Das französische Modeschöpfer was Fertiges in Konfektionsgrößen von der Stange verkaufen, gibt es noch gar nicht solange, genauer gesagt genau so lange, wie ich alt bin -nämlich seit 1966. Französische Couturiers waren ja schon immer für ihre Schneiderkunst berühmt und natürlich auch für ihre Kollektionen, doch im Prinzip wurde eine Kollektion zum Frühling und zu Herbst vorgeführt und jede Kundin bestellte dann nach ihren Maßen die von ihr ausgewählten Modelle.
Ein Couture-Haus musste mindestens 70 Modelle pro Saison vorführen, die im eigenen Atelier gefertigt wurden und sich dann verpflichten, diese im eigenen Salon 30 mal vorzuführen. Außer privaten Kunden gab es sogenannte Kommissionätre, die einen Betrag an den Couturier bezahlten und dafür Nesselschnitte von Modellen bekamen, die sie dann mit der passenden Zutatenliste zur Abwandlung benutzten. Also sowas wie Kopien auf hohem Niveau, mit dem Einverständnis des Modeschöpfers.
23. März 2011
Wer schonmal bei einer Modenschau dabei gewesen ist, weiß es: Manchmal findet die eigentliche Schau in den Reihen vor oder hinter einem statt und man ist die ganze Zeit am hin- und her gucken, ob man irgendwen bekanntes zu sehen bekommt.
Nun ist es den wenigsten von uns gegönnt, bei einer Schau des Kalibers von Louis Vuitton dabei sein zu dürfen und um so mehr freue ich mich über die neueste Errungenschaft der Technik: Auf der gerade freigeschalteten Seite http://fashionshow.louisvuitton.com kann man per ‚click and drag‘ selbst bestimmen, was für einen wichtiger ist: Die Models auf dem Laufsteg anzuschauen, oder lieber seinen Sitznachbarn zu beobachten.
Ich habe es alles ausprobiert und muss sagen, dass die Sitznachbarn mit der Womens Ready-to-Wear Kollektion nicht mithalten können.
Wem das alles noch nicht reicht der kann auch auf einem anderen Channel die Kommentare von Marc Jacobs hören und sich gleichzeitig über seinen Rock wundern…
Mehr Impressionen gibts nach dem Klick
Strellson x Bianchi Biking-News – Bitte, wer will mich, Gewinnspiel?
Posted on 23. März 2011Daisy kann in letzter Zeit gar nicht so viel staunen und große Augen machen, wie sich seltsame Begebenheiten auf Modeblogs ereignen, die von Werbetreibenden ausgelöst werden. Zugegeben, ich habe das, wovon hier die Rede ist, nicht selbst entdeckt. Horst von Horstson und René von René Schaller, zwei rührige und sehr pfiffige Blogger haben mir mal wieder mit Informationen ausgeholfen. Aber lasst uns gleich zur Sache kommen: Strellson, den Schweizer Herrenmodehersteller für gehobene Ansprüche kennt man als Horstsonian. So viel ist sicher: Das ist ein solider Laden mit guter Ware. Nun haben sich die findigen PR-Verantwortlichen bei Strellson anlässlich der Kooperation mit Bianchi eine Promotion ausgedacht, in die man auch (vermeintlich) führende, Deutsche Männermodeblogs, mit einbezogen hatte. Wahrscheinlich für Geld oder Goodies oder beides.
Folgende Themen wollten wir eigentlich für ein paar Tage auslassen: Wolfgang Joop, Karl Lagerfeld, adidas und Lady Gaga. Und die Chancen standen gerade bei Letzterer unglaublich gut – Jan Who hat sich für ein paar Tage nach Berlin verabschiedet, um dort – in bester Berlin Manier – gleich mehrere Tage seinen Geburtstag zu feiern, und Jan ist, viele werden es wissen, zwar kein ausgesprochener Fan von Frau Gaga, aber auch kein Feind und er stellt sich mannshaft den News.
Nun habe ich gestern das Mugler Editorial der i-D bei Nicola Formichetti gefunden und getreu dem Motto „geteiltes Leid ist halbes Leid“ zeige ich es Euch und hoffe aber wirklich auf ein Argument, was an dieser Bildstrecke, fotografiert von Mariano Vivanco, schön sein soll. Ich habe keins gefunden, vielleicht ja ihr?
Zum kompletten Editorial geht es nach dem Klick




