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Fotografie

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Pocket Porträts

(Marc)

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Fotos haben insofern einen gewissen Reiz, als dass sie einen Augenblick festhalten, den man nicht wiederholen kann. Bei Porträts ist es sogar noch etwas mehr, sind sie doch, wenn sie gut gemacht sind, äußerst intim. Doch wie – und vor allem – womit macht man gute Porträtfotos? Continue Reading

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Ein unwirklicher Ort

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Der DOM, so sagt man sich in Hamburg, ist nicht nur das größte, sondern auch ein äußerst traditionsreiches Volksfest im hohen Norden. 10 Millionen Besucher zählt der DOM jedes Jahr. Sie sorgen dafür, dass der Jahrmarkt zum Leben erweckt wird.
Sind keine Besucher auf dem Heiligengeistfeld, verwandelt sich der DOM zum traurigsten Ort der Welt.
Wir machten uns, ausgestattet mit dem neuen Huawei P10, auf Exkursion durch diese unwirkliche Welt und trafen auf eine ganz eigene Schönheit … Continue Reading

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How to do that: Wie macht man eigentlich das perfekte Instagram-Foto?

(Lesson 1: Perspektivwechsel; Bild: Matthias Piket)

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Wie macht man eigentlich das perfekte Instagram-Foto? So, oder so ähnlich lautete die Hauptfrage, der ich mich vor einigen Tagen konfrontiert sah (Ihr erinnert Euch: ich besuchte einen Fotografierworkshop von Paul Ripke). Nun liegt Schönheit immer im Auge des Betrachters und „das“ perfekte Instagrambild gibt es nicht – da spielen viel zu viele Faktoren eine Rolle: angefangen natürlich beim eigenen Geschmack. Continue Reading

Fotografie

95.000.000 Fotos – One Day in Berlin

(Sein kleiner grüner Kaktus – Paul Ripke über die Schulter geschaut. Bild: Matthias Piket)

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Wie viele Fotos am Tag gemacht werden, lässt sich nicht genau sagen. Ein Großteil erblickt allerdings – Gott sei Dank! – niemals das Tageslicht. Dafür ist ungefähr bekannt, wie viele Bilder täglich bei Instagram hochgeladen werden: 95.000.000 – Tendenz sicher steigend, denn diese unglaubliche Zahl stammt aus einer Infografik, die der Onlinedienst 2015 veröffentlicht hat. Nun liegt Schönheit bekanntlich im Auge des Betrachters, aber man muss kein Fachmann sein, um ein Problem zu sehen: Die Welt wird von schlecht gemachten Fotos überschwemmt … Continue Reading

Fotografie

Vorbeigeschaut bei … Peter Lindbergh

(© Peter Lindbergh; Courtesy of Peter Lindbergh, Paris / Gagosian Gallery)

„Haare, Make-up und Couture – Wir Models waren damals den perfekten Auftritt gewohnt. Am Set drehte sich alles um die schillerndsten Kostüme, die größten Bühnen. Es war ein Leichtes, sich hinter den aufwändigen Inszenierungen zu verstecken, der eigenen Unsicherheit zu entfliehen… Dann traf ich Peter, einen Fotografen, der mich als Frau wahrgenommen hat. Einen Freund, der die anderen Mädchen und mich am Strand von Santa Monica abgelichtet hat. Natürlich, nur in weißen Hemden“
Für einen kurzen Moment klingt Karen Alexanders Stimme wenig stark, sie ringt mit den Tränen, als sie von den Anfängen ihrer Modelkarriere berichtet. Sie sitzt in der Kunsthal Rotterdam, sucht die richtigen Worte und lässt uns an ihrem Werdegang als farbiges Model teilhaben. Keine Show, kein Laufsteg, vielmehr Authentizität und jede Menge weiße Hemden. Die Pressekonferenz zur Ausstellung „A Different Vision on Fashion Photography“ ist im vollen Gange, als Alexander mit ihren Erinnerungen an einen der einflussreichsten zeitgenössischen Fotografen für Stille sorgt. Peter Lindbergh. Continue Reading

Coffeetable Books Fotografie

Die Adoniskörper der AMG

(Fred Hare und John Kemble (1951) © The Bob Mizer Foundation, Inc.)

