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Dezember 2011

Allgemein Music

Der Ohrenschmaus ist angerichtet x Das Jahr 2011 in Tönen

Vieles wird in diesen Tagen zusammengefasst. Menschen, Bilder und Emotionen zum Beispiel. Oder, wie gerade in diesem Moment des Schreibens, die Ereignisse 2011 als „lustiges“ Quiz auf der ARD. Zusammengefasst sind ja auch Musikalben. Das aufgenommene Werk eines Künstlers auf einer CD gepresst. Sehr selten finde ich zumindest sind diese musikalischen Ansammlungen durchgehend hörenswert. Nur sehr wenige Alben, wie zum Beispiel „Mirrorwriting“ von Jamie Woon schaffen es mich von Anfang bis Ende zu begeistern. Was also tun um das Jahr musikalisch zusammenzufassen und sich nicht den von mir überaus geschätzten Magazinen wie „Musikexpress“ oder „Rolling Stone“ anzuschließen und „Die besten Alben“ küren? Erstmal die Technik nutzen und die ITunes-Bibliothek nach Anzahl der Wiedergaben sortieren um so zu schauen, was man am häufigsten gehört hat. Ergebnis: Ich habe tatsächlich „Get together“ von Madonna ganze (Achtung!) 425 mal gehört. Gefolgt wird dieser Titel übrigens u.a. von Lady Gagas „Alejandro“ mit 206 Wiedergaben. Ist auf 365 Tage verteilt schon eher häufig. Keine Ahnung allerdings ob sich das nur auf dieses Jahr bezieht. Ich hoffe nicht. Wer jetzt dennoch denkt: „Du liebe Güte na das wird ja eine Jahreszusammenfassung“, der darf beruhigt sein. Ich habe es dann doch nach Jahreszahl sortiert und hier kommen nun die Highlights 2011. Aus den Alben gerissen und aufgetischt. Guten Appetit!

Jamie Woon – „Night Air“

Fangen wir doch gleich bei dem Interpreten an, der Eingangs erwähnt wurde. Jamie Woon hat es geschafft, dass sich ein ganzes Auto voller Kollegen eine komplette Rückfahrt musikalisch unterhalten gefühlt hat ohne zu sagen: „Mach mal was anderes!“. „Mirrorwriting“ lief auf dem Hinweg zur Arbeit, auf dem Rückweg von der Arbeit nach Hause, beim Training, beim Putzen und überhaupt immer rauf und runter. Und das von Track eins bis Track zwölf.

Washed Out – „Eyes be closed“

Washed out klingen wie ein ziemlich cooler Sommerabend mit Bier in der Hand auf einer Wiese. Aber auch wie zärtlicher Sex im Bett während es draußen regnet. Das erklärt vielleicht auch das Cover ihres Albums „Within and Without“, auf dem ein nacktes Pärchen zu sehen ist. Auf jeden Fall eine Synthie-Pop Entdeckung des Jahres.

Telonius – „Now I do“

Ich würde gerne an dieser Stelle über das sicher fabelhafte Album von Telonius schreiben. Das Problem: Es gibt keins. Ich weiß nicht warum. Wissen tue ich aber, dass sich das hoffentlich kommendes Jahr ändert. Fabelhaft unangestrengter Partysong jedenfalls.

Selah Sue – „This World“

Cooler Name oder? Besser als Sanne Putseys jedenfalls. So heißt Selah Sue nämlich mit bürgerlichem Namen. Die belgische Sängerin und Songwriterin hat uns mit ihrem Album „Selah Sue“ ein wirklich beeindruckendes (sie ist 22 Jahre jung) Soulalbum mit fantastischer Stimme hingelegt, dass in Deutschland leider irgendwie nicht so einschlug, wie man das beim Hören erwarten würde. Dafür war es in Belgien und den Niederlanden auf Platz eins bzw. zwei. Ist doch auch was. Und kaufen kann man es ja in Deutschland trotzdem.

Oh Land – „Sun of a gun“

Wenn Models anfangen zu singen ist das oftmals ein schlechtes Zeichen. Im Fall von „Oh Land“ oder auch Nanna Øland Fabricius (ihr merkt dass die meisten Interpreten wirklich gute Gründe für Synonyme haben) ist das anders. Nicht nur hat sie mit dem gleichnamigen Album „Oh Land“ ein unterhaltsames Popalbum mit Höhen („Helicopter“) und Tiefen („Human“). aufgenommen. Nein. Sie hat ihre Modelkentnisse auch einfach in ein kunterbuntes Video eingebracht und tänzelt grazil und top gekleidet im Video zu „Sun of a gun“ durch eine Fantasielandschaft. Toll.

