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Jan Who

Geschmacksache

Schöner verschicken

(“RSYP YOUTH PROJECT”, Raf Simons, Bild: Roden Gray; Screenshot)

Mit Klebeband kann man ja vieles machen. Sachen verpacken, Dinge versiegeln, Dinge fixieren, eine Hängematte basteln … Dafür wäre das Klebeband von Raf Simons natürlich viel zu schade. Dieses soll man laut eigenen Angaben als Gürtel verwenden um die Taille zu betonen (und einzuschnüren) und seinen Outfits einen „Punk-Twist“ zu geben. Continue Reading

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Pinks pinke Popshow @ Waldbühne Berlin

(Bild: Ryan Aylsworth)

Die Waldbühne war an diesem Abend restlos gefüllt und von mitgealterten Pink-Fans bis hin zu offensichtlichen Konzertkartengewinnern war alles dabei. In wasserabweisende Stoffe oder Regenmäntel gehüllt, warteten alle auf Sie. Alecia Beth Moore oder besser gesagt: Pink. Diese oftmals fälschlicherweise als lesbisch geschätzte und von der Community gefeierte Rockröhre, die von Anfang der 2000er bis 2012 mit insgesamt 6 Alben und zahlreichen Auszeichnungen die Massen begeisterte. Dementsprechend hoch war an diesem Abend auch die Anzahl der eingesessenen Fans „von früher“. Und so gibt sie sich dann sehr volksnah und kommt vom oberen Rang zu Fuß die Treppe herunter. Selfie hier, Küsschen da, Umarmung dort. Schön, dass ich wieder hier sein darf. Continue Reading

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Was sich gehört x Woche 32/2017

(Crooked Colours x „Vera“ Cover Artwork; Bild: PR)

Prettymuch: „Würde es euch etwas ausmachen, wenn wir … ?“
Kummer: „Ne danke uns geht’s nicht so gut in Atlantic City. Kummer und so …“
Sgrow: „Aber ihr müsst doch irgendwas fühlen!“
Und Crooke Colours: „Ey maaaaan beruhigt euch. Go with the flow und alles wird gut!“ Continue Reading

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Wenn Models singen

(Cara Delevingne in „Valerian – Die Stadt der Tausend Planeten“; Bild: PR)

Models, die singen, sind wie Sänger, die schauspielern. Es gibt das ein oder andere positive Beispiel, wie etwa Irina Lazareanu, die u.a. mit Sean Lennon auf der Chanel Paris/London-Show 2007 performt hat.
Ein Model, was erst das Schauspielern anfängt und dann in ihrem eigenen Film singt, das ist zumindest neu. Eben das hat Cara Delevingne jetzt ausprobiert. Continue Reading

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„I got the money, I got the Time“ – Arcade Fire x „Everything Now“

(Arcade Fire x „Everything Now“; Cover Artwork; Foto: Columbia/Sony)

„I need it, I want it, I can’t live without it“. Das galt bisher vor allem für alle Fans von Arcade Fire, sobald ein neues Album der Kanadier erschien. Ein Grund mehr also, dass wir bereits vor Veröffentlichung (28. Juli) reinhören können und versuchen zu beurteilen, ob der Songtext dem Album alle Ehre macht. Continue Reading

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Lust auf Leiden: Lana Del Rey – „Lust for Life“

(Lana Del Rey – „Lust for Life“; Cover Artwork)

Es war vor fünf Jahren, als ein junger Mann (ich) einen Tag vor Veröffentlichung des ersten Lana-Del-Rey-Albums in einen CD-Store ging und fragte, ab wann die CD denn am nächsten Tag zu bekommen sei. „Du hast Glück, ich habe sie schon da. Wenn du es für dich behältst, dann kannst du sie schon mitnehmen.“ Toller Moment für mich und seitdem, aber nicht nur deswegen, war/ist „Born To Die“ eines meiner Lieblingsalben. Damals war das alles natürlich noch neu. Zerhackte Filmschnipsel als Musikvideo, Schlafzimmerblick und die Diskussion, ob die Lippen wirklich so prall sind oder operiert. Drei Alben und fünf Jahre später kommt jetzt „Lust for Life“. Aber so richtig ernst nehmen darf man das mit der Lebenslust nicht. Dafür ist auch dieses Album trotz der ein oder anderen romantischen Anwandlung wieder typisch melancholisch. Continue Reading

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Die Nummer zum Glück: Wanda – „0043“

(Wanda Niente Albumcover; © Wolfgang Seehofer, © Universal Music)

„(…)Es war ein schöner Wind und deine Haare waren auf. Wenn da zwei Häuser sind, sperr ich das Ältere auf. (…)“. Im neuen Song von Wanda geht es am Anfang sehr langsam zu und man fragt sich: Wo ist der Wums, das Rockige und das Schmutzige? In diesem Fall wartet man vergeblich. „0043“ schwelt vor sich hin, immer auf der Schwelle zum Ausbruch, im Grunde aber in sich gekehrt und schwermütig. Dazu sich wie im Suff drehende Bilder, Plastikdinosaurier und Sänger Fitzthum auf dem Autodach. „Traurig schöne Kindheit in 0043“ eben. Willkommen zurück! Und wer seine Begeisterung freien Lauf lassen will, kann den Jungs auf den AB sprechen unter +43 1811 212 27. Continue Reading

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Haim x „Something To Tell You“

Es ist 5 Jahre her, dass ich über irgendein amerikanisches Musikportal auf die drei Mädels aufmerksam wurde und „Forever“ ging mir, wie vielen anderen, sofort nicht mehr aus dem Ohr. Und auch wenn ich nach einem sehr „Fuck“-lastigen Konzert der Mädels im Grünen Salon kurz etwas ernüchtert war, entwickelte sich „Days Are Gone“ zum zweiten textlich fast auswendig gelernten Album nach „No Angel“ von Dido und ja ich weiß, der Vergleich ist mehr als unwürdig. Continue Reading