Denken Männer an AMG, kann es gut sein, dass ihr Puls steigt. Schuld daran ist meist die High-Performance-Marke von Mercedes-Benz. Das AMG steht hier für die Nachnamen der Firmengründer und den ursprünglichen Firmensitz: Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher gründeten ihre Firma in Großaspach.
Schuld am Herzrasen kann aber auch sein, dass sie sich an Fotos der Agentur „Athletic Model Guild“, kurz: AMG, erinnern, die sich einmal allergrößter Beliebtheit erfreuten. Gegründet wurde die AMG im Jahre 1945 von Bob Mizer mit dem Ziel, die Fotos, die er am „Muscle Beach“ im kalifornischen Venice von jungen, athletischen Männern geschossen hat, zu vermarkten. Dass Bodybuilder fotografiert wurden, war damals natürlich nicht neu, allerdings verfügten Mizers Bilder über eine ganz eigene, provokante Bildästhetik, die insbesondere die Männer ansprach, die auf Kerle standen. Die Fotos einte auch, dass die abgelichteten Männer niemals in ihrer ganzen Pracht zu sehen waren, sie aber so viel zeigten, wie es die Gesetze 1945 zuließen. Continue Reading

Coffeetable Books Fotografie

40 Years of Punk: Paul Smith & Derek Ridgers

(Bild: Derek Ridgers)

Hunderttausende Briten saßen 1977 an einem frühen Novemberabend vor dem Fernseher und wurden Zeuge einer bis heute ungeklärten Botschaft. Das reguläre Programm auf fünf Kanälen wurde zeitgleich unterbrochen und es war nur noch eine verzerrte Stimme zu hören. Der Sprecher nannte sich „Vrillon“ und warnte vor der Zukunft, wenn die Menschen nicht sämtliche Kriege beenden und fortan in Frieden leben – unnötig zu erwähnen, dass sich niemand dran gehalten hat. Wer hinter diesem Phänomen steckte, lässt sich nicht sagen, Verschwörungstheoretiker gehen von Aliens aus, andere hingegen von einem Trick eines Piratensenders.
Doch auch sonst war 1977 ein spannendes Jahr für England, nicht zuletzt musikalisch: Punk erfreute sich bei der Jugend immer größerer Beliebtheit. Bands wie The Clash und Sex Pistols veröffentlichten wegweisende Alben und verhalfen der Punkkultur zu großem Zulauf … Continue Reading

Fotografie Kampagne Männermode

Fashion Killa: A$AP Rocky für Dior Homme

(Bild: Willy Vanderperre)

A$AP Rocky ist das neue Gesicht von Dior Homme. Ganz überraschend kam die Entscheidung von Kris Van Assche, dem Chefdesigner von Dior Homme, und Willy Vanderperre, dem verantwortlichen Fotografen der Kampagne, allerdings nicht – zu häufig wurde der Rapper schon in Kleidung des Labels gesehen. Dass A$AP Rocky sowieso eine gewisse Zuneigung zu Mode hat, sollte spätestens seit „Fashion Killa“ klar sein: „Er ist ein wirklicher Modeliebhaber“, erklärt Van Assche (40) gegenüber WWD. „Er fühlt, dass Mode seine eigene Arbeit wirklich beeinflusst und er vertritt dabei eine starke Meinung.“ Continue Reading

Fotografie Interview Kunst

Nachgefragt bei … Joachim Baldauf

(Bild: Bruno Alexander)

Endlich getroffen – Seit nunmehr sechs Jahren begegne ich immer wieder einem ganz bestimmten Namen im deutschen Modebereich, ohne diejenige Person jemals persönlich kennengelernt zu haben: Joachim Baldauf. Als Praktikant und Stylingassistenz bei diversen Produktionen von Armin Morbach, beim Sichten der Mode-On- und Offlinepublikationen oder aber beim Besuch von Ausstellungen und Galerien – der Name Baldauf ist Programm. Wenn es darum geht den Modefotografen zu beschreiben, höre ich immer wieder Zuschreibungen wie „toller Typ“, „sehr sympathisch“ oder „einfach einzigartig“. Im Rahmen einer Kooperation mit LUMAS hatte ich nun endlich die Möglichkeit ein persönliches Tête-à-Tête in Berlin wahrzunehmen, die Anfrage war subito bestätigt. Continue Reading

Fotografie

Unterwegs beim … 1. Berliner Fotografie Salon

(Bild: Isa Foltin/Getty Images für Berliner Fotografie Salon)

Na, das sind mal Neuigkeiten, die ich allzu gerne kundgebe und à la „spread all over the world“ ins weltweite Netz rufe: Der BERLINER FOTOGRAFIE SALON wurde lanciert und feierte seine Premiere. Vor ein paar Tagen kam die Einladung ins Haus geflattert, warum also nicht vorbeischauen und für Horstson Mäuschen spielen? Praktischerweise war ich beim Eröffnungsabend in Berlin zugegen und so habe ich mich mit einer mode-smalltalk-erprobten Freundin zusammengetan und bin zum Palais am Festungsgraben marschiert – ein lohnenswerter Besuch. Continue Reading