Lady Gaga – „Americano“

Jaaaaaaa. Ich habe euch genervt und mit Countdowns in den Wahnsinn getrieben, aber es tut mir Leid. „Born this Way“ ist und bleibt die Poptrashperle des Jahres. Zu „Edge of Glory“ bin ich durch die Wohnung gerockt und als im Film „Der gestiefelte Kater“ Kater und Katze zusammen mit einer plüschigen Katzenmeute zu „Americano“ performten, war es um mich geschehen!

SBTRKT – „Pharaohs“

Hinter diesem Namen (ausgesprochen: „subtract“) steckt ein Londoner Musiker und Producer namens Aaron Jerome. Hinter dem Cover mit der lustigen Maske stecken großartige Songs mit fabelhaften Support-Sängerinnen wie zum Beispiel Rose Gabor bei „Pharaohs“. Auch Live sehr zu empfehlen.

Martin and James – „Wrong Directions“

Und zum Schluss noch was für Freunde der gepflegten Gitarrenmusik. Martin und James wurden mir empfohlen. Beim ersten Hören noch relativ unbegeistert entwickelte ich nach mehrmaligem nach und nach immer mehr Begeisterung für Martin Kelly und James O’Neill. Die beiden Schotten kommen auf „Martin and James“ mit rauher Stimme und melancholischen Melodien daher, wie sie dem Soundtrack von Twilight entspringen könnten. Und zur Verteidigung: Die Soundtracks sind gut!

Das war natürlich noch längst nicht alles! Florence Welch aka Florence and the Machine hat mit ihrem neuen Album „Ceremonials“ wieder einmal bewiesen, dass sie die beste Rothaarige auf dem Planeten ist, Lana del Rey, die singende Superlippe veröffentlicht im Januar ihr Debutalbum und kommt mit Sicherheit nächstes Jahr in den Rückblibk. Aber auch ein James Blake, der mit sehr, nunja sagen wir minimierter Musik, seinen Herzschmerz ausgedrückt hat, sollte erwähnt werden. Viel musste hier unter den Tisch fallen, aber das tolle an Musik ist ja, dass es sich bei den persönlichen Lieblingsliedern oder situationsbedingten Songs immer so anfühlt, als seien sie ganz aktuell.

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Inventur

Geschriebene Artikel: 1.258 (Steigerung zum Vorjahr über 100%); veröffentlichte Artikel: 1.172; Entwürfe: 83; Vorbereitete Artikel: 3; Papierkorb: 1; veröffentlichte Kommentare: 13.291 (577.86% Steigerung zum Vorjahr); Spam-Kommentare: 6.157; Autoren: 6 (Steigerung zum Vorjahr: +1); nennenswerte Skandale: 0; meistgeklickter Artikel: Horst- Das Magazin.
Zum Jahresende wird man aber auch gerne etwas sentimental und läßt die schönsten Augenblicke nochmal Revue passieren – so auch ich. Daher habe ich nachgezählt – und wer hätte das gedacht: Alle Artikel sind noch da.
Eine Auswahl der 1.258 Artikel von 2011 gibts nach dem Klick

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So hipster it hurts: 2011 modisch gesehen

Für einige von uns war 2011 ein ziemlich erfolgreiches Jahr: Pippa Middleton wurde für ihre Rückansicht berühmt. Bei den Singles aus Adeles Nummer-Eins-Album „21“ ist eine erfolgreicher als die andere und Mariah Carey hat fast 20 Kilo abgenommen. Für andere lief es weniger gut: Charlie Sheen wurde wegen seiner Drogeneskapaden aus der eigenen TV-Serie gekickt, John Galliano machte mit rassistischen Pöbeleien auf sich aufmerksam und Lindsay Lohan wurde immer mal wieder verhaftet.
Alles in allem war 2011 ein relativ tristes Jahr, was das (Hamburger) Wetter ganz eindrucksvoll belegt: Es gab keinen richtigen Sommer (vielleicht lag es daran, dass es in diesem Jahr keine Fußball-Europa- oder Weltmeisterschaft oder sonst irgendein ein unnützes Zeug gab. Oh Gott, bald geht das wieder los.) – vom Winter ganz zu schweigen: Weihnachten bei 10 Grad und Nieselregen, na dann mal ein frohes Fest. Und so banal wie das Wetter sich zeigt, war das Jahr irgendwie auch modisch.

