Irgendwann kaufe ich ihn: Den Trenchcoat. Den von Burberry. Auch oder vielleicht sogar gerade in der Farbe, die Jacob Young oben trägt, während sich Cara Delevingne vor ihm auf dem Steinstrand von Brighton vor der Kamera von Mario Testino legt. Christopher Bailey über die Kampagne: „We wanted to create a dynamic, evolving campaign that reflects the diversity of our broad global consumer, revealing new British cast members each month, all with their own identity, embodying the different attitudes of the Burberry guy and girl. We shot the campaign on Brighton beach to celebrate the great British outdoors and our history of supporting emerging talent and to bring to life the emotion behind protection from the elements.“ Ich hätte gedacht die Locationauswahl liegt einfach nur daran, dass die Steine super zu den Farben der Klamotten passen – aber die Ansätze waren wohl etwas ganzheitlicher.
Was ich aber schon jetzt ankündigen möchte: Am 15.01.2011 sitzt Blomquist bei der Burberry Prorsum Show und kann bitte um 16:30Uhr in die Kamera winken .
13. Januar 2011
Who’s that girl? Und warum ist sie auf dem heute erschienenen V MAGAZINE? Klar füllt sie eine Lücke im Musikgeschäft: Göre mit wilden Outfits, wenn man mal von der im kompletten Mainstream angekommenen Lady GaGa absieht. Und sonst? Zu ihrer Ehrenrettung muss man sagen, dass ich vermutlich nicht ihre Zielgruppe bin – Ich bin zu alt. Also sehe ich Nicki Minaj nicht als Musikerin an, sondern in diesem ganz besonderen Falle als Model, die sich vor die Kamera von Inez Van Lamsweerde & Vinoodh Matadin in ihre schönsten Klamotten geschmissen hat und zu allem Übel sich auch hübsch geschminkt hat. Auffallen – um jeden Preis?
Zu den Bildern des V Magazines geht es nach dem Klick – und vielleicht kann mir einer noch sagen, wie die Musik von Nicky Minaj ist
Sie sind das Mondamin zwischen Ton und Bild. Es gibt sie in schön, hässlich, absurd, witzig, billig, aufwendig, minimalistisch und bombastisch. Musikvideos sind seit jeher die Art von Bildern, die ein Lied entweder untermauern und verstärken, oder aber eher unpassend und deplatziert wirken lassen.
Dabei ist es nicht immer der Kostenfaktor, der ein Video gut sein lässt. So ist „Scream“ von Michael Jackson noch immer das teuerste Video, schafft es aber nicht in die heutige Auswahl an fantastischen Meilensteinen von Musikvideos. Tja. Hätte er sich mal früher überlegen sollen. Ich für meinen Teil war schon immer großer Fan von Musikvideos und kann sagen, selten haben sie mich enttäuscht. Sogar „Alejandro“ von Lady Gaga, bei dem man nun wirklich was anderes erwartet hatte, als diese neunminütige Videokunst von Steven Klein, konnte mich begeistern. Allerdings fingen die Musiksender irgendwann an zu enttäuschen. . Hier nun eine (komplett subjektive) Auswahl an visuellen Musik-Leckerbissen.
Immer wenn ich DIY hier in einen Bericht tippe. muss ich lachen. Das hängt damit zusammen das ich das, was zum Teil auf Blogs als DIY verkauft wird, nicht mag, weil es dann doch eher ein Abklatsch großartigen Designs ist. Ab und zu stellen wir hier aber Dinge vor, die zwar DIY sind, aber guten Geschmack nicht automatisch ausschließen: Daisydora hatte sogar mal selbstgestrickte Schals verlost, die hoffentlich auch mittlerweile die glücklichen Gewinner vor einem Schnupfen schützen. Auch hatten wir ein Etro DIY vorgestellt, womit man ein versautes Hemd durchaus retten kann.
Und heute rege ich an, im Büro kurz die Bastelschere zu zücken, UHU bereitzulegen und HIER die Vorlage für den obigen Andy Warhol downzuloaden und die Arbeit Arbeit sein zu lassen und eine Runde zu basteln.
Für die nächsten Monate ist auch gesorgt: Auf CostumPaperToys wird ab sofort jeden Monat eine Vorlage zum Download for Free bereitgehalten.
Lieber einen Original Andy Warhol? Kein Problem


