flippen aus. Der Mensch flippt aus… Würdet ihr euren Nachbarn für eine neue Xbox Pfefferspray ins Gesicht sprühen? Shoppend geht die Welt zugrunde… Oder doch nicht? Ich shoppe, also bin ich?
Ach ja, ich bin Nina Böhm, Redakteurin beim Modeblog Fashion-Insider Magazin und schreibe seit Jahren für etliche Blogs und Magazine über Mode, Lifestyle und mehr.
Nachdem ich in der letzten Woche schon den Hackett London Game Cube zum Schnäppchenpreis von gut 13.000 Euro vorgestellt habe, mache ich doch gleich weiter in der Kategorie „völlig überteuerte Weihnachtsgeschenke für wahnsinnig gelangweilte Leute, die schon alles haben“: eine komplett mit Swarovski-Kristallen besetzte Badewanne. Die Idee dazu stammt von der kalifornischen Interior-Designerin Lori Burke Gardner, die im richtigen Leben Küchen und Bäder verschönert (in der Regel ohne Swarovski-Kristalle).
Kann nur eine straffrei tragen: Die unglaublich blöde Frisur von David Bowies Alter Ego „Ziggy Stardust“ – nämlich Kate Moss auf der kommenden Ausgabe der französischen Vogue.
Ich bin mir noch nicht sicher was ich davon halten soll. Begeistert bin ich aber von dem Themenschwerpunkt „Musik“ – Selbst Boy George findet Erwähnung…
Heute ist Welt-Aids-Tag und in den USA wird die Dokumentation von Alicia Keys, Keep a Child Alive, im Fernsehen gezeigt, mit der die Künstlerin dafür sensibilisieren will, wie sehr die Menschen in Afrika und anderen Teilen der Welt dringend unsere Hilfe brauchen. Insbesondere die Kinder, die als AIDS-Waisen sich selbst überlassen sind, weil das HI-Virus ganze Familien dahingerafft hat.
Im Rahmen der mannigfaltigen Aktivitäten, die von der Keep a Child Alive Foundation im Kampf gegen die Auswirkungen von HIV und AIDS seit Jahren gesetzt werden, finden immer wieder öffentlichkeitswirksame Wettbewerbe statt, deren Ziel ist, immer mehr Menschen dazu anzuregen, darüber nachzudenken, wie sehr wir dazu angehalten sind, etwas gegen die Not zu unternehmen, die als Folge von AIDS und der Armut, die wie alle mit verschulden, zu unternehmen. Aktiv zu werden, mit Anderen darüber zu reden.
Die fünf Preisträger des Contests Keep a Child Alive: Aaron McCoy, Rachel Hathaway, Talaina Brown, Sonya Soni und Kristen Dyer reisten mit ihrem Idol Alicia Keys nach Johannesburg und Durban, Südafrika, um sich vor Ort ein Bild von den Zuständen – vom Leben und Sterben – in den Slums zu machen. Bitte, schaut euch die einzelnen Testimonial-Videos an, darin erfahrt ihr neben dem Wort, das im Bewusstsein der einzelnen Preisträger für Afrika sprechen soll, welche Motive die Ausgezeichneten für ihr Engagement haben.
Keep a Child Alive with Alicia Keys
Gibt es Hilfsbereitschaft mit Wohlfühlfaktor? Ich helfe sehr gerne direkt auf der Straße und in niedrigschweilligen Betreuungseinrichtungen beziehungsweise Zufluchtsorten für Drogenkranke und Obdachlose, habe mich lange nicht für das Thema AIDS eingesetzt. Jemand, der auf dem kalten Trottoir sitzt und um Geld bittet, einen Schal, was Warmes zu Essen und Trinken und etwas Geld zu geben, scheint mir ein gutes Gefühl auf dem kürzestmöglichen Weg zu geben. Ob es Anderen auch so geht, ich weiß es nicht. Aber ganz sicher sollte ich aus meinen persönlichen Erfahrungen wissen, wie sehr sich das Leben für Menschen mit HIV und AIDS ändert, wie schnell auch heute noch junge Menschen aus dem Leben gerissen werden. Meine beiden besten Jugendfreunde sind daran gestorben und ich wundere mich gerade über mich selbst, weil es einen Impuls wie den Reminder durch Keep a Child Alive with Alicia Keys brauchte, um mich endlich wieder in die Spur zu setzen. Ich kann helfen und das verpflichtet mich dazu, es auch zu tun. So einfach ist das.
Und das so lange, bis die Kinder und Erwachsenen, die auch ohne AIDS zu den Ärmsten der Armen zählen, aus dem Gröbsten raus sind.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit für dieses Thema. Und, Alicia Keys, du bist sowieso ein besonders warmherziger Engel auf Erden.
P.S. Andere Blogger widmen sich heute auch dem Thema AIDS – Ganz besonders möchten wir auf die Spendenaktionen von Mauri (da gibts z.B. ein Montblanc Schreibgerät zu ersteigern) und Rene Schaller hinweisen – Gutes tun kann soviel Spaß machen…