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Zwischen Blythe und Burberry: Blomquist’s Jahresrückblick

Ich freue mich auf das Jahr 2012. Auch wenn 2011 nicht schlecht war, kann das neue Jahr gerne noch etwas besser werden. Und das wird es – ich bin mir da ganz sicher. Dabei hatte ich es ja auch im ausklingenden Jahr echt schön, bunt, laut, leise, spaßig, traurig – um es kurz zu sagen: sehr abwechslungsreich.
Besondere Highlights waren (modisch gesehen) im Januar die Männermodenschauen in Mailand. Gerade die Show von Burberry Prorsum (zu der ich fast zu spät gekommen wäre – mein besonderer Dank geht an dieser Stelle an meinen Fahrer, ohne ihn hätte ich nur noch den Regen gesehen …) hatte mich total überzeugt. Wie immer war die Musikauswahl zur Show großartig! Und das ist wichtig, auf so was kommt es für mich an. Meine größte Enttäuschung war die Show der Sommerkollektion für Männer vom Label Jil Sander. Aber das wird bestimmt auch wieder besser.

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…. süß oder sexy? – Silvesterkleidchen für jeden Anlass

Man hört schon die ersten Silvesterkracher … es gilt also keine Zeit zu verlieren.
Weiter geht es mit Teil II, der einigen eher süßen Kleidchen und den sexy Silvesterkleidern und schicken Schuhen gewidmet ist. Ob man sich das Vergnügen gönnt, als sexy Amazone oder im süßen Kleidchen ins neue Jahr zu schweben, ist reine Geschmacks- und wahrscheinlich auch Figursache. Süß kann an eher coolen Frauen toll, aussehen und naturgemäß auch lockigen Engeln sehr gut stehen. Am besten, man lässt die Stimmung darüber entscheiden …. und natürlich den Inhalt des Kleiderschranks.

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Irgendwas ist hier falsch …

… und diesmal ist es kein Photoshop-Desaster, sondern den Ausstattern des Filmes „Hangover 2“ ist ein grober Fehler unterlaufen – zumindest aus der Sicht eines Herstellers, der meiner Meinung nach zu Recht etwas angesäuert auf das Filmstudio Warner Bros. ist, und lt. Medienberichten am letzten Donnerstag Klage eingereicht hat.
Auf dem ersten Blick mag man es vielleicht nicht erkennen – beim genaueren Hinsehen fällt es dann aber auf:

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Was sich im SALE lohnt – schöne schwarze Klassiker

Wie immer nach Weihnachten beginnen der Modehandel und der Onlinehandel damit, die Preise noch einmal ordentlich runter zu setzen und es kann sich lohnen, nach den Stücken Ausschau zu halten, die man zum regulären Preis einfach zu teuer fand … aber natürlich kann man auch einfach mal schauen, welche Stücke an sich lohnend wären, weil das modische Klassiker sind, auf die man immer wieder gerne zurück kommt.
Auch das Kaufen von Schnäppchen im SALE lohnt sich einfach nur dann, wenn man keine Fehlkäufe nach Hause trägt. Daher stelle ich euch im ersten Teil meines Querbeet-Berichts Jacken, Sakkos und Strickteile vor, die von dieser Saison sind, denen man aber die Saison Herbst/Winter 2011/2012 nicht ansieht.

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Also das Allerschönste, was Anna Dello Russo tun kann ist: Tanzen!

Und Anna Dello Russo hat es dieses Jahr ausgiebig getan: Sie tanzte in H&M x Versace genauso wie zu Lady Gaga Hits “The Edge Of Glory” und “Bad Romance”.
Während andere Menschen es zu Weihnachten etwas ruhiger angehen lassen, macht die Modechefin der Nippon Vogue auch am 24.12. genau das, was sie sonst halt auch macht – sie tanzt. Passend zum Fest ist ihr Tanzpartner der Weihnachtsmann und sie sieht, Haarteil und Fausto Puglisi Kleid sei Dank, ein wenig wie eine Mischung aus Peggy Bundy und B52’s aus…